Flammy schrieb:
> Erläutere
> bzw. interpretiere! "
Theoretisch macht man es so dass man einen Temperatursensor (z.B. LM35)
neben den NTC legt und den errechneten Widerstand mit den momentanen
Spannungs = Temperaturdaten des LM35 in einer Tabelle speichert.
Bei der Messung des Widerstandes lässt man einen Strom über den NTC
fließen, also musst du dir eine kleine Konstantstromquelle bauen die du
an 7 bis 12V hängst.
Wenn du bis 5V messen kannst und der NTC 470 Ohm hat sind das maximal
5V/470=10.64mA damit du den gesamten Bereich abdeckst.
Da ich aber auch Temperaturen unter 20°C messen möchte würde ich weniger
Strom rüber fließen lassen, denn bei 0°C hat er bestimmt schon fast 1k
Ohm.
Daher: Strom = 5mA
Jetzt kannst du dir den Widerstand ausrechnen, Wenn du 1V misst beträgt
der Widerstand 1V/0,005A=200 Ohm
... das machst du jetzt mit einigen Temperaturen so und loggst die Daten
mit.
Ein Theta-I-Diagramm ist meiner Ansicht nach unsinnig, da du im
Endeffekt nur den Widerstand und die Temperatur kennen musst, aber
vielleicht baust du dir eine veränderbare Stromquelle und nimmst die
Kurven mit verschiedenen Stromwerten auf (5mA, 10mA, 15mA ... 50mA).
Bei 50mA verbrät der NTC allein durch den Strom der durch ihn
durchfließt 1.175 Watt und wird das Messergebnis stark verfälschen da er
sich selbst erwärmt.
Normalerweise nimmt man 100k Ohm oder größer wenn man mit einem NTC die
Temperatur messen möchte, das verfälscht das Ergebnis weniger.