[S] Drehencoder

OP #3441201
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Hallo,

ich bräuchte recht schnell und unkompliziert einen Drehencoder, 12 bis 
maximal 18 Rasten mit Taster (also 5 Anschlüsse), 5V, Schaftlänge 2cm + 
Gewinde.

Nachdem ich sonst nichts brauche lohnt sich bestellen nicht und auf Hong 
Kong will ich jetzt auch nicht warten.

Ich hab nen Bourns PEC11 dran, allerdings springt der mit seinen 24 
Rasten.

Grüße M.S.
OP #3441368
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> Martin Schwaikert schrieb:
>> Nachdem ich sonst nichts brauche lohnt sich bestellen nicht und auf Hong
>> Kong will ich jetzt auch nicht warten.
>
> hm, von den Maßen weiß ich es nicht (bin noch auf Arbeit), aber ich hab
> welche zuhause (in Köln) rumliegen. Einfach abholen ;-)

Ok, ich fahr dann mal "schnell" los, damit ich gegen Mitternacht da bin 
:)

Mir geht es ja nicht um die Versandkosten (wobei Luftpolste dafür schon 
reichen sollte) sondern um den Mindestbestellwert.
#3441733
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multimeter90 schrieb:
> Die STEC11 Serie bei Reichelt von Alps: STEC11B03 Hat zwar 30 Rastungen,
> gibt aber 15 Impulse pro Umdrehung aus. Schaft ist 25mm.
Nein.
Der Encoder gibt überhaupt keine Impulse aus. Das ist alles eine Frage 
der Auswertung. Natürlich kann man damit 30 Schritte entsprechend den 
Rastungen detektieren. Die Beschreibung bei R hat entweder der 
Praktikant oder der Abteilungsleiter geschrieben. Tippe auf den blöderen 
von beiden. Also nicht auf den Praktikanten.

Aber 30 Steps sind ja ohnehin zuviel.

mfg.
#3441737
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Martin Schwaikert schrieb:
> multimeter90 schrieb:
>> Die STEC11 Serie bei Reichelt von Alps: STEC11B03 Hat zwar 30
>> Rastungen,
>> gibt aber 15 Impulse pro Umdrehung aus. Schaft ist 25mm.
>
> Das ist ja blöd. Dann rastet das Rädchen, aber es passiert nichts.
>
> Ich hätte ja nie gedacht, dass es so schwer wird, so dämliche Encoder
> mit weniger als 24 Rasten zu bekommen. 18 wären ja auch in Ordnung.

Was ist denn das Problem? Wie schnell läuft denn der Encoder, daß der 
Controller mit der Auswertung nicht hinterher kommt? Oder ist der 
mechanisch am Ende?

mfg.
OP #3441746
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Der Controller macht nichts anderes, hat also bei 8 MHz nichts zu tun.

Ich hab momentan einen Bourns mit 24/24 dran. Das Problem ist 
allerdings, dass er bereits eine Änderung ausgibt, obwohl der 
mechanische Widerstand nicht erreicht ist. Also dreht man weiter und 
spricht damit einen Menüpunkt zu weit.

Bei 360° und 24 Schritten ergibt das gerade 15° pro Schritt. Da muss man 
schon sehr vorsichtig drangehen.

Daher wäre es mir lieber, wenn der Encoder nicht ganz so empfindlich 
wäre.
#3441763
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Martin Schwaikert schrieb:
> Der Controller macht nichts anderes, hat also bei 8 MHz nichts zu tun.
>
> Ich hab momentan einen Bourns mit 24/24 dran. Das Problem ist
> allerdings, dass er bereits eine Änderung ausgibt, obwohl der
> mechanische Widerstand nicht erreicht ist. Also dreht man weiter und
> spricht damit einen Menüpunkt zu weit.
>
> Bei 360° und 24 Schritten ergibt das gerade 15° pro Schritt. Da muss man
> schon sehr vorsichtig drangehen.
>
> Daher wäre es mir lieber, wenn der Encoder nicht ganz so empfindlich
> wäre.

Also Handbedienung. Ich kenne den Bourns nicht. Aber mit den Alps, die 
ich bisher verwendet habe, habe ich auch mit 30 Rastungen keine Probeme 
gehabt. Ob mit manueller Drehung oder Akkuschrauber zum Quälen.
Vielleicht ist deine Auswertung nicht optimal. Wie gesagt, ich kenne die 
Bourns nicht. Aber die Alps rasten mechanisch recht hart und präzise.

Stell das Problem doch mal zur Diskussion ins µC-Forum. Hier liest ja 
kaum einer mit. Da wird es doch eine Lösung geben. Es sei denn der 
Bourns ist völlige Sch... Kann ich mir aber nicht vorstellen.

mfg.
OP #3441778
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Thomas Eckmann schrieb:
> Martin Schwaikert schrieb:
>> Der Controller macht nichts anderes, hat also bei 8 MHz nichts zu tun.
>> (...)
>> Daher wäre es mir lieber, wenn der Encoder nicht ganz so empfindlich
>> wäre.
>
> Also Handbedienung. Ich kenne den Bourns nicht. Aber mit den Alps, die
> ich bisher verwendet habe, habe ich auch mit 30 Rastungen keine Probeme
> gehabt. Ob mit manueller Drehung oder Akkuschrauber zum Quälen.

Es kommt ja noch ein recht großer Knopf drauf (etwa 2/3 cm). Dann 
schwimmen die Rasten nur so dahin.

> Vielleicht ist deine Auswertung nicht optimal. Wie gesagt, ich kenne die
> Bourns nicht. Aber die Alps rasten mechanisch recht hart und präzise.

Das ROM stammt von Michael Schwarz. Ich unterstelle ihm mal, dass er 
weiß, was er da tat :)

> Stell das Problem doch mal zur Diskussion ins µC-Forum. Hier liest ja
> kaum einer mit. Da wird es doch eine Lösung geben. Es sei denn der
> Bourns ist völlige Sch... Kann ich mir aber nicht vorstellen.

Bourns sind nicht scheiße, aber die 24 Rasten sind für diese Anwendung 
einfach falsch. Ich habe sie in einer anderen Anwendung am laufen, und 
da klappt das mit den 24 Rasten absolut problemlos.
Gast #3442656
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>Das Problem ist
>allerdings, dass er bereits eine Änderung ausgibt, obwohl der
>mechanische Widerstand nicht erreicht ist.
ich glaube, das ist eher ein Problem der Auswertung.
Von einer zur nächsten mechanischen Rastung hast Du 4 elektrische 
Schritte
..012301230123...
Du musst per Software aus den 4 Übergängen genau den raussuchen, der in 
"Phase" mit der Haptik ist.
Hast Du den falschen, passiert genau das.

Schon den Tipp "Hast Du schon mal "A" und "B" vertauscht?" versucht ?
#3443326
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sb schrieb:
> Du musst per Software aus den 4 Übergängen genau den raussuchen, der in
> "Phase" mit der Haptik ist.
> Hast Du den falschen, passiert genau das.
>
> Schon den Tipp "Hast Du schon mal "A" und "B" vertauscht?" versucht ?

Hier ist der Kern der Sache....es gibt auch einen Artikel hier, Suchwort
"Dekoder für Drehgeber mit wackeligen Rastpunkten"

http://www.mikrocontroller.net/articles/Drehgeber
OP #3443341
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H.Joachim Seifert schrieb:
> Martin Schwaikert schrieb:
>>
>> Ich hab Dir mal ne PN geschrieben - das wäre genau das, was ich suche.
>> Vielleicht bin ich im Spam gelandet.
>
> Ich habe dir direkt geantwortet :-)

Dann bist Du wohl im Spam gelandet grml

Kannst du nochmal kurz versenden? Ich hab hier kein Thunderbird und nur 
ein POP Postfach. Ich schick Dir mal kurz meine Email-Adresse.
OP #3443362
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wendelsberg schrieb:
> 24 Rastungen sind ja "5 Minuten" pro Rastung, das finde ich jetzt nicht
> so kritisch.

Ich sag ja: Das mag bei einem kleinen Knopf kein Problem sein, aber mit 
einem etwa 3 cm großen Knopf wird das kritisch. Alleine schon durch den 
großen Hebel neigt man dazu, beim Drücken des Knopfes in die nächste 
Raste zu springen und ständig den falschen Menüpunkt zu öffnen.
#3445516
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wendelsberg schrieb:
> 24 Rastungen sind ja "5 Minuten" pro Rastung, das finde ich jetzt nicht
> so kritisch.

Eben nicht, sondern 2,5...
Ich nehme auch lieber die "5Minuten"-Variante, also 12 Rastungen pro 
Umdrehung. Rastung und tatsächliche Reaktion sollte schon 
zusammenpassen, in der Auswertung durch 2 teilen hilft da nicht 
wirklich. Stellt man z.B. Zahlenwerte ein, ist das ganze kein Problem, 
da ist man dann eben ein Digit daneben und korrigiert zur noch mal, wenn 
es überhaupt eine Rolle spielt. Im obigen Fall (Menueführung) oder in 
meinem Fall (Kaffeeautomat Jura Impressa) hat mich das originale Teil 
zur Verzweiflung gebracht. Schlampig programmiert war es nebenbei auch 
noch. Das Zwischenschalten eines Tiny25 mit korrekter Dekodierung und 
sauberen Signalen am Ausgang brachte zwar deutliche Besserung, dennoch 
passierte es immer wieder mal, dass man beim Drücken des Tasters noch 
mal umschaltete, und so aus der grossen Tasse Kaffee ein Espresso wurde 
oder der Dampf eingeschaltet wurde. Beim Ausschalten genauso. Statt 
auszugehen, wurde das Mahlwerk angeworfen :-(.
Ja, mit ganz gewissenhafter Bedienung ging es. Aber will ich mich darauf 
konzentrieren? Nein, will ich nicht. Sowas muss man blind bedienen 
können und sich auf die taktile Rückmeldung verlassen können. Mit der 
12er Rastung ist das wesentlich entspannter.

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