Can-Controller in Software auf Atmega

Gast #3458546
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Hallo Community,
Ich möchte einen einfachen Can-Sniffer bauen. Er soll aus so wenig Teile 
wie möglich bestehen.

Zu dem habe ich hier noch ein paar Atmega8 und Konsorten liegen.

Nun dachte ich, ich nehme einfach einen Can-Tranciever und löse den Rest 
in Software. Allerdings soll der Atmega auch  ohne Quarz auskommen.

Sind die Atmega8 so Frequenz stabil, das man damit exakt fast can 
auswerten kann?

Und wenn jemand eine Library kennt die geeignete ist wäre das auch 
äußert praktisch.

Gruß Ronny
#3458564
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Ronny schrieb:

> Nun dachte ich, ich nehme einfach einen Can-Tranciever und löse den Rest
> in Software. Allerdings soll der Atmega auch  ohne Quarz auskommen.

Vergiss es. CAN geht bis 1 MBit/s. Nicht machbar.

Typischer Fall von Scheuklappen. Nimm einen PIC18F26K80, der ist auch im 
SDIP28 Gehäuse und hat CAN-Hardware eingebaut. Oder, wenn Du bei 
Reíchelt bestellen musst, einen PIC18F2585 - der ist dort noch im 
Angebot, stammt aber aus einer etwas älteren Generation und ist deswegen 
etwas teurer als die neuen, sparspamen Typen.

Dafür hat Microchip auch gleich die passenden Bibliotheken parat, so 
dass Du gleich loslegen kannst.

Ob Du bei CAN grundsätzlich ohne Quarz auskommst, weiß ich nicht. Mit 
Sicherheit wohl nicht über den ganzen Temperaturbereich.

fchk
#3458585
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Oder einen LPC11C24, der hat sogar den Transceiver mit eingebaut. Dann 
wärest Du der Forderung "so wenig Teile wie möglich" schon extrem nahe. 
Um einen Quarz kommst Du aber nicht aus, weder mit AVR, PIC noch mit 
LPC. Selbst ein Keramikschwinger geht mit starken Kompromissen einher.

Eine LIB ist beim LPC11C24 schon mit eingebaut als ROM-Code.

Mittels erhältlichen Demokit von LPCXpresso sehr einfach und 
supergünstig realisierbar.
Gast #3458603
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Vielen Dank.

Wollte zwar nicht extra was bestellen aber die Pic Prozessoren finde ich 
sehr interessant. Denke da wird die Reise hin gehen. Auch den LPC werde 
ich mir mal anschauen.

Vielen Dank für die schnelle Antwort
#3458625
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bei CAN kommt nach spätestens jedem 5ten Bit eine Flanke durch das 
Stuffing Bit, deswegen denke ich das es bei Lowspeed gehen wurde das 
ganze ohne externen Quarz zu machen da man ja immer wieder 
nachsyncronisieren kann. Einen CAN-Transceiver brauchst du ja sowieso 
deswegen wäre es doch ne überlegung Wert einen AVR mit CAN-Controller zu 
nehmen, wird dir ganz bestimmt sehr viel Programmierarbeit ersparen aber 
dann brauchst du eh einen Quartz
Gast #3458689
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Frank K. schrieb:

> Vergiss es. CAN geht bis 1 MBit/s. Nicht machbar.

USB LowSpeed mit 1,5MBit/s wäre demnach ja auch "nicht machbar". 
Blöderweise existiert aber z.B. VUSB, was zeigt, daß es halt doch 
machbar ist...

Dies böse Scheiß-Realität aber auch...

> Typischer Fall von Scheuklappen.

Jepp, ganz eindeutig.
Gast #3458730
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Naja mit Scheuklappen hat das nichts zu tun. Ich habe die Hardware hier 
noch rum liegen und habe mich einfach gefragt ob das geht. Das es besser 
geeignete Mikrocontroller gibt weiß ich nun.

Da ich um den Qurz nicht rum komme muss ich mir was überlegen.
Gast #3458752
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Ronny schrieb:

> Da ich um den Qurz nicht rum komme muss ich mir was überlegen.

VUSB funktioniert auch ohne Quarz. Laß' dir also von der "geht nicht" 
Fraktion nicht das Gehirn zunageln.

Mit "geht nicht" meinen die eigentlich nur, daß sie's nicht gebacken 
bekommen.
Gast #3458754
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@c-hater
>Mit "geht nicht" meinen die eigentlich nur, daß sie's nicht gebacken
>bekommen.

Du doch auch nicht.

Und warum sollte man sich so einen Blödsinn antun
wenn es geeignete Controller mit CAN Hardware
für wenig Geld gibt? Um drei Euro in der Bastelkasse zu sparen?

V-USB würde ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen;)

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