Google findet leider nix. Hat jemand zufällig das Datasheet? Danke, Karl-Heinz
Siemens Lagerliste 1989: "Semicustom Gatearray" 64,50DM Einzelpreis, es gibt dazu auch noch eine lange Q... Bestellnummer
danke Christoph, aber 64,50 nur für ein Datenblatt sind für einen Hobbyisten einfach zuviel ;-)
Das IC hat damals bei Siemens soviel gekostet. Ich muß zuhause mal suchen, ob es irgendwo genauer drinsteht. Jedenfalls scheint es nicht nur ein 16bit-Zähler zu sein.
Christoph Kessler (db1uq) schrieb: > Das IC hat damals bei Siemens soviel gekostet. Ich muß zuhause mal > suchen, ob es irgendwo genauer drinsteht. Jedenfalls scheint es nicht > nur ein 16bit-Zähler zu sein. Achso... :-) menno, was hab ich da für eine Rarität ;-) Ich hab da eine Platine, die in einem SHARP MZ-800 steckte und ich möchte den Zweck der Platine rausfinden. Der Rest ist alles weigehend "normales": 2 x 74LS245, 2 x PAL16L8, PAL16R4, 74LS14, 74123, RTC58321, 74LS85, LM339, TDB0139, 74LS08. Danke für Dein Angebot, mehm ich gern an.
Könnte eine Dioden-Matrix zum Selberdurchbrennen gewesen sein. Bin mir aber nicht mehr sicher. Siemens hatte mal sowas. Du kommst einfach 20 Jahre zu spät. Oder frag Rafael Deliano mal. Der hat ein Riesenarchiv.
Abdul K. schrieb: > Dioden-Matrix zum Selberdurchbrennen Irgendwie klingelt es da bei mir. K. A. wo ich davon hörte. Technikerschule? Wenns so ist, wäre das IC nicht weiter verwendbar.
Hat sich erledigt. Platine wurde an den Hersteller der Leiterplatte verschenkt/verschickt. Stammte aus seinen Gründerzeiten und ist jetzt viell. das 1. Stück zum betriebseigenem Museum ;-) Danke Euch allen.
In meiner "Biecherkammer" bin ich nur wenig weiter gekommen, hier erst die Seite aus der Lagerliste 1989 und noch vier Seiten aus "Siemens Integrierte Schaltungen und Mikrocomputer, Lieferprogramm 1989/90" Dort steht immerhin "S 360 B 114 Zweifach-16-Bit-Zähler mit 32 -bit-Latch-Funktions- und Kontrollogik" P-DIP-28 Bestellnummer Q67000-Y555-V114 Das eingerahmte "S" bedeutet "Schwerpunkttyp" und war damit über den SBS-Versand erhältlich. Die Diodenmatrix hieß S353 oder ähnlich, ein PROM für 12V Betriebsspannung sozusagen. Den MZ800 kenne ich nicht, aber im Ortsverband hatte einer den MZ80K, vermutlich ein Vorläufer mit Z80-Prozessor, Bildschirm, Tastatur und soweit ich weiß Kassettenlaufwerk, dem Commodore PET nachempfunden.
Der S360B114 enthält zwei 16-Bit Up/Down-Counter, die sich auch zu einem 32-Bit Counter kaskadieren lassen. Dazu die Auswertung für Quadratur-Signale aus einem Drehgeber. Einen Nullimpulseingang zum löschen des Zählers gibt es auch. Angeschlossen wird er über einen 8-Bit Datenbus. Die Teile haben wir früher (80-er Jahre) in einer CNC-Steuerung zur Lagebestimmung verwendet. Ein Datenblatt könnte ich noch irgendwo haben, falls noch Bedarf besteht. Uwe
Dann war der so ähnlich wie der LS7166/7266/7366 von lsicsi.com http://lsicsi.com/encoders.htm die hatte wir mal eingesetzt, bevor die CPLDs und FPGAs solche Spezialteile überflüssig machten.
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