Power Z Diode

Gast #3371129
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Hey Leute,

ich hab noch ein weiteres Projekt heute angefangen und wollte zur 
Spannungseinstellung eine Power Z Diode dimensionieren.
ich habe eine Spannung von 36V und maximal 20A und möchte die Spannung 
auf ca. 28V begrenzen. Nun Habe ich versucht die Schaltung zu 
dimensionieren und bin mir aber nicht sicher ob es stimmt da mir die 
Werte zu klein vorkommen.
Hat von euch schon einmal jemand so etwas gemacht und kann mir helfen?
Vielen Dank
MFG
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Gast #3371171
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Andi schrieb:
> Weiss schon das die Schaltung nicht das
> Gelbe vom Ei ist.

.. finde ich stark untertrieben.

Der Widerstand R1 ist viel zu klein. Er soll den Strom durch die 
Zenerdiode steuern, den Basisstrom dürfte man fast vernachlässigen. Bei 
2V und 2,5 Ohm fließen 2V / 2,5 Ohm = 0,8 A -- viel zu viel (es sei 
denn, Du willst weit weg vom Knick der Zenerdiode).


Eine recht ähnliche Schaltung findest Du im Elektronik-Kompendium:

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/powzen.htm

Wichtig ist dort der Widerstand Rv, der bei Dir fehlt. An dem kann die 
überzählige Spannung abfallen. Ohne den muss die Quelle eine 
Strombegrenzung haben, sonst grillst Du einfach nur die Bauteile.

Dort gibt es auch einen Abschnitt zur Dimensionierung.
Gast #3371246
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Achim_anymouse schrieb:
>
> Der Widerstand R1 ist viel zu klein. Er soll den Strom durch die
> Zenerdiode steuern, den Basisstrom dürfte man fast vernachlässigen. Bei
> 2V und 2,5 Ohm fließen 2V / 2,5 Ohm = 0,8 A -- viel zu viel (es sei
> denn, Du willst weit weg vom Knick der Zenerdiode).

So groß ist Vbe bei Ic=-2A auch wieder nicht. Aber auch die 320mA plus 
max. 10-20mA Basisstrom würden eine fette D1 benötigen.

> Wichtig ist dort der Widerstand Rv, der bei Dir fehlt. ...

Das hängt von seiner Last ab, welche uns ja nicht bekannt ist.

Ansonsten: Q1 ist überdimensioniert, Q2 mit Ptot=200W zu schwach. R1 
kann man noch etwas vergrößern - entsprechend der Daten von D1.
Spätestens bei der Auslegung der Kühlung wirst du (der TO) die 
Sinnhaftigkeit deines Projektes selbst neu bewerten.
#3371353
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nicht "Gast" schrieb:
> Wie zum Geier kommst du auf 180W? Es können - je nach Quelle und Last -
> bis zu 560 W sein.

Eingangsspannung 36V, Ausgangsspannung 28V, Laststrom 20A. Alleine dafür 
hat Löti die Verlustleistung angegeben. Datt die Widerstände (ja, 
alleine der 2.5 Ohm Widerstand freut sich sicher auch wenn 10V an ihm 
abfallen, was der 0.5 Ohm Widerstand wohl verheizen soll…?)
Die Schaltung ist schlichtweg Müll und es entschließt sich mir jedwede 
Logik die sich hinter diesem Schaltungsdesign versteckt außer dem eines 
Heizungsdesigns.
Gast #3371372
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Michael Köhler schrieb:
> Die Schaltung ist schlichtweg Müll und es entschließt sich mir jedwede
> Logik die sich hinter diesem Schaltungsdesign versteckt außer dem eines
> Heizungsdesigns.

Der Andi hat wohl einfach nicht geschnallt, wozu es Serien- bzw. 
Parallelregler gibt und dass der Parallelregler hier vollkommen 
unangebracht ist.
Gast #3371486
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Was soll den die Schaltung?

Wenn du den Ausgang direkt mit dem Eingang verbindest, hast Du natürlich 
auch die gleiche Spannung am Ausgang wie am Eingang.
Das ist keine Regelung.

Das einzige was Du damit bewirkst ist deine Versorgung so stark zu 
belasten, dass sie wahrscheinlich zusammenbricht.
Möglicherweise erreichst Du auf diesem Weg dann Deine 28V, die dann 
allerdings auch am Eingang P1 zu messen sind.

Die übrigen 8V fallen letztendlich am Innenwiderstand deiner Quelle ab.
Gast #3371813
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ArnoR schrieb:
> Michael Köhler schrieb:
>> Die Schaltung ist schlichtweg Müll und es entschließt sich mir jedwede
>> Logik die sich hinter diesem Schaltungsdesign versteckt außer dem eines
>> Heizungsdesigns.
>
> Der Andi hat wohl einfach nicht geschnallt, wozu es Serien- bzw.
> Parallelregler gibt und dass der Parallelregler hier vollkommen
> unangebracht ist.

Das wird aber auch mit einem (linearen) Längsregler nicht besser. Sind 
trotzdem noch 160 Watt Verlust...

Wie auch immer. Für diesen Querregler fehlt jedenfalls der 
Arbeitswiderstand.

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