Diodensucher schrieb:
> Ahh dioden Array so heist das...ich hab nach diodenblock und so gesucht.
> es soll einfach nur die eingänge gegen überspannung schützen.
Immer noch keine vernünftigen Anforderungen, daher rate ich mal.
Dir ist klar, dass man Eingänge trivialerweise mit einem
Serienwiderstand schützen kann? Die Dioden, die Du extern dranbasteln
willst, sind in jedem IO-Pin als ESD-Schutzdioden schon vorhanden. Du
brauchst nur noch eine Strombegrenzung, damit es diese Dioden nicht
verbrät, wenn Du 12V oder 230V anschliesst. Dazu gibt es eine Spec im
Datenblatt, maximaler Strom in einen Pin, zusammen mit der maximalen
Spannung von aussen und dem ohmschen Gesetz gibt das den kleinsten
Vorwiderstand.
Es gibt verschiedene limitierende Faktoren dazu. Einmal die maximale
Frequenz, die der Eingang noch sieht. Eingangskapazität des Pins
(Datenblatt lesen) und Widerstand gibt einen R/C-Tiefpass, Grenzfrequenz
= ?
Weiterhin haben die Eingänge Leckströme (Datenblatt), Leckstrom und
Widerstand geben wieder per ohmschem Gesetz eine Spannung, die sich
positiv oder negativ zur Eingangsspannung überlagert. Du musst schauen,
dass bei digitalen Eingängen die Schwellwerte für H und L (Datenblatt)
noch erreicht werden.
Schlecht geht das also für Ausgänge, schnelle Eingänge (USB), genaue,
schnelle (oder beides) analoge Ein- oder Ausgänge. Für jeden dieser
Fälle gibt es spezielle Schutzelemente, ein USB-Anschluss würde z.B.
nicht mehr funktionieren, wenn eine 1N4007 dran wäre.
Für langsame Sachen (Taster) ist das aber trivial und ein Widerstand
ersetzt Dein Diodengrab.