Signalfilterung und Verschiebung

Gast #3394000
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Guten Abend,

ich stehe vor folgendem Problem.
Ein Sensor an der Schwinge eines 2Rads montiert ist induktiver Art. 
Sprich eine feststehende Spule an welcher pro Umdrehung ein Magnet 
vorbeirotiert und eine Spannung induziert.

Spannungsaufzeichnung ist anbei. Diese ist natürlich proportional zur 
Drehzahl. Bereich der Spannung 0-ca.30V.

Die Aufgabenstellung lautet, das Signal zu verschieben und ab einer 
Grenze wegzuschalten.
Klar typische Aufgabe eines RC-Tiefpassfilters. Leider gilt die 
Restriktion, dies nicht über einen RC-Filter zu tun.

Welche Möglichkeiten bleiben mir denn noch?
Tiefpass mit OpAmp?

Danke!

Manu
Angehängte Dateien:
Gast #3394234
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Die Ausschläge sollen im Prinzip etwas später sein. Nehmen wir an es 
würde sich um einen Sinus handeln, so würden wir um ein paar Grad 
Phasenverschiebung reden.
Und ja, das Signal sollte dann weg sein.

Erfasst wird das ganze mit einem µC und die Drehzahl bzw. letztendlich 
Geschwindigkeit des Rades wird berechnet.
Gast #3394267
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Manuel Jordan schrieb:
> Die Ausschläge sollen im Prinzip etwas später sein. Nehmen wir an es
> würde sich um einen Sinus handeln, so würden wir um ein paar Grad
> Phasenverschiebung reden.

Na, dann würde es sich doch anbieten, den Magnet (oder einen 
Zweitmagneten) ein paar Grad weiter zu montieren.
Gast #3394268
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Grundsätzlich scheint die Aufgabe reichlich sinnlos.
Besonders, wenn es sich um einen Drehzahlmesser handelt.

Fahrrad-Tachos funktionieren so ähnlich.
Aber, ob die Messung um den Bruchteil einer Radumdrehung
früher, oder später erfasst wird ist doch schnurz.

Soll genau der Signalverlauf verschoben werden,
Oder nur das daraus gewonnene Triggersignal?

Da gibts tausend Lösungen von Monoflops + Gattern,
über ein Tonbandgerät mit verschiebbarem Lesekopf
bis zu einem µC-Aufbau....
Gast #3394276
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Bernie schrieb:
> Fahrrad-Tachos funktionieren so ähnlich.
> Aber, ob die Messung um den Bruchteil einer Radumdrehung
> früher, oder später erfasst wird ist doch schnurz.

Vllt will er den trigger nicht nur zur Geschwindigkeitsberechnung 
sondern auch noch als C-Spur verwenden.
Vllt soll das ganze einstellbar sein...vllt, vllt.
Ist mal wieder Glaskugel...
Gast #3394357
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Hallo,

ja, einstellbar wäre gut.
Softwaretechnisch würde ich mir das im µC auch zu muten, cut off gehe 
ich auch mit das dort zu machen.

Nur wie das Signal in den µC? Komparator? Oder an was denkt ihr?
#3394939
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Man könnte das Signal zwei mal zum µC leiten: Einmal direkt über einen 
Widerstand und einer Zenerdiode, und einmal über einen 1:10 
Spannungsteiler und einer Zenerdiode.

Werden nun am 1:10 Eingang Impulse dedektiert, ist dieses Signal gültig, 
da die Nebenimpulse durch die 1:10 Abschwächung nahzu untergehen. Liegt 
kein Signal an, da die induzierte Spannung zu klein ist, sind die 
Impulse am 1:1 Eingang gültig. Auch hier stören jetzt die Nebenimpulse 
nicht mehr, da das Gesamtsignal nun ja kleiner ist (wäre es größer, 
hätte man es beim 1:10 Eingang ja dedektiert).

Wie groß die Abschwächung nun genau sein muss, hängt von der Minimalen 
und maximalen Spannung der Impulse ab. Es muss halt so dimensioniert 
werden, dass alle Spannungsbereiche abgedeckt werden und die 
zweideutigkeit verlohren geht.
Gast #3394972
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Wie wär's damit:

mit einem (aktiven) Spitzenwertgleichrichter plus Speicherkondensator 
und parallelem Entladewiderstand erhält man die Spitzenspannung des 
Meßsignals.

Mit einem Spannungsteiler nimmt man davon z.B. die Hälfte als 
Referenzspannung für einen Komparator, der die Schaltimpulse für die 
Auswertung als Digitalsignal liefert.

Die automatische Referenzspannungserzeugung sorgt dafür, daß sich die 
Schaltschwelle des Komparators stets an die Signalamplitude anpaßt.
Den Entladewiderstand muß man so dimensionieren, daß die Zeitkonstante 
zum Abbremsverhalten des Rades paßt.

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