Michael Sch. schrieb:
> Warum immer alle komplizierter machen, als nötig?
So ist es. Für private Basteleien tut es auch mal nur ein Widerstand am
Pin alleine. Der sollte einfach nur so bemessen sein, daß von außen
nicht Größenordnungen von mA in den Pin hinein können. Das Substrat des
Halbleiters leitet Überspannungen 0,6V über VCC und 0,6V unter GND ab,
denn dort befinden sich, wenn auch unbeabsichtigt, prinzipbedingt, die
Schutzdioden.
Es gab aber da auch schon Ausnahmen: 4000-er CMOS-Bausteine weniger
Hersteller hatten früher, also vor 30 Jahren, schon mal integrierte
Z-Dioden. Mir selbst ist so ein Stein aber nie begegnet, diese Sache war
jedoch mal im CMOS-Kochbuch beschrieben. Es gab halt unterschiedliche
Halbleiterherstellungsverfahren, die sich für die breite Masse nicht
alle durchsetzten. Deswegen sollte man auf jeden Fall immer das
Datenblatt wälzen, und sich nicht blind auf so was verlassen.
Besonders auf dem Steckbrett sprengen übertriebene Vorsichtsmaßnahmen
die verwendbare Fläche, und machen eine Sache unübersichtlich.
Wenn der PIC dann mal gesprengt ist, gibts halt für 1,20 Euro einen
neuen. Der lebt aber noch, obwohl ich ihn diese Woche schon mal verkehrt
herum in den Programmer steckte, und ihn auf dem Steckbrett um eine
Pinbreite versetzt einsteckte (jajaja, ich brauchte mal eine
Lesebrille). Der Programmer murrte nicht, und die Schaltung lief nicht,
und ich suchte eine Stunde Fehler. Sonst nichts. ;-)