ATmega8 verfused

OP #3149152
Hallo,
habe leider versehentlich die Fusebits meines ATmega8 falsch gesetzt und 
kann jetzt nichts mehr mit dem Controller anfangen. Meine Frage ist 
jetzt folgende: Ich besitze ein STK500 und da gibt es doch bestimmt eine 
Möglichkeit mittels des Boards den ATmega8 wieder brauchbar zu machen, 
indem ich z.B. einen anderen Controller zusätzlich aufs board stecke, 
der dann ein Taktsignal auch für den ATmega8 erzeugt. Oder gibt es da 
auch andere Lösungen als sich einen Oszillator zu bauen bzw. kaufen nur 
um einen Takt für den ATmega8 zu generieren, damit er wieder nutzbar 
gemacht werden kann?
Gast #3149169
Hi,

du kannst den im STK500 eingebauten Taktgenerator verwenden, indem du 
den Jumper OSCSEL auf 1 steckst (die 1 steht in blau neben dran) und den 
Jumper XTAL1 setzst.
Dadurch kriegt der Atmega den Takt, die Frequenz weiß ich jetzt grad 
nicht auswendig, ist aber zum Fuses retten eigentlich egal.
Gast #3149286
Hi

>Oder gibt es da
>auch andere Lösungen als sich einen Oszillator zu bauen bzw. kaufen nur
>um einen Takt für den ATmega8 zu generieren, damit er wieder nutzbar
>gemacht werden kann?

Das STK500 kann HV-Programmierung. Damit lässt sich auch ein verfuster 
AVR programmieren. Lies dir einfach die Hilfe zu 'High Voltage 
Programming' und 'Parallel High Voltage Programming' durch.

MfG Spess
OP #3196363
Ich habe noch eine andere Frage. Ich würde gerne meinen ATmega8 mit 
einem Uhrenquarz laufen lassen. Der ATmega8 befindet sich im STK500 und 
die zugehörige Schaltung inkl. Quarz habe ich auf einem Steckbrett 
aufgebaut. Ich habe dann bei den Fusebytes das Low Byte auf 0xe9 
gesetzt, CKOPT aktiviert und dann den Quarz an der einen Seite mit XTAL1 
und XTAL2 verbunden und auf der anderen Seite auf Masse gelegt. Die 
Schaltung ist aber tot. Ich habe auch irgendwie das Gefühl, das man da 
noch was auf dem STK500 verändern muss (irgendeinen Jumper verändern 
vielleicht), weil der Rest eigentlich alles richtig eingestellt sein 
müsste. Vielleicht kann mir ja jemand helfen.
OP #3196662
Ja sorry, habe mich falsch ausgedrückt. Die kommen natürlich zwischen 
XTAL und Masse.
Kann es vielleicht auch daran liegen, dass der Quarz auf dem Stechbrett 
zu weit vom ATmega weg ist? Hab die Abschlüsse von XTAL an den Quarz mit 
ca. 8cm langen Drähten gemacht
#3196684
Dann pack den Prozessor auch in die eigentlich Schaltung und teste mit 
einem Oszilloskop, ob und was sich tut. Alles andere ist rudern mit der 
Stange im Nebel.

Die Kondensatoren sind im ersten Anlauf unkritisch. Wenn 10pF mehr oder 
weniger den Oszillator zum Absturz bringen, taugt die Schaltung nichts. 
Erst zum Schluss, wenn es um Ganggenauigkeit geht, lohnt es, daran zu 
drehen (oder die Korrektur per Software zu machen).

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 13 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.