welchen PIC Programmer

OP #3023196
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Hi @all,

bisher habe ich nur AVRs programmiert. Jetzt suche ich was, um mit PICs 
spielen zu können. Gefunden habe ich bei eBay zwei Typen K15 und einen 
PICKIT 2 clone (beide aus China).

Für ein konkretes Projekt, das ich auch noch im Hinterkopf habe, soll es 
möglich sein auch einen PIC18F4520 zu brennen. Auf den Seiten vom K15 
ist der nicht mit aufgeführt. Ist das ein Versehen oder ist der 
PIC18F4520 wirklich so komisch. Eine Reihe anderer 40-Piner sind nämlich 
mit auf der Liste der unterstützten Typen. Von der Sache her tendiere 
ich eher zum K15, würde aber, wenn es mehr Sinn macht auch noch ein paar 
mehr für den PICKIT2 clone ausgeben.  Ich möchte aber nicht unbedingt 
jetzt 40 oder mehr Euronen investieren.

Danke für alle zweckdienliche Hinweise ;)

M.f.G.

jan
Gast #3023225
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Das PICKIT 2 ist schon lange nicht mehr uptodate, und ich hatte damals 
riesen Probleme beim Debuggen mit dem Teil. Das soll angeblich beim 
PICKIT 3 jetzt alles funktionieren.

Uneingeschränkt empfehlen kann ich nur das ICD2 bzw. ICD3. Allerdings 
ist auch das ICD2 schon älter. Bei neuen PIC-Typen kann es also zu 
problemen führen. Aber eventuell bekommst du das ja günstig gebraucht.
Gast #3023232
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Wenn du entwickeln willst - ein In-Circuit-Debugger spart 90% an 
Entwicklungszeit.

Und er sollte alle Pics brennen können. Wenn deiner nur alte ohne K oder 
J versteht, brauchst du nach Murphies Gesetz für dein nächstes Projekt 
einen 12 Bit ADC.

ICD3 zu teuer, Sprut und K15 zu primitiv. Bleibt eigentlich nur ein 
Pickit3 Clone übrig. (2 kann die neueren auch nicht brennen.)
#3023233
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Wenn 40 Euro schon "schmerzen" wird es wohl kaum ein ICD3 werden ;-)
Bei den neueren "Sprut-Brennern" hast du das "Henne-Ei-Problem": du 
brauchst einen programmierten PIC mit dem Betriebssystem und ohne 
Brenner must du dir jemanden suchen, der dir eine PIC brennt.......

Die PICKIT2 Clones kosten keine 40 Euro sondern eher bis 25 Euro und 
damit kann der 4520 sicher Programmiert werden (den "K15" kenne ich 
nicht).
#3023362
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Hier als Nachbau: 30€

https://www.olimex.com/Products/PIC/Programmers/PIC-KIT3/

Hier ist das Original: 42€

https://hbe-shop.de/PROGRAMMER-IN-CCT-DEBUGGER-PICKIT-3-Typ-PG164130

Das PicKIT3 kann alle aktuellen 8, 16 und 32 Bit PICs programmieren und 
debuggen. Das PicKIT2 solltest Du nicht mehr kaufen - es sind nicht viel 
billiger und kann neue PICs nicht mehr programmieren.

Irgendwelche "Brenner" sind ein Relikt aus dem letzten Jahrtausend, als 
die PICs noch EPROM-Programmspeicher hatten und per UV gelöscht werden 
mussten oder nur einmal programmierbar waren. Diese Zeiten sind vorbei, 
und das ist auch gut so. Inzwischen geht ohnehin alles auf SMD, und 
damit ist das "Brenner"-Konzept noch obsoleter.

fchk
Gast #3023460
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Johannes Arlt schrieb:
> Für ein konkretes Projekt, das ich auch noch im Hinterkopf habe, soll es
> möglich sein auch einen PIC18F4520 zu brennen

Da der beim Original PicKit 2 (Device File 1.62.14) vorhanden ist wird 
er mit dem Clon auf Chance laufen.

Ich schlage aber 4 das du dich für 2 Stunden an die U-Bahn stellst und 
die Passanten bittest in dein Projekt zu investieren (Kurzform haste 
mal'n Euro).

Dann kannst du dir auch einen Original Pickit 2 oder 3 aus Deutschland 
leisten und hast ein paar Sorgen (Garantie, Zoll, Support 
Kompatibilität, Wiederverkauf etc.) weniger.

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