Für ein aktuelles Projekt wäre es recht nützlich, wenn das benötigte 433
MHz Modul nicht auf die Platine aufgelötet werden muss, sondern schon
darauf integriert ist. Wie sieht das aus, wenn man das Layout und die
Komponenten 1zu1 auf die Platine überträgt, verstößt man dann trotzdem
noch gegen die "Normaler Mensch darf kein Sender bauen Regel"?
> Wie sieht das aus, wenn man das Layout und die> Komponenten 1zu1 auf die Platine überträgt, verstößt man dann trotzdem> noch gegen die "Normaler Mensch darf kein Sender bauen Regel"?
Was ist denn das Problem beim Auflöten eines Moduls? Das ist doch viel
einfacher als diskrete Bauteile selber aufzubringen?
Das Problem beim Senderbau liegt darin, dass nicht nur das Layout eine
Rolle spielt, sondern auch die Abstimmung und der anschließende Test.
Sowas geht nur mit speziellem Equipment (EMV-Kammer, Spektrum Analyzer
etc...)
Ergänzung: Und ja. Natürlich ist es nicht erlaubt (um einen Sender legal
zu machen muss er diverse Tests durchlaufen und genemigt sein). Ganz zu
schweigen davon, dass du ein Layout-Design kopieren willst (Copyright)
--> also gleich zwei Verstöße in einem!
Es geht darum, dass die Platine so klein sein muss, dass sie in ein
flaches Handsendergehäuse reinpasst, welche man von Beamern her kennt.
Ich sehe nicht wo die Frage "dumm" wäre, viele Hersteller bauen das
Funkmodul gleich ins Layout mit ein.
Aber trotzdem danke an die Antworten.
Tom schrieb im Beitrag #3294219:
> Aber der Sender hat die Tests doch bereits durchlaufen. Sonst dürfte er> schließlich nicht als Modul verkauft werden.
Elektronik bauen ist mehr als nur Platine entwerfen und bestücken. Dazu
gehören auch Tests, ob die geforderten Daten eingehalten werden. Hast du
die Ausrüstung und die Kenntnisse dafür?
Ich übersetze Copyright immer mit "kopiere Richtig".
Die meisten Hersteller von Schaltungen in diesem Bereich veröffentlichen
sehr detaillierte Platzierungsanweisungen, schon aus eigenem Interesse,
zu den von ihnen hergestellten ICs. Und da heißt es dann: Möglichst
genau übernehmen (kopieren).
Natürlich wird der Hersteller des XY-Senders sauer, wenn Du sein Layout
übernimmst und das sogar mit recht.
Frage: Gibt es im Bereich der Arduino-Serie keinen 433 MHz-Sender? Da
ist das Layout explizit öffentlich. Möglicherweise gibt es noch andere
Systeme mit gleicher Lizens.
Wenn es dir nur um die Dicke geht, dann schneide einfach einen
Ausschnitt so groß wie das Modul aus deiner Platine und "versenk" das
Modul in deiner Platine. Wenn das Modul die Anschlüsse seitlich hat,
solltest du diese noch immer löten können. War jetz nur mal so ne Idee.
> Aber der Sender hat die Tests doch bereits durchlaufen. Sonst dürfte er> schließlich nicht als Modul verkauft werden.
Der Sender, als Bauteil, kann gar keinen Zulassungstest durchlaufen
haben. Dazu sind die Vorschriften, in den einzelnen Ländern viel zu
verschieden.
Ein gutes Beispiel hierzu: Das Sende-/Empfangsmodul von Pollin kann bis
zu 500mW Sendeleistung rauspusten... Also haltet euch schon mal die
Ohren (Antennen) zu.
Daniel P. schrieb:> Wenn es dir nur um die Dicke geht, dann schneide einfach einen> Ausschnitt so groß wie das Modul aus deiner Platine und "versenk" das> Modul in deiner Platine. Wenn das Modul die Anschlüsse seitlich hat,> solltest du diese noch immer löten können. War jetz nur mal so ne Idee.
Danke, die Idee ist gut!
Amateur schrieb:> Ein gutes Beispiel hierzu: Das Sende-/Empfangsmodul von Pollin kann bis> zu 500mW Sendeleistung rauspusten... Also haltet euch schon mal die> Ohren (Antennen) zu.
Und wo ist da das Problem? Es soll sogar Leute geben, die dort bis zu
750W PEP an die Antenne bringen und die Sender dafür selber bauen
dürfen.
@Wolfgang
Da hier, wie schon in der Überschrift angegeben, über 433 MHz geredet
wird, und an keiner Stelle von lizensierten Amateurfunkern die Rede war
und auch die nicht in jedem Band mit wer-weiß-wieviel Sendeleistung
herumspielen dürfen, gehe ich mal davon aus, dass Deine Einlassung unter
Ausschluss von Hirn gemacht wurde.