FlexRay Communication Controller an PIC32 anbinden

Gast #3225007
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Das einzige was mir einfällt wäre, dass es schwierig werden könnte einen 
Flexray-Stack für den PIC32 aufzutreiben. Falls Du das Protokoll aber 
ohnehin "zu Fuß" abhandeln oder was eigenes machen willst, sollte das 
kein Problem sein.
Gast #3225100
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Danke für die Antwort. Ich war mir jetzt z. B. nicht sicher, ob die 
Performance beim PIC (80 MHz) für Flexray ausreicht. Könnte ich hier 
vielleicht Probleme bekommen? Auch wenn ich z. B. mit beiden Kanälen 
empfange? Ich möchte ein signalbasiertes Gateway von Flexray nach TCP/IP 
oder UDP/IP realisieren.

Wie sieht es denn mit der SPI Anbindung des Communication Controller 
aus? Ich empfange ja mit bis zu 20 MBit/s am Communication Controller. 
Ist eine Anbindung über maximal 25 MBit/s Brutto an den PIC32 
ausreichend und werden hier noch zusätzliche Information übertragen, so 
dass es knapp werden könnte?

Ich habe noch eine andere Frage. Gibt es evtl. schon fertige ICs die ich 
vor einen FlexRay Transceiver schalten kann, die eine EMV Filterung 
vornehmen?
Gast #3225411
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> Ich möchte ein signalbasiertes Gateway von Flexray nach TCP/IP
> oder UDP/IP realisieren.

Achso, das ist aber ein kleines, bescheidenes Projekt ;-)

Tu dir den Gefallen und nimm einen Freescale Controller, z.B. den 
MPC5668G
Der hat 32 bit, floating point unit, Ethernet, Flexray, ein paar mal 
CAN, genug flash, genug RAM, genug power, usw usw.

Für TCP/IP und UDP/IP würde ich dir den lwip stack von Adam Dunkels 
empfehlen.

Wenn du alle anderen Treiber / Stacks von der Pike auf selber schreiben 
möchtest, kannst du dafür ca. ein Jahr Entwicklungszeit (in Vollzeit!) 
rechnen. Vorausgesetzt du hast ausreichend Erfahrung in der Embedded 
Entwicklung.

Die Hardware schätze ich auch mal auf ein Jahr (ohne Garantie)


Damit hast du nach 2 Jahren eine gute Basis um die Gatewayentwicklung 
anzufangen ;-) Die dann nochmal 1-2 Jahre dauert...
Gast #3225579
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...was soll denn das signalbasierte gateway genau leisten ?

für die konfiguration deines flexray controllers solltest du 
zweckmässigerweise einen codegenerator haben, der aus dem fibex oder was 
immer du da hast an clusterbeschreibung den benötigten init-code 
rausfallen lässt.

cy, tom
Gast #3226450
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tom schrieb:
> ...was soll denn das signalbasierte gateway genau leisten ?

Naja eine Auswahl an Signalen aus der Clusterbeschreibung wird nach dem 
Empfang wird im RAM des Gateway abgelegt. Jedes Signal aus der Auswahl 
erhält abhängig von seinem Datentyp einen festen Speicherbereich. 
Zusätzlich wird jedem Signal aus der Auswahl eine Zykluszeit wie z. B. 
100 ms zugewiesen. In diesem Zyklus wird jedes Signal über TCP/IP bzw. 
UDP/IP übertragen. In einem TCP bzw. UDP-Packet sind nur Signale mit der 
gleichen Zykluszeit enthalten.

Die Auswahl der Signal, die Auswahl der Zykluszeit und die Adresse von 
einem Signal findet vor Code Generation statt ...

> für die konfiguration deines flexray controllers solltest du
> zweckmässigerweise einen codegenerator haben, der aus dem fibex oder was
> immer du da hast an clusterbeschreibung den benötigten init-code
> rausfallen lässt.
>
> cy, tom

Ja, dass hab ich in der Form geplant. Da gibt es ja einmal das Fibex und 
das andere große umfangreiche Lösung ... :)

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