in welchem Header ist die Subnetmaske

Gast #3234008
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Guten Abend zusammen,

hoffendlich ist dies auch das richtige Forum (Themenbezogen), für meine 
frage.
Um mich in das TCP/IP-Model einzuarbeiten (von 4ten zur 1ten schicht), 
gehe alle schichten  durch.
Jetzt bin ich bei Internet-Schicht hängen geblieben.
Wie der IP-Header aufgebaut ist, habe ich soweit verstanden. Wie sich 
die IP-Adresse zusammen setzt auch (Netzanteil und Hostanteil). Das die 
subnetmaske die "Grenze" zwischen Netz und hostteil ist und durch eine 
AND-Operation ermittelt wird.

Meine frage ist wo ist die Subnetzmaske definiert?

mfg

TCP/IP-Ahnungslos
Gast #3234176
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TCP/IP-Ahnungslos schrieb:
>
> Meine frage ist wo ist die Subnetzmaske definiert?
>
> mfg
>
> TCP/IP-Ahnungslos

Im IP Header nicht.
Die wird nur dafür verwendet welches Interface benutzt wird um das Pakt 
zu versenden und das passiert auf Schicht 3 im OSI Modell.
Je nach Datenweg in deinem Netz ändert sich auch die Netzmaske.
Gast #3235238
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Danke für die Antworten, aber irgend wie bringt mir das kein licht ins 
dunkel.

Wo ich die Subnetmaske in Windows steht weiss ich.
Aber im welchem Header ist die Subnetmaske definiert?

MfG
TCP/IP-Ahnungslos
Gast #3235265
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Ja klar wenn ich drüber nachdenke ist das auch logisch.
Weil wofür braucht eine Webseite, meine anzahl Rechnern im Netzwerk.
Stimmt das?

Das muss ich doch nur am Access Point einstellen, wieviele Rechner ich 
brauche. Dann kann ich davon ausgehen, die Subnetmaske intersiert mich 
nur in meinem Netwerk?
Ist meine denke weisse richtig
Gast #3235426
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So wie ich das verstehe, schön langsam ist dir klar für was die 
Subnet-Maske gehört.

Alle Rechner die im gleichen Netz sind, können direkt miteinander 
kommunizieren. Wird ein Rechner ausserhalb des Netzes über IP 
angesprochen, so geht man z.B. über einen Router.

Mit Hilfe der Subnet-Maske kann man die mögliche Anzahl der Rechner im 
Netz bestimmen, aber man muss nicht alles ausschöpfen... Auch wird die 
Subnet-Maske nirgends mitgeschickt. Nur der Rechner benötigt diese 
Information, um festzustellen über welchen Weg die IP-Adresse erreichbar 
ist.
Gast #3235538
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TCP/IP-Ahnungslos schrieb:
> Das muss ich doch nur am Access Point einstellen, wieviele Rechner ich
> brauche. Dann kann ich davon ausgehen, die Subnetmaske intersiert mich
> nur in meinem Netwerk?
> Ist meine denke weisse richtig

Das kommt schon in die Richtung.

Jetzt denke mal das dein Router nur eine öffentliche IP hat.
Dieser ist jetzt in im Netz deines Providers. Im einfachsten Fall hat 
dieses Netz auch nur eine Subnetzmaske. Und das kamm man weiter so 
vereinfachen bis du denn auf Länder bzw. Kontinetenebene kommst.

z.B.

244.244.244.244    deine IP
244.244.244.244/16 dein Provider
244.244.244.244/12 dein Land
244.244.244.244/3  dein Kontinent

ABER leider ist es nicht so einfach.
Ein Provider kann mehrere Netze haben und die Routingentscheidungen 
werden auch anhand der Kosten entschieden.
#3235682
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TCP/IP-Ahnungslos schrieb:
> Dann kann ich davon ausgehen, die Subnetmaske intersiert mich
> nur in meinem Netwerk?

Die Subnetz-Maske ist "nur" für diejenigen Geräte (Netzteilnehmer) 
interessant, welche innerhalb eines Netzwerk (Segments) dieses auswerten 
wollen oder müssen.

Ganz spontan wird dir die Bedeutung der Subnetz-Maske vermutlich klar, 
wenn du das mal mit den Telefonnummern vergleichst.

bei folgenden Rufnummern ist (immer unterschiedlich) ein Teil der Nummer 
der "Netz" Anteil (=Ortsnetz) und ein Teil  ist der "Host" Anteil 
(=Teilnehmer).

08141345678   eine Rufnummer in Fürstenfeldbruck
08211345678   eine Rufnummer in Augsburg
08911345678   eine Rufnummer in München

Von außen sehen die Nummern alle recht ähnlich aus. Wenn du in München 
wohnst, weißt du jedoch, welcher Teil der Netzanteil ist (Wieviele 
Ziffern du dem Netzanteil zuordnen mußt) und welcher Anteil die 
Teilnehmernummer ist

In der Rufnummer selber wird das nirgendswo direkt übertragen. Die 
Netzteilnehmer (also du oder die Vermittlungsstelle) "wissen" das "von 
sich aus" (weil das irgendwie mitgeteilt wurde) wie die 
Subnetz-Maskierung von z.B. München ist, d.h. was von der Ziffernfolge 
die Ortnstez-Vorwahl ist, und welche Nummer dem Teilnehmer entspricht

--> Für München ist also die Subnetzmaske 0NNHHHHHHHH

(Die 0 als Sonderziffer habe ich jetzt mal mit reingefummelt, sie ist 
natürlich kein Teil der Netzmaske, formal noch nicht mal ein Teil der 
Rufnummer)
Gast #3235838
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TCP/IP-Ahnungslos schrieb:
> Das muss ich doch nur am Access Point einstellen, wieviele Rechner ich
> brauche.

Ja, wenn du DHCP hast und alle Geräte IP und Maske von dort beziehen. 
Sonst musst du eine passende Subnetmaske an deinen Netzteilnehmern 
selbst eingeben. IP-Adresse UND Subnetmaske sind zum Betrieb einer 
Netzwerk-Schnittstelle notwendig. Am zweckmässigsten wählt man alle 
IP-Adressen verschieden (muss so sein) und alle Subnetmasken gleich 
(muss nicht unbedingt sein, ist aber einfacher). Beides ist auch nicht 
im Internet sichtbar, normalerweise verbirgt der Router das lokale Netz 
völlig.

Gruss Reinhard
#3236621
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Die Subnetzmaske ist für den TCP/IP Stack interessant um zu wissen, 
wohin das eigentliche IP Paket gesendet werden soll. Im Fall Ethernet 
können Pakete nur an MAC Adressen geschickt werden, dass der Inhalt 
eines Ethernet-Frames ein IP Paket ist interessiert dort nicht.

Also schaut der Stack nach, ob bei einem zu sendenden IP Paket das IP 
Ziel im selben Subnetz ist. Wenn ja, wird es an die MAC von dem Rechner 
adressiert, der diese IP Adresse hat. Wenn nicht, wird es an die MAC 
adressiert, die die IP Adresse des eingestellten Gateways hat (damit 
dieser es dann in andere Netzwerke weiterleitet). Und woher weiß der 
Stack, auf welcher MAC Adressen eine bestimmte IP Adresse erreichbar 
ist? Er erfragt es mit ARP über ein Broadcast auf dem Netzwerk.

Deshalb gibt es keinen Grund, die Maske irgendwie in das Paket mit 
reinzupacken, sobald das Paket schon im Netz übertragen wird braucht die 
Information niemand mehr.

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