Hallo,
Ich möchte gerne 2x den Märklin Trafo mit der Art; Nr. 6631
zusammenschalten um eine Leistung von Gesamt 60VA zu erreichen. Nun ist
es ja aber so wenn man die "Blauen" Trafos von märklin am
Lichtstromkreis zusammenschließt, erhält man am Netzstecker des einen
Trafos wieder die 230V zurückgewandelt. Meine Frage ist ob man das
irgendwie austricksen kann, zum Beispiel mit Dioden oder ähnliches?
Danke schonmal für eure Hilfe,
MFG
Nur die neueren Trafos haben einen Schutz gegen das Hochtransformieren,
der ist in Form eines Triacs auf der 230V Seite eingebaut.
Aber: Lass es. es ist eine schlechte Idee, mehr Leistung als vom
Hersteller vorgesehen auf diese dünnen Käbelchen zu schalten.
Wenn Du Dich auskennst, dann weißt Du ja, wie man mit dem Einbau von
Sicherungen die Käbelchen schützen kann, so daß Dir bei einem
Fehler/Versehen nicht die ganze Eisenbahn/Wohnung abbrennt.
Und wenn Du dich auskennst, dann merkst Du auch, so eine
Zusammenschaltung besser zu lassen. Mach lieber getrennte Stromkreise,
und schalte max nur die braune Ader zusammen.
Ein Brückengleichrichter am Ausgang eines jeden Trafos sollte das
hochtransformieren verhindern, aber: Wie schon der Vorredner sagte,
besser bleiben lassen. Es ist auch nicht gewährleistet, dass sich die
Leistung auf beide Trafos gleichmäßig verteilt. Dann wird der eine
bereits Überlastet während sich der andere noch "langweilt". Außerdem
gibts dann keine Wechselspannung mehr, sondern Gleichspannung. Wäre je
nach Verbraucher aber eventuell egal.
Also lieber einen größeren kaufen oder wie vom Vorredner vorgeschlagen,
die Verbraucher aufteilen.
R. F. schrieb:> Ein Brückengleichrichter am Ausgang eines jeden Trafos sollte das> hochtransformieren verhindern...
Für eine Modelleisenbahn, die mit Wechselstrom betrieben werden soll...?
egal² schrieb:> R. F. schrieb:>> Ein Brückengleichrichter am Ausgang eines jeden Trafos sollte das>> hochtransformieren verhindern...>> Für eine Modelleisenbahn, die mit Wechselstrom betrieben werden soll...?
Der Fragesteller schrieb "am Lichtstromkreis"
Und Glühlampen ist es egal, ob AC oder DC.
Außerdem habe ich weiter unten in meinem Post darauf hingewiesen
bei baugleichen Trafos ist es problemlos möglich die primär- und
sekundärseitig zusammenzuschalten. Die ganzen Geschichten, dass der eine
Trafo die gesamte Last übernimmt und dabei gar überlastet wird, sind nur
Hörensagen. Ausserdem sind Modellbahntrafos eh dauerkurz- und
überlastfest.
Die Problemstelle hast du ja schon erkannt - die Netzseite kann man dann
nicht mehr mit den üblichen Steckern benutzen.
Pack beide fest auf eine Platte, schneide die Stecker ab, verdrahte
ordentlich mit einer Dose, aus der nur 1 Stecker kommt. Zugentlastung
dazu und alles ist gut.
Die Halbpfusch-Lösung, wenn du die Stecker nicht abschneiden willst: in
eine Mehrfachsteckdose stecken, Gehäuse drum, so dass man nicht einen
Stecker versehentlich ziehen kann.
Bleibt noch die letzte Lösung, die man hier eigentlich gar nicht sagen
darf: die Spannung am rückwärtsbetriebenen Trafo ist zwar durchaus
gefährlich, aber sie ist auch erdfrei. D.h. um wirklich Schaden
anzurichten, müsste man mit jeder Hand je einen Pol anfassen...
Joerg L. schrieb:> Nur die neueren Trafos haben einen Schutz gegen das Hochtransformieren,> der ist in Form eines Triacs auf der 230V Seite eingebaut.
Hast Du da mal nen Schaltplan?
Gruss
Harald
Manfred G. schrieb:>> Hast Du da mal nen Schaltplan?> Wenn du dafür einen Schaltplan brauchst, dann lass lieber die Finger> davon.
So offensichtlich finde ich nicht, wie das funktionieren soll. Aber wenn
das für dich so einfach ist, dann hältst du sicher das Patent darauf.
Nr. 19645903 angemeldet 1996, erteilt 2001
http://register.dpma.de/DPMAregister/pat/register?AKZ=196459036&CURSOR=0
Alexander Schmidt schrieb:> So offensichtlich finde ich nicht, wie das funktionieren soll.>> Lass uns nicht dumm sterben.
Ich brauch doch keinen Schaltplan, wenn ich 2 Trafos primär und sekundär
parallel schalten will. Nur auf Phasengleichheit muß ich achten.
manni
Manfred G. schrieb:> Ich brauch doch keinen Schaltplan, wenn ich 2 Trafos primär und sekundär> parallel schalten will. Nur auf Phasengleichheit muß ich achten.
Es ging um den Schaltplan für den Triac, um das hochtransformieren zu
unterbinden. Das schrieb Harald auch ganz deutlich.
Alexander Schmidt schrieb:> So offensichtlich finde ich nicht, wie das funktionieren soll.>> Lass uns nicht dumm sterben.
Na ja für 10 Sekunden nachgedacht würde ich vermuten:
Ein Triac, der als einpoliger Schalter zwischen Netzstecker und Trafo
sitzt.
Durchgeschaltet wird er wenn eine Spannung am Netzstecker vorhanden ist.
Ist nur eine Spannung am Trafo (wegen rückwärtsbetrieb), dann kann der
Triac nicht durchschalten.
Einpolig reicht, da wegen dem Trafo und SK2 das Ganze erdfrei ist.