Hi Olli
> Ich stelle mir eine Lösung vor, bei der Nadeln durch die Isolierung
> gepresst werden
Gesehen hab ich das schon - bei meinen eigenen (Labor-)Aufbauten. Diese
Aufgabe hatte sich mir gelegentlich gestellt. Also - ausprobiert - und
es geht. Ist natürlich keine Dauerlösung.
Aufbau:
- Stecknadeln, möglichst dünn. Möglichst Glaskopf (Handlingsvorteil)
- Nadeln in die Zielader des Flachbandkabels stecken. GENAU zielen,
vorsichtig stecken. DURCHstechen!
- Bei mehreren Prüfstellen natürlich mit etwas Längenversatz um
Kurzschlüsse zwischen den Nadeln/Adern zu vermeiden und die spätere
"Erholung" der Isolation zu unterstützen.
- Kontakt an die Nadel klemmen. Dazu gehts (bei WENIGEN Nadel) mit ner
einfachen Krokoklemme, meist nehme ich Mini-Laborklemmen (diese
Klein-Finger-langen s..dünnen von Hirschmann - KLEPS 3ST, z.B.
reichelt).
- An die Klemme die gewünschte Weiterleitung installieren.
- Testen
- Nadel vorsichtig rausziehen.
- Durch ein bisschen "Kneten" oder so, wieder vorsichtig, kann die
Isolation so zusammengeschoben werden, dass man für den späteren Einsatz
keine Angst zu haben braucht.
- Angsthasen (oder wenns absolut sicher isoliert sein soll - und auf
längere Dauer) können natürlich noch einen Zehnteltropfen Zyanacrylat
auf die verletzte Stelle träufeln (vorn und hinten). ABER:
Flachbandkabel sind sowieso bestenfalls IP20.
Natürlich geht auch die Methode nach Vanilla - ins sichtbare
Kupferbündel reinstechen. Aber das ist wirklich ne Popelarbeit mit
unsicherer Haltbarkeit.
Reinhard Kern schrieb:
> Mit Nadeln geht das nicht, das müssen Gabelkontakte sein
Wieso das denn? Das ist doch nur ne Behauptung! Bei mir gehts mit
simplen Stecknadeln.