Hallo,
ich brauche für die 4 Lüfter 12V Spannungsversorgung.
Diese muss ich aus 24V erzeugen. Pro Lüfter fließen ca 30mA.
Erster Ansatz war Buck-Converter um die Effizienz nicht zu opfern.
Diesen habe ich nun verworfen, da 1) Platzmangel für die Spule
2) sensible Messelektronik in der Nähe.
Zweiter Ansatz Linearregler. Nun hinterfrage ich den Sinn des Regler.
Wenn ich einen schlichten Vorwiderstand vor den Lüfter schalte,
spare ich Platz für den Regler und bin flexibler auf der Leiterplatte,
da 24V als Lage da ist. Aus meiner Sicht ist es egal ob 12V über
dem Regler abfallen (* Gesamtstrom) oder über den Vorwiderständen
(* jeweils ihren eigenen Strom). Übersehe ich irgendwas?
Leider kann ich die Lüfter nicht in Serie schalten, da der Hersteller
dafür keine Freigabe gibt. Auch wenn im Test das gut funktioniert,
auch bei Lüfterblockade.
Gruß
Energetisch ist es egal, ja. Die Frage ist, ob der Lüfter mit einem
Vorwiderstand auch anläuft, da die Spannung so am Lüfter ja
Stromabhängig ist. Und genau der Strom ist beim Anlaufen größer.
--> Testen, kostet im Prinzp nichts.
Lüfter schrieb:> ich brauche für die 4 Lüfter 12V Spannungsversorgung.> Diese muss ich aus 24V erzeugen.
Möglicherweise hat der Hersteller Angst, daß seriengeschaltet:
- besonders beim Anlaufen ein Lüfter weniger, der andere mehr Spannung
erhält
- dies statisch, aber auch dynamisch - aufgrund des "Drehstromwandlers"
im Lüfter passiert
Abhilfe: über jeden Fan eine Zenerdiode zur statischen
Spannungsbegrenzung und ein Elko zur dynamischen "Beruhigung".
Hausnummern: Zenerdioden ca. 15V (falls die 24V stabil sind, sonst ca.
3V über der Maximalspannung der 24V-Schiene - die beiden in Serie
geschalteten Dioden müssen bei den 24 oder-was-auch-immer Volt sicher
sperren, zugleich aber die Spannung über jedem Lüfter auf das erlaubte
Maximum begrenzen).
Elkos: 100 - 220 uF, 25V
> Pro Lüfter fließen ca 30mA.
Ach, Spannungsteiler aus zwei Widerständen parallel zu zwei in Serie
geschalteten Lüftern, so dass er Unterschiede in den Stömen aufnehmen
kann ohne Min-Max-Spannung der Lüfter zu verletzen. Dann hat man auch
keine Probleme mit Zener-Dioden-Geplänkel.
Wenn's sein muss, noch zwei Kondensatoren parallel.
Der Hersteller will keine Freigabe machen, weil ihm das zu viel Arbeit
ist und nur Kostet und nichts dabei raus kommt.
ich habe nicht gedacht, dass die soviele Antworten kommen :)
>Abhilfe: über jeden Fan eine Zenerdiode zur statischen>Spannungsbegrenzung und ein Elko zur dynamischen "Beruhigung".
Die Idee gefällt mir. Was mir noch eingefallen war, dass auf
high-side eine Strombegrenzung ohne viel Aufwand möglich wäre.
z.B. CCR (self biased transistor)
>Ach, Spannungsteiler aus zwei Widerständen parallel zu zwei in Serie>geschalteten Lüftern, so dass er Unterschiede in den Stömen aufnehmen>kann ohne Min-Max-Spannung der Lüfter zu verletzen. Dann hat man auch>keine Probleme mit Zener-Dioden-Geplänkel.
Dafür muss der Widerstandsteiler recht niederohmig sein.
Ich sehe da keinen Vorteil im Vergleich zum Vorwiderstand.
>R-7812-0.5
kann interessant werden. Auch hier, wie bei PWM-Vorschlag, habe
ich vielleicht Störungen auf die andere Elektronik.
Dann schaue ich mich mal nach passenden Z-Dioden um.
Lüfter schrieb:>>R-7812-0.5> kann interessant werden. Auch hier, wie bei PWM-Vorschlag, habe> ich vielleicht Störungen auf die andere Elektronik.
Sicher, dass die Lüfter selber keine Störungen erzeugen?
vorwiderstand und Kondensator parallel zu diesem (polung beachten). Dann
läuft der Lüfter sicher an und trudelt dann vor sich hin.
390Widerstand und einen 220µF drüber (über dem Widerstand, NICHT über
den Lüfter) könnte gut gehen. Probier das mal.
Axelr.
Mein Vorschlag
je nachdem, welchen Strom die Schaltung liefern muss (es fließt ja nur
die Differenz zwischen den einzelnen Lüftern), kannst du auch statt den
Darlingtons einfache Transistoren verwenden, oder das Ganze durch einen
TLE2426 ersetzen.