Hai!
Michael W. schrieb:
> Ich benötige ein Kabel ohne Induktivitätsbelag ;-)
Ahh. Sehr einfach. Du verwendest einfach denselben Draht
als Hin- wie als Rueckleiter. Da sich die Magnetfelder
in diesem Falle exakt aufheben, kann auch keine Energie
im Magnetfeld gespeichert werden - mithin ist keine
Induktivitaet vorhanden :)
> Anders ausgedrückt: möglichst kleiner Wellenwiderstand.
Machbar. Wellenwiderstand ist bekanntlich Wurzel aus L/C.
Also L-Belag verkleinern, C-Belag vergroeszern.
> 50 Ohm sind ja üblich, gibt es auch was darunter?
Ja, natuerlich. 25Ohm-Kabel ist gaengig (Teflon-isoliert).
Kabel-Kusch hat's. Achtung, gut anschnallen, bevor Du die
Preisliste anguckst.
> Welche realistischen Werte erreicht man?
Fuenf Stueck 25Ohm-Kabel parallel sind schon 5Ohm.
Darunter geht sicher auch noch; dann wirst Du aber Deine
Definition von "Kabel" anpassen muessen... :)
> Darüberhinaus brauche ich möglichst kleinen ohm'schen
> Widerstand unter 0,1Ohm/m bei 50kHz.
Du meinst tatsaechlich 0,1 Ohm je Meter? Das sollte doch
kein Problem sein...
> Wie entnehme ich diesen Wert dem Datenblatt? Ein R
> ist bei Kabeln nie angegeben.
Noe, "nie" stimmt wohl nicht. Habe mal ein Kabelhandbuch
o.ae. gesehen, glaube von Belden oder so, da waren detailiert
die Widerstaende von Schirm und Seele, Bedeckungsgrad mit
dem Kupfergeflecht, Daempfungen usw. aufgefuehrt.
Einfluss des Skineffektes muesstest Du ggf. rechnerisch
abschaetzen.
Grusz,
Rainer