Hallo,
ich will einen Atmega8 mit einem 9V-Block versorgen. Jedoch verträgt der
Atmega8 allerhöchstens 5V. Welchen Vorwiderstand brauche ich?
Ich kenne die Formel U = R * I bzw. R = U / I. Für U muss ich jetzt wohl
4V einsetzen, aber welchem Wert entspricht I?
Das funktioniert nicht, da der Mega je nach Taktfrequenz, aktiver
Peripherie und gezogener Leistung an Ausgangspins einen wechselnden
'Widerstand' darstellt. Du musst also mittels Spannungsregler für eine
konstante Spannung von z.B. 5 Volt sorgen.
Hoerns schrieb:> Kann man nicht einen Kondensator so einbauen, dass> Spannungsungleichheiten ausgeglichen werden?
Nein.
vergiss das alles bitte ganz schnell.
Deine einzige Option ist ein Spannungsregler. Da kann man sich über
Linearregeler oder Schaltregler unterhalten. Aber ein Spannungsregler
muss es sein. Da führt kein WEg drann vorbei.
(Und mit der 9V Batterie wirst du wahrscheinlich auf Dauer auch nicht
glücklich werden. Aber das ist eine andere Story)
Nein. Dein Atmega zieht keinen konstanten Strom, daher wirst du über
einem Vorwiderstand einen variablen Spannungsabfall haben der im
schlimmsten Fall dafür sorgt, dass dein Atmega sich abschaltet weil er
nicht mehr genügend Spannung kriegt. Also entweder zwei (drei)
AA-Batterien in Reihe nehmen oder 9V-Block mit Spannungsregler.
Hoerns schrieb:> ich will einen Atmega8 mit einem 9V-Block versorgen.
Was versprichst du dir davon?
Das ist die so ziemlich ungeeignetste Spannungsquelle, die man sich
vorstellen kann. Nimm 3 AAs. Der Atmega8 läuft auch mit 4,5V.
mfg.
Meine Schaltung beinhaltet einen Motor, der mit 5V zu langsam läuft.
Aber dann mache ich das mit dem Spannungsregler, der die 9V für den IC
in 5V umwandelt. Vielen Dank euch allen! :-)
Noch eine Sache: Der Spannungsregler hat drei Beine, ich nehme mal an,
eines wo 9V reinkommen, eines zu GND und eines, wo dann 5V rauskommen.
Ist das richtig so?
Hoerns schrieb:> Noch eine Sache: Der Spannungsregler hat drei Beine, ich nehme mal an,> eines wo 9V reinkommen, eines zu GND und eines, wo dann 5V rauskommen.> Ist das richtig so?Timmo H. schrieb:> Schau ins Datenblatt oder wie bereits am Anfang von mir gepostet:> AVR-Tutorial: Equipment: Spannungsversorgung, ist ja nicht so dass da> kein schönes Bild wäre...
Ein einfaches "Ja" hätte gereicht!
Warum kein Spannungsteiler. Der Atmega zieht vielleicht so 50mA also
500mA Querstrom. Damit man auf der sicheren Seite ist kann man die Amper
auch noch ein wenig skillen und 1-2A Querstrom fließen lassen. Dann sind
die 5V zumindest halbwegs stabil (haha, ich weiß, ein echter
Karlauer)...
Alex W. schrieb:> Hoerns schrieb:>> Noch eine Sache: Der Spannungsregler hat drei Beine, ich nehme mal an,>> eines wo 9V reinkommen, eines zu GND und eines, wo dann 5V rauskommen.>> Ist das richtig so?>> Timmo H. schrieb:>> Schau ins Datenblatt oder wie bereits am Anfang von mir gepostet:>> AVR-Tutorial: Equipment: Spannungsversorgung, ist ja nicht so dass da>> kein schönes Bild wäre...>> Ein einfaches "Ja" hätte gereicht!
Nein, nicht zwangsläufig - wir haben ja keine Ahnung, was der TO unter
"der Spannungsregler" versteht. Er könnte ja auch z. B. einen LM317 o.
ä. haben; wer weiß...
Alex W. schrieb:> Timmo H. schrieb:>> Schau ins Datenblatt oder wie bereits am Anfang von mir gepostet:>> AVR-Tutorial: Equipment: Spannungsversorgung, ist ja nicht so dass da>> kein schönes Bild wäre...>> Ein einfaches "Ja" hätte gereicht!
Es hätte aber nichts geändert. Der TO hätte so oder so ins Datenblatt
schauen müssen um zu wissen welcher denn jetzt Eingang, Ausgang und GND
ist.