Guten Tag,
ich bin auf der Suche nach einer Lösung für die Pufferspeicherung von ca
45KJ bei 72-78V, die Entladung muss allerdings mit mindestens 300A
stattfinden können und das relativ häufig, zb alle 10-20 Sekunden.
eine Lösung habe ich schon hin bekommen mit einem Modul aus
Supercondensatoren 3000F 2,7V, aber da mache ich mir etwas Sorgen um den
Maximalstrom, zudem ist der Preis von 2300€ recht happig, dafür war es
eine Plug&Play Lösung mit integriertem µC für die Aufladung.
Selbstbau ist erwünscht und möglich, ein Preis von 1000€ wäre
erstrebenswert.
Habt ihr eine Idee ?
Mit freundlichen Grüßen,
Reinhard
Die Maxell BCAP3000 haben einen Nominalstrom von 150 A, d.h. Du müsstest
ein Modul 30S2P oder 32S2P verschalten.
Bei ibuy kosten die etwa 40 USD * 60 = 2400 /1,36 = 1765 Eur
Mengenrabatt gibt es sicher auch.
Wie war das gekauft Modul organisiert?
Hmm, müssen es denn Supercaps sein, oder ginge auch eine andere Lösung?
Ggfs. wären eine Reihe 4s oder 6s Lipo's in Serie mit jeweils einem
Balancer-Ladegerät die einfachere und preisgünstigere Lösung. Solche,
die diese Ströme kurzfristig abkönnen. Wäre zu prüfen, ob die Ladeteile
mit der kurzfristigen Entladung alle 10s zurechtkommen, aber warum
eigentlich nicht. Oder sogar Bleiakkus, wenn der Platz ausreicht.
Nur mal als Idee.
So, ich hatte erstmal ein paar Tage Netzausfall hier.
Ich bin mir gerade nicht zu 100% sicher, was du mit organisiert meinst.
Ich hatte an dieses Modul gedacht.
http://www.maxwell.com/products/ultracapacitors/docs/datasheet_bmod0094_1012179.pdf
Meinst du mit Organisation die Steuerungseinheit (darüber weiß ich nicht
viel, das ist ja das Know How von Maxwell) oder den physikalischen
Aufbau?
Ja, eine alternative Lösung wäre auch sehr willkommen, wie zB
Hybridkondensatoren oder Batterien, die so etwas abkönnen und abpuffern
können.
Ich würde nie und nimmer die Betriebsstunden der Superkondensatoren
ausnutzen können, daher ist es auch nicht so wichtig, wenn die nicht so
viele duty cycles abkönnen.
Ich denke 100k Lade/Entladevorgänge und 1000 Betriebsstunden sind mehr
als ausreichend.
Platz ist eigentlich ausreichend vorhanden.
An ein paar LiPos in Serie hatte ich auch schon gedacht, nur zweifle ich
irgendwie daran, dass sie die Ströme dauerhaft abkönnen.
Sind Lipos denn wirkich so Zyklenfest, dass ihre Kapazität nicht
innerhalb der ersten 100 Lade/Entladevorgänge dieser Art in die Knie
geht?
Mit freundlichen Grüßen,
Reinhard
Supercap Gast schrieb:> Sind Lipos denn wirkich so Zyklenfest, dass ihre Kapazität nicht> innerhalb der ersten 100 Lade/Entladevorgänge dieser Art in die Knie> geht?
500-1000 Zyklen können die etwa ab, bis sie - glaube ich - 10% ihrer
Kapazität verkoren haben. Die Frage ist nur immer, wie die Hersteller
das angeben. Manche geben 1000 Zyklen bei DOD von 30% an, andere 500
Zyklen bei DOD 80% usw. Außerdem spielt die höhe des Entlade/Ladestroms
eine große Rolle. Wenn du die permanent mit 25C entlädst, würd ich sagen
schaffen die vielleicht 50 Zyklen.
Gruß Christian
kopfkratz
Ähh, wo ist denn nun das eigentliche Problem ?
Passenden Trafo für 80V/300A besorgen, wenn Gleichstrom erforderlich
passenden Gleichrichter und gut ist.
Capbanks nimmt man eigentlich nur wenn man in sehr kurzer Zeit sehr viel
A braucht ...
@Supercap (Gast)
>ich bin auf der Suche nach einer Lösung für die Pufferspeicherung von ca>45KJ bei 72-78V, die Entladung muss allerdings mit mindestens 300A>stattfinden können und das relativ häufig, zb alle 10-20 Sekunden.
Mal wieder ne Railgun? Was spricht gegen normale Bleiakkus? Mit der
entsprechenden Dimensionierung sind auch 300A kein großes Problem. Die
gibt es überall preiswert.
300A*72V~21kW. Das kann man ggf. auch aus einem Netzteil ziehen, wenn
gleich das schon "etwas" größer ausfällt, Drehstrom etc.