Hallo,
erst mal sieht man dem Teil nicht an wie es funktioniert.
Ich vermute es handelt sich um eine Konstantstromquelle. Die Kabellänge
kann von dem Gerät kompensiert werden. Der Strom ist gleich, "fast" egal
wie lang die Leitung is. "fast" deshalb weil bei zu großem
Leitungswiderstand der Regelberich der Schaltung erschöpft ist, d.h. die
maximale Ausgangspannung ist erreicht (laut Daten ist das 32V), und dann
der Strom nicht mehr konstant gehalten werden kann. Da Netzspannung rein
geht, das Teil recht klein ist und eine hohe Effizienz versprochen wird,
scheint ein Schaltnetzeil drin zu sein. Da das Ganze dimbar ist, über
einen Geleichspannungseingang, wird wohl die Vergleichsspannung für die
Strommessung einstellbar sein.
Hallo,
hab mir gerade mal die eine Seite Beschreibung angesehen, da steht
nichts von NICHT PWM Ansteuerung. Die Strombegrenzung, auch mit dem
externen Widerstand wird sicherlich die Primär Regelung des Wandlers
beeinflussen, ob die zusätzliche 0-10V auch da ansetzt (aus
Kostengründen ist das Wahrscheinlich) oder zusätzlich doch wieder eine
PWM Reglung macht, steht da nirgends.
Ohne PWM Reglung (der Wandler arbeitet dann als lineare Stromquelle) für
die LEDs, sollten die 40 m Kabel kein Problem sein. Eventuell ist die
sekundär Spannung aber trotzdem nicht geglättet (kein oder nur ein
kleiner Elko verbaut), in diesem Fall sind die 40 m wieder eine schöne
EMV Störquelle.
Also Zusammengefasst, aus dem Datenblatt geht nichts exakt hervor, am
besten einen online bestellen und testen wie der genau arbeitet
(notfalls halt zurück senden).
Gruß Willi
Ach ja, reinhard hat es angesprochen und ich habe vergessen es zu
erwähnen.
Ob PWM oder nicht, das hat mit der Funktion nichts zu tun. Das
vermutlich ein Schaltnetzeil drin ist, gibt es wohl auch so etwas wie
PWM in dem Ding.
Lukas schrieb:> Wie es aussieht spielt da die Leitungslänge keine Rolle d.h. ich kann> das Steuergerät in meinem Schaltschrank installieren und eine 40m> Leitung zu meiner LED-Beleuchtung führen. Sehe ich das richtig? da kein> PWM verwendet wird.
Nein.
Die STEUERSPANNUNG ist eine Gleichspannjng von 1 bis 10V, das LED
Vorschaltgerät dimmt per PWM bis zu einem Maximalstrom vom 300 mA bis
1400 mA. Ob dieser Strom geglättet wird damit kein Flimmereffekt
entsteht, steht nicht dabei, ist aber zuvermuten.
Es ist also ein PWM Schtnetzteil.
Ich würde das Teil nahe an die Leds setzen, und die lange Leitung zur
Steuerung (Steuerspannung 1-10V siehe Beschreibung) nehmen.
Ansonsten wie MaWin gesagt hat.
Da das eine geschaltete Stromquelle ist, wird der Strom sehr
wahrscheinlich nur ein leichtes Trapez aufweisen, ganz anders als die
hart schaltenden PWM Regler für Halogenlampen.
Lukas schrieb:> Hallo,>> Ich habe gestern die Diskussion über die Dimmbare LEDs verfolgt, heute> morgen bin ich dann auf folgendes Produkt gestoßen:>> http://www.conrad.de/ce/de/product/181972/LED-Konverter-ECOline-Barthelme-ECOline-300-1400mA-1-10V-dimmbar-Ausgangsstrom-300-1400-mA-Betriebsspannung-110-240>> Wie es aussieht spielt da die Leitungslänge keine Rolle d.h. ich kann> das Steuergerät in meinem Schaltschrank installieren und eine 40m> Leitung zu meiner LED-Beleuchtung führen. Sehe ich das richtig? da kein> PWM verwendet wird.
Das Gerät hat einen grossen Bruder (max 40V/1,05A), des habe ich neulich
verbaut und eben aus dem gleichen Grund den Strom mit dem Scope
angeguckt.
Es ist wie du vermutest, es kommt ein Strom mit einer Restwelligkeit
raus, aber im wesentlichen ein Konstantstrom.
Im Prinzip gehe ich da von der gleichen Logik aus wie du. Es wird einem
geschalteten Konstantstromwandler gesagt wieviel Strom er liefern soll,
was über den Eingang (Widerstand UND 1-10V) ermittelt wird.
Bei PWM müsste der Schwingkreis ja sonst jedesmal neu einschwingen (was
er bei Konstantspannung+PWM auch tut, aber die Pufferung/Glättung am
Ausgang ist hier eine Andere, weil bei 350mA und nur einer LED nicht
200x pro Sekunde der Ausgang per Kurzschluss von der
Zwischenkreisspannung runter entladen werden sollte)
Was die Leitungslänge betrifft bin ich mir unsicher wegen der
EMV-Problematik. Neuere Datenblätter geben immer 2m an. Die Zugrunde
liegende Norm kenne ich aber nicht, sie trat anfang des Jahres geändert
in Kraft (vom hören/sagen).
Musst du dich bezüglich EMV in dem Fall an eine Norm halten, oder kannst
du es riskieren Störungen per Try+Error zu lokalisieren? Ich schätze das
Risiko gering ein, deswegen habe ich auch ca 20m Sekundärleitung an dem
besagten Netzteil ;o)) (Wohnzimmeranwendung).
HTH, bye uwe