[S] Jemand der mir eine Hülse Drehen kann

OP #3462141
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Hallo,
ich suche jemand der  mir für kleines Geld eine Hülse Drehen kann.
Das Meterial spielt eigendlich keine Rolle, also Kunststoff, Alu oder 
Messing.
Der Außendurchmesser sollte 19mm, die Bohrung 4mm und die
Höhe/Länge 20mm betragen.

Das ganze dient als Verbindung/Kupplung einer Hohlwelle mit einem 
kleinen
Getriebemotor, das zu übertragende Drehmoment ist aber minimal...
Gast #3462194
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Marc R. schrieb:
> Mit einer Passfeder?  Die Nut kann ich selber in die Hülse Feilen.
> Oder gegen alle Regeln mit Kleber... ;)

Kleben würde ich es nur im Notfall. Bei einer Passfedernut muss ich auch 
passen ;) kein geeignetes Werkzeug.
Aber die Hülse könnte ich dir drehen. Wie wäre es mit 2007er Alu? Evtl. 
könnte ich dir radiale M3 Gewinde reinmachen, dann kannst du die Hülse 
mit Madenschrauben am Motor festmachen.

Wichtig wären genaue Maßangaben, bzw. Toleranzen die praktisch 
herstellbar und später montierbar sind. Per Mail an 
mufu(ät)gmx(punkt)eu.
#3465142
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vielen Dank für die Ermutigung..

Die Aufgabenstellung ist relativ simpel (ich glaube, ich hatte sie auch 
schon mal in einem Thread hier vorgestellt, finds aber grade nicht)

Also: Ich hab hier ein altes Koffer-Radio von Nordmende, welches ich 
restaurieren möchte. Es ist baugleich zu diesem:

http://www.georg-knoechel.de/radio-sammlung/radio-main/nordmende-transita-va-detail.html


Die Antenne ist abgebrochen und verschwunden, der Antennnefuß ist jedoch 
noch vorhanden.

Eine "neue" Antenne einigermaßen passender Länge, und passenden 
Durchmessers hab ich schon, ABER:

Leider hat die alte ANtenne eine Befestigung, zu der es heute keine 
Antennen gibt: Eine Befestigungsschraube müßte radial montiert werden 
("Innengewinde"), Jedoch haben heutige Antennen fast alle einen 
"Knickfuß" (vergleiche z.B. ebay 291016553909), und das passt halt 
nicht.

Die original Antennenhalte ist Nr. 3 im anhängenden Bild (Quelle war 
radiomuseum.org, ich finde aber den neuen Lagerort des bildes nicht, da 
die umgebaut haben)

Es müßte also ein "Adapter" her, welcher mir "Innengewinde" auf 
"Knickfuß-Lasche" umsetzt. Villeicht reicht es sogar schon aus, einfach 
die Lasche abzudrehen, ein Innengewinde reinzudrehen und einen 
abgedrehten, linsenförmig zurecht gedrehte Schraube da unten 
reinzudrehen (sie muß ca 1 mm mehr Durchmesser haben als das äußerste 
Teleskop-Rohr, diese ist 6 mm im Durchmesser)


PS: Irgendwas ist mit den Bildern draanhängen schief gelaufen, ich kanns 
aber nicht korrigieren ...
Gast #3465396
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Ich hoffe ich verstehe deine Zeichnung richtig. Das Teil ist komplett 
zylindrisch?
Wozu dient der Radius am Ende, notwendig oder Zierwerk? Wenn das 
maßhaltig werden muss, ist das auf einer manuellen Drehe ziemlich 
aufwendig. Wenn der Kopf einfach aus optischen Gründen etwas abgerundet 
werden soll, kein Problem.
Welches Material soll es werden, Messing?
#3465485
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Thomas schrieb:
> Ich hoffe ich verstehe deine Zeichnung richtig. Das Teil ist
> komplett
> zylindrisch?

ja

> Wozu dient der Radius am Ende, notwendig oder Zierwerk?

Grundsätzlich:

siehe antennnefuss.jpg:

Der Teleskopstab wird durch den runden kleinen 
(wie-nennt-man-sowas-blos) gesteckt, welche eine Bohrung von 6 mm hat. 
Der Radius am Ende ist ca. 1 mm größer (also 7 mm) [siehe 
teleskopbefestigung.jpg).

Dann wird die Antenne komplett ausgezogen, und wird durch diese 1mm 
"Verdickung" daran gehindert, aus der kleinen-runden-irgendwas 
rauszurutschen (diese hat eine entsprechende Senkung 1 mm). Durch den 
kleinen 1 mm Stift an der Stirnseite des kleinen-runden-irgendwas kann 
die Antenne nun 90° bewegt (also senkrecht nach oben gestellt) werden.

Die "Nase" (Radius) am Ende presst zum stabisieren der senkrechten 
Position gegen eine Lasche des Halters.

Im Bild hab ich mal eine Antenne mit "abgeknipster" Knickfuß-Lasche in 
die zusammen gesetzte Halterung reingesteckt.

> Wenn das
> maßhaltig werden muss, ist das auf einer manuellen Drehe ziemlich
> aufwendig. Wenn der Kopf einfach aus optischen Gründen etwas abgerundet
> werden soll, kein Problem.

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, daß meine Idee 
mit dem "Adapter" nur suboptimal ist, denn:

- das Verschwenken von waagerecht zu senkrecht braucht etwas an Kraft 
(grade auch wenn die Nase als Weg-kipp-sperre etwas straffer geht). Ich 
bin mir nicht sicher ob sich das mit dem Adapter "loswackelt".
- das verchromte Teleskop-Rohr geht (wenn es eine radiale Bohrung hat) 
"schön" bündig bis in den Halter hinein. Man hat einen hässliche(re)n 
optischen Eindruck, wenn das mechanische Adapter-Gedöns aus dem Radio 
heraus ragt
- der mechanische Aufwand, die Lasche abzusägen, den Fuß planzudrehen 
udn ein Gewinde reinzuschneieden, und eine "Nasen-Schraube" da 
reinzudrehen ist deutlich geringer als den Adapter zu fertigen.

Die Idee mit dem Adapter war ja "nur deswegen", daß man sich erparen 
könnte, das Teleskop zu befummeln. Andererseits: Teleskoprohre mit 
Lasche wird es auch noch in weiter Zukunft geben

--> Ich glaube ich rücke von dem Adapter komplett ab und nutze folgenden 
Ansatz:

* Fuß des Teleskop-Stabes plan drehen
* Gewinde reinschneiden (m2.5)
* Unterlegscheibe 7 mm außen, 2.6 mm innen, 2 mm dick
- Stahlschraube m2.5

Den Schraubenkopf feile ich mir dann zur Not mit der Feile "nasenmäßig" 
passend

[die * Sachen müßten "gefertigt" werden]

---

Was mir aber auch noch fehlt, ist die 2. Befestigung für den Tragegriff, 
die müßte auch nachgebaut werden (Schraube mit Messing-Kopf und "dicker" 
Messing-Unterlegscheibe, dies sind die außen sichtbaren Teile)

PS: Puh, das ist ja gar nicht so einfach, mechanische Sachverhalte 
einigermaßen korrekt zu beschreiben....
Angehängte Dateien:
Gast #3465573
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> PS: Puh, das ist ja gar nicht so einfach, mechanische Sachverhalte
> einigermaßen korrekt zu beschreiben....

Ja, aber ich glaube ich habe es jetzt verstanden.
Ein kleines Problem sehe ich da mit dem Bearbeiten der Antenne. Wie es 
aussieht, handelt es sich um eine Pressverbindung des (hauchdünnen) 
Antennenrohres auf dem Fußteil. Das kann sich beim Bearbeiten 
verabschieden.
Außerdem kann man das Antennenrohr nicht einfach in einem Futter 
spannen. Da müßte irgenein Adapter gebaut werden um es nicht zu 
verletzen, so eine Art geschlitzte Hüle.
Wieso verwendest du nicht gleich eine Antenne mit Innengewinde?
Moderator Persönliche Seite #3467963
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Harald Wilhelms schrieb:
> Dazu benutzt man normalerweise eine sog. "technische Zeichnung",
> die man mit Tusche am Zeichenbrett auf Transparentpapier malt. :-)

Und die schickt er dann jedem hier mit Sackpost? ;-)

Ich glaube, die modernere Variante wäre die, die ein CAD-Programm
am Ende auswirft.  Der große Vorteil dabei ist: während man drüber
nachdenkt, wie man es zeichnet, werden einem normalerweise auch die
Details klar, auf die es ankommt.

Aber ansonsten tut's natürlich auch die gescannte Handskizze.  Wir
haben uns zwar im Studium noch ein Praktikum lang mit Tusche und
Transparent abquälen müssen (u. a. ein Potentiometer, das wir in
Einzelteile zerlegt in die Hand gedrückt bekommen haben, damit 
gezeichnet),
aber der Konstruktions-Prof. legte großen Wert darauf, dass man als
Inschenör in erster Linie eine saubere Handskizze hinbekommen muss,
anhand derer dann ein Technischer Zeichner (sowas gab's damals noch :)
die endgültige Zeichnung anfertigen kann.

Thomas schrieb:
> Wie es aussieht, handelt es sich um eine Pressverbindung des
> (hauchdünnen) Antennenrohres auf dem Fußteil. Das kann sich beim
> Bearbeiten verabschieden.

Vielleicht die Teile miteinander verlöten?
Gast #3468267
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Jörg Wunsch schrieb:
> Vielleicht die Teile miteinander verlöten?

Das kannst du gerne erstmal an deiner Antenne probieren, bevor ich hier 
eine Fremde versaue. Wahrscheinlich lässt sich die Antenne dann nicht 
mehr ganz einschieben, oder man lötet gleich zwei oder mehr Segmente 
zusammen.
Warum einfach (die Richtige kaufen), wenn es auch kompliziert geht..
#3468538
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ich werde wohl vorerst eine kürzere Antenne nehmen (10 cm Rohrlänge), 
die ist ausgezogen immerhin noch 45 cm lang, sollte ausreichen.

die zu formenden Teile sind dann blos noch:

für die Antenne:
1 "Unterlegscheibe" mit definiertem Maß (Messing)
1 kleine Gewindeschraube, dessen Kopf etwas rund geformt wird (am 
ehesten wahrscheinlich mit Feile) (Messing oder Stahl)

für den Griff:
1 "Unterlegscheibe" mit definiertem Maß (Messing)
1 "Knopf" mit einem Sackloch mit Gewinde

in den Knopf wird dann eine Schraube reingedreht (also ein wenig anders 
konstruiert als das Original, dort wird von innen eine Mutter auf die 
Schraube draufgedreht))

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