H. B. schrieb:
> ich wollte eigentlich darauf raus dass messgeräte die gewerblich genutzt
> werden sich ja bezahlt machen und ab einem gewissen zeitpunkt
> amortisiert sich die anschaffung des geräts.
Nein, genau das tun sie im Allgemeinen nicht. Je spezieller das
Messgerät, desto teurer ist es. Aber gleichzeitig ist es dann eben nicht
universell einsetzbar, sondern nur für ganz wenige Messaufgaben
geeignet. Dadurch kommen schnell effektive Stundensätze von vielen
tausend Euro für die Nutzung zustande.
Genau aus diesem Grunde gibt es ja auch etliche Verleiher für
Messtechnik, z.B. Leasametric, und Testhäuser, in denen solche Geräte
stehen und bei denen man sich für sehr teures Geld kleine Zeitschlitze
kaufen kann.
Gerade in Unternehmen werden die Kosten für Messgeräte usw. von den
Buchhaltern sehr genau beäugt.
Und zuguterletzt darf man auch die laufenden Kosten nicht vergessen,
d.h. für das Messmittelmanagement, Kalibrierungen/Justierungen usw..
Die einzigen Nutzen für das Messgerät bestehen darin, Arbeitszeit zu
sparen und bestimmte Qualitätsziele überhaupt erreichen zu können.
Diesen Nutzen muss und wird man den Kosten gegenüberstellen. Und dann
stellt man sehr schnell fest, dass viele Messgeräte ihre
Anschaffungskosten nie wieder einspielen. Das Messgerät an sich verdient
kein Geld (, sofern man nicht selbst ein Testhaus betreibt).
> für jemanden wie mich der sich ein solches gerät nur zum spass an der
> freud fürs hobby kauft ist das natürlich in keinster weise der fall.
Doch, es ist exakt dasselbe. Nur weiß man von vornherein, dass sich das
Messgerät nicht amortisieren wird.