Hält dieser SMD Gleichrichter?

Gast #3455384
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Hallo!
Ich möchte bis max 20V~ (Modelleisenbahntrafo) Gleichrichten bei weniger 
als 100mA Verbrauch.
Direkt hinter dem Brückengleichrichter sitzt ein 3.3uF Kondensator und 
danach ein 5V Festspannungsregler.

Nun habe ich dieses Teil ausprobiert:

http://www.digikey.de/product-detail/de/BGX%2050A%20E6327/BGX50AINCT-ND/506331

Allerdings fliegt das Ding bei jedem dritten einschalten auseinander 
(variiert vermutlich mit der Sinusintensität wieso es manchmal klappt 
und manchmal nicht?)


Jetzt dachte ich ich teste das Ding:

http://www.semicon.panasonic.co.jp/ds4/DA4X106U_CED.pdf

Sehen die Chancen besser aus? Worauf muss ich achten.. ist es eventuell 
auch der hohe Ladestrom für den Kondensator?

Ich habe keine Ahnung auf welche Werte ich achten muss, eigentlich 
müssten ja schon die 50V Rückwärtsspannung reichen??

Liebe Grüße

Herbert.
Gast
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Du solltest bedenken, dass die 100mA durch den Gleichrichter nicht 
kontinuierlich fleißen und vor allem beim Einschalten auch schnell ein 
paar Ampere werden können. Also entweder du setzt vor deinen Kondensator 
noch einen Widerstand, der eine Ladekurve abpuffern kann, oder du musst 
auf einen dickeren Gleichrichter setzten, der nicht das schwächste Glied 
in der Kette ist, sondern wieder die Zuleitungen und inneren Widerstände 
zu den Ladestrom-Begrenzern werden lässt.
Gast
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Hallo! Danke schonmal für die Antworten.

Das Problem ist dass ich kaum Platz habe.
SOT23-4 ist daher die Ideale Bauform.
Ich probiere mal ein widerstand (in Reihe zum Kondensator?) aus der den 
Strom auf max 100mA begrenzt.


Gruss

Herbert
Gast
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Die ganze Idee ist etwas schräg.

Sind die 5 Volt Bedingung? Sind die 100 mA wirklich real? Ist der Platz 
wirklich so eng? Sind die 20 V AC nicht änderbar?

Ein Widerstand zur Strombegrenzung ist auch groß, erzeugt Wärme und ist 
für einen nachfolgenden Regler ziemlicher Käse.

Dicke Kondensatoren erzeugen hohe Ströme.

Da widerspricht sich einiges. Läßt sich an den Gegebenheiten nicht was 
ändern?
Gast
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Ich würde die Gleichrichter auch nicht immer an ihrer Leistungsgrenze 
Betreiben und wie die anderen schon geschrieben haben ist nunmal der 
Einschaltstrom durch die Elkos wesentlich größer.

Für meine Modellbahnschaltungen verwende ich meistens diesen hier wenn 
es der Platz her gibt:
http://www.reichelt.de/Gleichrichter/SMD-DF-005/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=18621&GROUPID=2998&artnr=SMD+DF+005&SEARCH=gleichrichter+smd

Macht 80V/1A, da ist noch keiner kaputt gegangen.
Oft gibt es sie auch deutlich günstiger in der Bucht ...
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Herbert schrieb:
> Nun habe ich dieses Teil ausprobiert:
>
> http://www.digikey.de/product-detail/de/BGX%2050A%20E6327/BGX50AINCT-ND/506331
>
> Allerdings fliegt das Ding bei jedem dritten einschalten auseinander
> (variiert vermutlich mit der Sinusintensität wieso es manchmal klappt
> und manchmal nicht?)

Das ist ja auch kein Gleichrichterchip auch wenn es so vermutet wird.
Das ist ein Chip um Signale zu schalten zum Gleichrichten voellig 
ungeeignet.

Infineon nennt das Teil: Silicon Switching Diode Array.

Da werden HF Signale mit geschaltet.
Gast
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Hallo!

>Sind die 5 Volt Bedingung?

Ja. Ein uC wird damit betrieben.

>Sind die 100 mA wirklich real?

Ja! Der Attiny braucht nur ein paar mA.

>Ist der Platz wirklich so eng?

Yes. Der vorgeschlagene Gleichrichter (auf den ich natürlich auch schon 
gestoßen bin) würde schon gut ein Viertel der Platinen größe ein nehmen, 
dazu kommen noch einige andere Bauteile und vor allem Platz für die 
Lötanschlüsse.

>Sind die 20 V AC nicht änderbar?

Nein, das Ding soll wie gesagt mit Modelleisebahn Spannung laufen.

Gruss

Herbert

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