Hallo zusammen.
Hätte mal eine Frage zur "Haus-Installation".
Ich habe eine Hauptverteilung mit eigenem FI und eine Unterverteilung
mit eigenem FI. Bis jetzt ist ein (fest angeschlossener) Verbraucher in
der Unterverteilung drin, der dann geschalten werden soll.
Ich bringe das Relais aber nur in die Hauptverteilung. Verkabelung von
HV nach UV ist möglich.
Also (geschaltene) Phase und Null von HV in UV und dort den Verbraucher
- getrennt vom UV-FI-Kreis - anschließen.
Was passiert aber mit der Erde "aus der HV" ? Getrennt vom UV mit
Verbraucher verbinden oder im UV einfach mit drauf bzw. im UV
anschließen ?
Hab schon meinen Elektriker gefragt. Konnte mir keine wirkliche Antwort
geben. ( Hat er noch nie gehabt... Ist sich da auch nicht sicher ...
usw. )
Danke Pepe.
Mir ist auch nicht klar was du willst.
Du hast eine Hauptverteilung und eine Unterverteilung. Jede soll einen
Sepperaten FI-Schutzschalter ( neu RCD ) bekommen, und jetzt? Versteh
ich das richtig das du nicht weiß ob du den Schutzleiter zur
Unterverteilung durchbrücken sollst/darfst?
Hallo Urmel.
Alles ist schon vorhanden. RCDs, Verkabelung usw. Nur die Klemmung im
UV muss geändert.
Ich möchte wissen, ob der Schutzleiter, welcher aus der HV kommt,
im UV angeschlossen werden darf oder ob dieser Schutzleiter separat
bleiben muss und entsprechend nur bis zum Verbraucher durchgeklemmt
werden soll.
Danke,
Pepe.
Ich schätze, dass beide Varianten nicht richtig sind. Vermutlich muss
jeder Verteiler einen separaten Anschluss zur nächsten Erdschiene haben.
Bist Du sicher, dass es korrekt ist, den Null-Leiter zu schalten? Ich
hätte nur die Phasen geschaltet.
Das müsste in den VDE100 Richtlinien zu finden sein. Ich habe auf die
Schnelle in meinem Lehrbuch allerdings keine Klare Antwort gefunden.
Erdung- bzw. Schutzleiter wird wird IMMER zusammengelegt, dem FI ist es
egal wohin und über welchen weg der Strom abhaut, wichtig ist das er
auch weg kann, und nicht am Gehäuse anliegt.
Nullleiter wird grundsätzlich nur in Kombination mit der Phase
geschaltet, NIE ALLEINE.
Bei Ortsveränderlichen Geräten ( d.h. alles mit Stecker ) müssen sowohl
PHASE als auch NULLLeiter geschaltet werden.
Bei so viel Fachkenntnis kann ja fast gar nichts schief gehen ;-)
Also ran an die Verteilung und nicht bange machen lassen, von so
kleinlichen Querulanten die was von Sicherheit und gefährlichem Strom
faseln. Alles nur Blender!
Der PE wird nicht geschaltet und beleibt wie er ist.
N und L können gemeinschaftlich von einem Schütz geschaltet werden.
Wichtig ist dass, wenn die UV mit drei Phasen (Drehstrom) versorgt wird,
alle drei L-Leiter geschaltet werden.
@Stefan
Ich möchte nicht den Null-Leiter schalten, sondern die Phase.
Ich probierst mal so:
HV Kabel zur UV Klemme in UV Kabel zu Verbraucher
--------------- ----------
L1 --Relais--| |----- O----O -----| |------
N ----------| |----- O----O -----| |------
PE ----------| |----- ??? -----| |------
--------------- -----------
Der Unterverteiler hängt per separater Leitung an der HV. Auch die
Schutzerde im UV ist an der Erdschiene dran.
Wenn ich den Schutzleiter in UV per Erdungsklemme anschließe ( bei ???
), habe ich im UV ja eine zusätzliche Verbindung zur Erdungsschiene.
Macht das was ?
> Aber vielleicht hilft folgende Info mit den Bildern:
Auf Holzbrettern ? Schlechtes Bildmaterial.
Dann kann man im Analogschluss übertragen, daß auch der Rest dort
unzulässig ist.
Also habe ich die Frage doch richtig verstanden.
Ich würde N wie gezeichnet verbinden und PE nicht durch den
Hauptverteiler, sondern direkt an die Erdschiene anschließen, die sich
außerhalb der Verteiler befindet.
Aber eigentlich würde ich erstmal gar nicht machen, ohne vorher einen
Meister zu fragen, denn der soll mein Werk ja auch abnehmen. Ohne
Abnahme kein Versicherungsschutz!
OK. Erst mal danke für die Antworten.
Ich hab auch kein Problem. Mein Elektriker hat einfach eine
PE-Klemme (gn/ge) genommen, auf die Hutschiene gesetzt und
angeschlossen.
Mich hat es nur interessiert wie es korrekt ist, weil eben die
Aussage meines Elektrikers irgendwie nicht ermutigend war...
@MaWin
Sorry daß ich das jetzt mal so sagen muß:
Herr MaWin ist ein Blödheinz.
Denn
1.) die verlinkte Seite ist nicht von mir, sondern die verständlichste
die ich in diesem Zusammenhang auf die Schnelle gefunden habe.
2.) man kann die Bilder aus 1.) anklicken, dann werden sie groß. Klar
hätte ich noch 23 Links direkt auf die einzelnen Bilder hier im Forum
eintragen können. Oder noch schlauer, alle Bilder hier eintragen direkt,
ohne Links. Damit das Spezialisten wie ein Herr MaWin auch kapieren.
3.) der Aufbau auf Holz ist nach nur zur Demonstrationszwecken. Und das
ist sogar git so. In der Berufsschule baut man auf Drahtgittern, die in
meiner Wohnung so auch nicht sind.
Hier ist ein ordentliches Bild
http://www.schibli.com/Portals/0/Referenzen/2012/Automatik/Hotel%20Moevenpick/Referenzen.Moevenpick6.jpg
aber sehen von Details tut man trotzdem nicht.
4.) Lieber Herr MaWin, du bist ein querulantischer Pseudobesserwisser,
der an allem und jedem was beizutragen und rumzunörgeln hat. Aber
niemals auch nur EINEN sinnvollen Beitrag selbst abgibt.
Das schrieb ich dir erst gestern hier
Beitrag "Re: LED Auswahl für Anzeigetafel", aber offensichtlich
zwecklos.
Wem ist denn mit deinen Hinweisen geholfen ausser deinem Ego? Könnte 'ne
Grosspackung Ritalin nicht auch helfen?
Achja: Schreib- und Druckfehler darfst auch behalten.
Gruss
Stefan schrieb:> Ohne Abnahme kein Versicherungsschutz!
Die gute deutsche Angst um den Versicherungsschutz. Ich verlasse das
Haus auch nur um an die Arbeit zu gehen, weil ich sonst keinen
Versicherungsschutz habe.
@ Erich:
Geh doch nicht gleich auf die Barrikaden.
Wie wärs mit ignorieren?
Erich schrieb:> Aber niemals auch nur EINEN sinnvollen Beitrag selbst abgibt.
Niemals? Das ist ziemlich absolut, oder?
Ich sag nur: sag niemals Nie!
Denn wenn du sagst: das klappt niemals! und es klappt zufälligerweise
nach 1000 Versuchen doch ein einziges Mal, dann bist du insgesamt falsch
gelegen. Obwohl du 1000 mal Recht hattest...
Erich schrieb:> Herr MaWin ist ein Blödheinz.
Ignorier ihn einfach, das ist am Effektivsten. Nur nicht wegen so einem
Menschen sich aufregen, lohnt sich nicht. ;)
Erich schrieb:> Aber> niemals auch nur EINEN sinnvollen Beitrag selbst abgibt.
Na ja, fachlich hat der MaWin hier im Forum mehr als einen sinnvollen
Beitrag geleistet. Sicher auch mehr als du.
Ob sein Umgangston immer korrekt ist, darüber gibt es bestimmt
verschiedene Ansichten. Hier im Thread hat er aber, für seine
Verhältnisse, mit Freundlichleit und Zurückhaltung geglänzt ;)
Ach, ihr meint
> Auf Holzbrettern ? Schlechtes Bildmaterial.
Das Holzbrett ist nicht brennbar, also erlaubt.
Dekor ist völlig wurst.
> Lieber Herr MaWin, du bist ein ...
Es wird jeden Tag ein bisschen besser.
Also man muss schonmal sagen, das es ganz schöner Murks ist, was du da
zusammen baust. Warum kann das Relais nicht in der UV sitzen?
Den PE kannst du überall verbinden, wohin du willst. Also alles was PE
heißt, kannst du miteinander verbinden. Extra ein Kabel dafür von UV zur
Erdschiene macht nicht viel Sinn. Die HV ist mit min. 6mm² schon mit
dieser verbunden, das sollte durchaus reichen, es sei denn, du willst so
einen dermaßenen Verbraucher schalten, das im Fehlerfall mehr Strom
fließt, als kurzzeitig über 6mm² fließen darf. Aber das denke ich mal
nicht, wenn doch, lass es den Eli machen und gut. Der würde dir dann
diese Verbindung vergrößern.
Ansonsten hast du ja entweder 5adrig(3 Phasen) oder 3 adrig (1 Phase) ne
Zuleitung zu deiner UV verlegt. Und da kommt ja der PE direkt von der
HV. Und mit diesem PE verbindest du alles was an den PE gehört, von
deinem Verbraucher. Fertich. Nur schalten darfst du den nicht. L und N
zu schalten ist ok, mir würde kein Grund einfallen, warum das schlimm
wäre.
MfG Dennis
Dennis H. schrieb:> es sei denn, du willst so> einen dermaßenen Verbraucher schalten, das im Fehlerfall mehr Strom> fließt, als kurzzeitig über 6mm² fließen darf.
Über den PE soll überhaupt nicht fliessen. Wenn während eines
Masseschlußes dort kurzzeitig Strom fliesst, sollte der 6mm²
auch noch 100A vertragen. Wenn da mehr fliessen, ist es wohl
keine normale Wohnungsverteilung mehr.
Gruss
Harald
@ Denis, du bist doch E-Mstr., nicht? Was soll das dann bitte heißen
> Den PE kannst du überall verbinden, wohin du willst. Also alles was PE> heißt, kannst du miteinander verbinden.
war wohl gestern Abern doch schon etwas später?
Jeder PE nach dem FI ist für sich in dem Stromkreis separat zu führen!
Oder hast du noch nie solche komischen Erlebnisse gehabt, wenn man
Endtsromkreise mit verschiedenen PE´s aus unterschiedl. HVn / UVn
mischt?
Elo schrieb:> Jeder PE nach dem FI ist für sich in dem Stromkreis separat zu führen!
Was hat denn der PE mit dem RCD (FI) zu tun? Typisch hast Du in Deiner
Unterverteilung eine Schiene mit vielen Löchern, in denen Du jeweils
alle vorhandenen "Gelbgrünen" reinsteckst und anschraubst. Egal ob es
einen RCD gibt oder nicht.
Gruss
Harald
Ahoi werde Gemeinde,
einmal unter
TN-System (TN-C, TN-S)
TT-System
IT-System
....googeln.
Hierfür gibt es sehr schöne Beispiele, wie in den einzelnen vorhandenen
Netzen FI`s einbezogen werden können, bzw. vorhanden sein müßen, je
nach EVU.
GW
Für mich stellt sich nur die folgende Frage:
Die Zuleitung: In der HV.
Der zugehörige FI: In der HV.
Wahrscheinlich die zugehörige Sicherung: In der HV.
Der Schalter/Relais: In der HV.
Was zum Geier soll dann die Leitung überhaupt in der UV?
Sollte der Steuerkontakt für dein Relais nicht potentialfrei sein,
hängst Du FI-mäßig sowieso an der UV, mit all den Problemen die sich
daraus ergeben.
Sorry Dennis H. und Harald W., jetzt erst selber gemerkt, meinte nicht
den PE sondern den N, Verwechslung meinerseits,
für PE ist ja eigentlich richtig > alles auf ein Potential zusammen,
totaler Gedankenfehler von mir,
Elo schrieb:> Sorry Dennis H. und Harald W., jetzt erst selber gemerkt, meinte nicht> den PE sondern den N,
In diesem Thread kann das schon mal leicht passieren, da hier das
"unzulässige" Wort "Erde" benutzt wurde. :-)
Ja, mit dem "N" wirds dann schon schwieriger. Ich habe z.B. einen
"N vorm RCD" und einen "N nach dem RCD". Mein schon etwas älterer
Herd kommt mit dem RCD nicht zurecht. Deshalb habe ich ihn vor dem
RCD angeschlossen. Das ist m.W. für Herde auch zulässig, da bei
diesen die Gefahr, eine Phase zu berühren, doch recht unwahrschein-
lich ist.
Gruss
Harald
PS: Der PE ist selbstverständlich richtig am Herd angeschlossen.
Harald du meinst sicher dein RCD kommt mit deinem Herd nicht zurecht,
nicht anders herum
> Mein schon etwas älterer Herd kommt mit dem RCD nicht zurecht. Deshalb> habe ich ihn vor dem RCD angeschlossen.
da werden die Isolationen in den Platten wohl etwas Feuchtigkeit
gesammelt haben, oder hat der schon einen NetzEingangsFilter?
fest angeschlossene Betriebsmittel dürfen ohne RCD betrieben werden!
das mit der Phase berühren hast du beim Staubsauger in einem
Plastikgehäuse aber noch weniger, und trotzdem sind die Steckdosen dazu
über den FI (RCD) zu führen.
dein Herd hat sicherlich ein Metallgehäuse?
Harald Wilhelms schrieb:> Dennis H. schrieb:>>> es sei denn, du willst so>> einen dermaßenen Verbraucher schalten, das im Fehlerfall mehr Strom>> fließt, als kurzzeitig über 6mm² fließen darf.>> Über den PE soll überhaupt nicht fliessen. Wenn während eines> Masseschlußes dort kurzzeitig Strom fliesst, sollte der 6mm²> auch noch 100A vertragen. Wenn da mehr fliessen, ist es wohl> keine normale Wohnungsverteilung mehr.> Gruss> Harald
Genau das meinte ich ja. In einer Wohnungsverteilung reichen die 6mm²
völlig aus. Es sei denn, er hat noch einen 1,5MW Kompressor im Garten
stehen, zum Maulwurf jagen oder so, dann werden die 6mm² zwischen HV und
Potibock wie der Draht in einer kleinen Glassicherung sich irgendwie in
nichts auflösen. Aber kurzzeitig gehen über 6mm² richtig viele
Strömlinge, wenn man bedenkt, das über 1,5mm² kurzzeitig auch 160A
fließen können (bei einem C-Automat), also nur im Kurzschlussfall,
versteht sich.
@Elo
solche Fehler können jedem passieren. Ich bin zwar E-Meister, hab aber
die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen, somit kann mir auch mal
ein Fehler passieren. In dem Falle lag aber der Fehler bei dir :-)
Harald Wilhelms schrieb:> Das ist m.W. für Herde auch zulässig, da bei> diesen die Gefahr, eine Phase zu berühren, doch recht unwahrschein-> lich ist.
Naja, das ist nicht ganz der Grund. Der Herd ist für gewöhnlich fest
angeschlossen, also die elektrische Verbindung ist nicht Laienbedienbar.
Somit muss sie nicht über einen FI geschützt sein. Aber ich denke, das
meintest du :-)
MfG Dennis
Mal ne Frage.
Wenn ich zwei FIs in Reihe habe und PE wird vor dem ersten FI
aus N erzeugt, welcher FI löst aus, wenn ein Fehlerstrom auftritt?
Wäre es nicht immer sinnvoller, alle Verbraucher hinter dem jeweiligen
FI immer mit dem PE zu verbinden, das vor diesem FI mit N verbunden ist?
Dann würde immer der zum Verbraucher passende FI auslösen und nicht
der, der eventuell noch davor ist.
q5z2zh53 schrieb:> Wenn ich zwei FIs in Reihe habe und PE wird vor dem ersten FI> aus N erzeugt, welcher FI löst aus, wenn ein Fehlerstrom auftritt?
Der mit der höheren Selektivität, wie es auch im Normalleben so ist. PE
wird immer vor dem FI erzeugt (Aufsplittung des PEN), dahinter machts ja
nur wenig bis keinen Sinn ;)
Michael schrieb:> Der mit der höheren Selektivität, wie es auch im Normalleben so ist. PE> wird immer vor dem FI erzeugt (Aufsplittung des PEN), dahinter machts ja> nur wenig bis keinen Sinn ;)
Ja, eigentlich ist es sogar ein recht guter Test für einen RCD,
NL mit PE zu verbinden. Normalerweise löst dann der RCD aus.
Gruss
Harald
q5z2zh53 schrieb:> Mal ne Frage.>> Wenn ich zwei FIs in Reihe habe und PE wird vor dem ersten FI> aus N erzeugt, welcher FI löst aus, wenn ein Fehlerstrom auftritt?>> Wäre es nicht immer sinnvoller, alle Verbraucher hinter dem jeweiligen> FI immer mit dem PE zu verbinden, das vor diesem FI mit N verbunden ist?>> Dann würde immer der zum Verbraucher passende FI auslösen und nicht> der, der eventuell noch davor ist.
Also ganz ehrlich, ich kapier gar nicht, was du überhaupt machen willst.
Zwei FI in Reihe macht nur Sinn, wenn der erste ein 300mA Typ ist und
der zweite ein 30mA Typ. Wäre z.B. üblich bei brandgefährdeten
Betriebsstätten oder im TT-Netz. Da sollte für gewöhnlich der 30mA FI
eher auslösen. Auch wenn ein FI den Strom nicht begrenzt so fließt der
Fehlerstrom eher selten gleich von Anfang an in voller Höhe. Also er
wird "langsam" mehr. Und da ein FI vom Hersteller garantiert innerhalb
von 0,04s auslöst wäre es möglich, das die 30mA deutlich vor den 300mA
fließen. Darauf verlassen würde ich mich allerdings nicht, deswegen
gibts für den Brandschutz selektive 300mA FI's.
Ansonsten wird ein Gehäuse oder was eben geschützt werden soll
grundsätzlich mit dem PE verbunden. Wenn ein Gerät dann durch einen FI
geschützt wird, gibt es einen separaten N für diesen FI, sonst kann er
ja die Ströme nicht vergleichen. Also im Falle mit den 300mA FI und 30mA
FI kommt der PEN an den "Eingang" des 300mA FI. Der Ausgangs-N wird der
N für alle Verbraucher, die auch die Phase durch ihn beziehen. Geht ja
nicht anders. Wenn dort dazwischen dann noch ein FI verbaut ist, bekommt
der auch den Ausgangs-N des 300mA Typs als "Eingangs-N" und dann habe
ich wieder einen extra N für diesen Unter-FI. Der FI hat mit dem PE rein
gar nix zu tun. Der FI bekommt nur etwas von den aktiven Leitern mit,
also der/den Phase/n und dem N. Wenn dort ein Unterschied festgestellt
wird, muss ja der Strom irgendwo anders zurück zur Erde fließen. Das
kann der PE sein, das kann aber auch ich als Mensch sein, der gerade
zappelnd an der Bohrmaschine "klebt". Oder Regenwasser, das bei einer
Kellerüberflutung in den Steckdosen steht.
Harald Wilhelms schrieb:> guter Test für einen RCD,> NL mit PE zu verbinden. Normalerweise löst dann der RCD aus.
Aber dazu muss auch noch ein Verbraucher irgendwo angeschlossen sein.
Wenn über den FI kein Strom fließt, kannst du N mit PE verbinden,
passiert nix, weil der FI ja keinen Unterschied im Strom zwischen Phase
und N feststellt.
MfG Dennis
Mir stellen sich ja immer wieder die Nackenhaare auf wenn ich lese wie
sich Menschen mit absolut NULL Ahnung an der UVT oder gar der HVT zu
schaffen machen. Da frag ich mich dann immer wozu ich ne Ausbildung
genossen hab, wenn das doch jeder kann.
Dennis H. schrieb:> wenn man bedenkt, das über 1,5mm² kurzzeitig auch 160A> fließen können (bei einem C-Automat), also nur im Kurzschlussfall,> versteht sich.> MfG Dennis
Im Kurzschlussfall kann bei nem C auch mal nen kA fliessen, wenn die
Steckdose mit dem kurzen nah genug am Automaten is, den man weiss ja
beim C -> 5-10*In was dann schonmal 1,6kA sein könnten. Wenn auch nur
für wenige ms :)
Die Aussagen des zuständigen Elektrikers zur urspünglichen Fragestellung
lassen mich allerdings dazu raten den Elektriker zu wechseln und auf
selbstpfuschen an der UVT/HVT zu verzichten...
Immerhin, wenn die Hütte abfackelt und ggf. noch wer dabei zu Schaden
kommt steht man schon mit einem Bein im Knast. Der Elektriker kann
nämlich im Idealfall seine Arbeiten anhand der notwendigen Dokumentation
der Messungen nachweisen. Und somit seine Unschuld.
Und schon bekommt "die deutsche Angst um den Versicherungsschutz" ganz
andere Dimensionen.
Manuel Z. schrieb:> Im Kurzschlussfall kann bei nem C auch mal nen kA fliessen, wenn die> Steckdose mit dem kurzen nah genug am Automaten is, den man weiss ja> beim C -> 5-10*In was dann schonmal 1,6kA sein könnten. Wenn auch nur> für wenige ms :)
Naja, das hat weniger mit dem Automaten zu tun, vielmehr mit dem
Schleifenwiderstand. 1,6kA finde ich für ein 1,5mm² sehr übertrieben,
230V/1600A=0,14 Ohm, das ist schon ein mächtig kleiner
Schleifenwiderstand, das wirst du in einem Privathaushalt nicht
schaffen. Ist ja auch gar nicht nötig, das soviel Strom fließt, weil
beim 16A C-Automaten schon 160A reichen. Für gewöhnlich kriegst du am
Hausanschluss höchstens einen Kurzschlussstrom von 400A bis 600A hin,
wohlgemerkt für ein Einfamilienhaus. Also 1,6kA wäre dann eher was für
ein Mehrfamilienhaus oder kleine Industrie, aber auch da nur am
Hausanschluss.
MfG Dennis
wenn du Erde in der Unterverteilung hast dann empfehle ich einen Spaten.
>>Bis jetzt ist ein (fest angeschlossener) Verbraucher in>>der Unterverteilung drin, der dann geschalten werden soll.
Warum sollte dein Verbraucher gespalten werden? Bist du jetzt im Garten
oder im Unterverteiler unterwegs?
Meines Wissens nach wird der PEN (im TN-C Netz) VOR dem FI aufgeteilt in
N und PE. Diese Leitungen dürfen sich nach dem FI nicht wieder
"treffen". Hinter dem FI kommen die Sicherungen und danach die
Verbraucher - sollte nicht so schwer sein.
M
Maddin schrieb:> Meines Wissens nach wird der PEN (im TN-C Netz) VOR dem FI aufgeteilt in> N und PE. Diese Leitungen dürfen sich nach dem FI nicht wieder> "treffen". Hinter dem FI kommen die Sicherungen und danach die> Verbraucher - sollte nicht so schwer sein.
Nach VDE ist das so, richtig. Allerdings heißt TN-C Netz, das N und PE
zusammen geführt werden als PEN. Bis zum Hausanschluss ist das auch
üblich. Ab dort wird empfohlen, schon in PE und N aufzutrennen, und
somit ein TN-S Netz zu erhalten. Weil der PE nur eine Schutzfunktion
haben soll, der N allerdings stromführend sein kann, also zu den aktiven
Leitern zählt. Würdest du die beiden nach der Trennung nochmal zusammen
führen, würde über den PE auch Strom fließen, was so allerdings nicht
gewollt ist, nur im Fehlerfall soll darüber der Fehlerstrom fließen,
sonst nix. Von technischer Seite her wäre das allerdings kein Problem.
Auch der Schutzleiter ist nur aus Kupfer und natürlich kann dort auch
Strom fließen. Nur mit FI wirds eben nix, wie oben schon geschrieben,
weil dann ein Teil des Rückstromes, der eigentlich durch den N fließen
soll eben vorbei am FI über den PE fließt, und somit der FI auslöst, da
die beiden Ströme, die verglichen werden nicht mehr die gleichen sind.
MfG Dennis
Manuel Z. schrieb:> Im Kurzschlussfall kann bei nem C auch mal nen kA fliessen,
Was hat der "C" denn mit dem Kurzschlussstrom zu tun?
In neuen Installationen, wo eher 2,5 oder 4mm² statt 1,5mm²
verlegt werden, kann der Kurzschlussstrom durchaus auch
zweistellig werden, aber dafür sind moderne Leitungsschutz-
schalter mit 10...15kA ja auch ausgelegt. Und das ganz
unabhängig vom Nennstrom des "Automaten".
Gruss
Harald