Hallo Leute,
ich habe einen Buck-Converter TPS54140ADGQ von TI aufgebaut die
Eingangsspannung liegt bei 24V DC die Ausgangsspannung ist 7,2V DC.
Der Hintergrund ist ich möchte meinen Canon EOS 550 D Spiegelreflex
Kamera aus der Schaltung versorgen ohne Akku dazu habe ich folgenden
Adapter besorgt
(http://www.ebay.de/itm/AC-Adapter-DC-Coupler-for-Canon-DR-E8-ACK-E8-EOS-550d-Digital-EOS-Rebel-T2i-T3i-/190620088467).
Jetzt habe ich ein seltsames verhalten mit den Step-Down Konverter wenn
ich die Kamera an die 7,2V des Konverters anschließe geht die Kamera gar
nicht an. Daraufhin habe ich die Spannung unter Last (Kamera
angeschloßen) gemessen sie liegt weiterhin bei ca. 7,2 V (bricht also
nicht zusammen) aber und das ist das komische wenn ich den Strom messe
dann nimmt sich die Kamera nur ca. 20 mA. Wie kann das sein? Der
Konverter kann max. 1,5A laut Datenblatt wenn ich einen
Leistungswiderstand (4 R) als Last nehme gibt der 1,44A raus und die
Spannung sinkt bis auf 6,9 V bleibt aber stabil.
Die große Frage ist jetzt warum geht meine Kamera mit der
Stromversorgung von dem Step-Down Konverter nicht an. Außerdem habe ich
die Kamera mit dem Adapter am Labornetzteil angeschloßen bei 7,2V und
den Strom gemessen Kamera an ca. 180 mA, Kamera + Display an ca. 500mA
und der maximal Stromverbrauch liegt für einen kurzen Zeitraum bei ca.
1.1 A wenn ich mit Blitz fotografiere.
Damit ist denke ich ausgeschloßen das mein Step-Down Konverter zu wenig
Strom liefert aber woran kann es dann liegen das die Kamera sich nur
knapp 20mA nimmt und mehr nicht( geht gar nicht an egal was ich für ne
Einstellung versuche).
Hat es vllt. was mit der Last zu tun aber ich denke das es eine rein
ohmische Last ist bzw. denke nicht das der Konverter Probleme mit
kapazitiven oder induktiven Lasten hat oder?
Wäre super wenn einer noch eine Idee hat woran es noch liegen kann bzw.
was ich noch prüfen / messen sollte, stehe total auf dem Schlauch......
Julian Baugatz schrieb:> Vielleicht hilft es:>> ein voller Kamera-Akku hat 8,4V, vielleicht probierst Du das mal.
Aber beim Entladen kommen sie so auf ~3V runter pro Zelle -> ~6V 2
Zellen.
patsch007 schrieb:> Hallo schon mal mit einem Oszi die Ausgangsspannung gemessen ?>> Könnte sein, dass diese nicht sauber ist.
könnte die Brummspannung dafür sorgen das die Kamera deswegen nicht
angeht ?
Ich hatte mal gemessen gehabt und unter voller Last also ca. Iout 1,44 A
hatte ich ein Ripple von 60 mv spitze spitze.
Wäre mir neu wenn Brummspannung dafür sorgen kann das ein digitale
Schaltkreis gar nicht funktioniert. Wobei 60mV Ripple nicht wirklich
viel sind oder?
Julian Baugatz schrieb:> Vielleicht hilft es:>> ein voller Kamera-Akku hat 8,4V, vielleicht probierst Du das mal.
die Spannung ist zweit Rangig denke ich das der akku nominal 7,2 V hat
aber beim entladen bis auf 5,5 V sinken kann bzw. vollgeladen eine
Ladeschlussspannung von ca. 8,4V hat.
Oszi an den Ausgang des Wandlers. Singleshot, Trigger auf Falling Edge
knapp unter Deinen 7.2V die das Ding im Leerlauf hat.
Schließe dann die Kamera an.
Bricht die Spannung beim Anschließen der Kamera ein? Wie tief?
In der Kamera könnte ein Brownout-Detector drin sein der dauerhaft
ausschaltet, wenn einmal ein gewisses Level unterschritten wurde.
Die 4,7µ am Eingang scheinen mir für max 1A out nen bischen dünn. Wie
siehts mit dem ESR bei diesen 4,7µ und den 47µ am Ausgang aus?
Gerd E. schrieb:> Oszi an den Ausgang des Wandlers. Singleshot, Trigger auf Falling> Edge> knapp unter Deinen 7.2V die das Ding im Leerlauf hat.>> Schließe dann die Kamera an.>> Bricht die Spannung beim Anschließen der Kamera ein? Wie tief?
werde ich messe wie kann denn sowas zu Stande kommen ?
>> In der Kamera könnte ein Brownout-Detector drin sein der dauerhaft> ausschaltet, wenn einmal ein gewisses Level unterschritten wurde.
Ist eine Möglichkeit aber ich dachte ein Brownout- Detector startet z.B.
den Controller neu (Reset) und läuft wieder an wenn die Spannung wieder
passt. Laut meiner Messung mit dem Multimeter ist die Spannung bei
angeschloßener Kamera bei 7,2V als müsste die Kamera angehen auch wenn
z.B für 100 us die Spannung zusammengebrochen ist.
>> Die 4,7µ am Eingang scheinen mir für max 1A out nen bischen dünn. Wie> siehts mit dem ESR bei diesen 4,7µ und den 47µ am Ausgang aus?
47 µF 0,5 R ESR 'Tantalkondensator
4,7 µF da hab ich keine ESR Angabe ist aber ein Kerko sollte also
relativ niedriger ESR sein.
Was kann ich noch überprüfen? Mir gehen so langsam die Ideen aus.
Wie schon gesagt über das Labornetzteil gespeist geht die Kamera ohne
Probleme an alles funktioniert. Über den Step-Down Konverter geht die
Kamera nicht an obwohl den Konverter meiner Meinung nach richtig
arbeitet z.B. habe ich eine Last von 4R angeschloßen was rein
rechnerisch einen Strom von 1,8A ergeben würde der konverter gibt aber
maximal 1,44A raus da er nur bis 1,5A ausgelegt ist die Spannung liegt
dann bei 6,9V.
Hab ich vllt noch ein Bug in der Schaltung???
Electronics schrieb:> wie kann denn sowas zu Stande kommen ?
Na Dein Regler reagiert zu langsam. Entweder weil er nicht gut aufgebaut
ist (Layout) oder weil er nicht kann, da z.B. die Eingansspannung
zusammenbricht.
> Ist eine Möglichkeit aber ich dachte ein Brownout- Detector startet z.B.> den Controller neu (Reset) und läuft wieder an wenn die Spannung wieder> passt.
Die Kamera ist als batteriebetriebenes Gerät entwickelt. Wenn die
Batteriespannung so weit sinkt heißt das Batterien am Ende. Dann willst
Du dauerhaft abschalten um die nicht noch weiter durch Tiefentladung zu
schädigen.
> Laut meiner Messung mit dem Multimeter ist die Spannung bei> angeschloßener Kamera bei 7,2V
Vergiss das Multimeter für die Messung der Einschaltimpulsantwort. Das
geht nur mit dem Oszi.
> 47 µF 0,5 R ESR 'Tantalkondensator
Der Tantal ist da ungeeignet. Nimm lieber nen richtigen Low ESR Elko.
Sowas hier wäre z.B. sehr gut geeignet:
http://www.reichelt.de/ELKOS-SMD-Lowest-ESR-PXA/PXA-82-16/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=89760&GROUPID=4341&artnr=PXA+82%2F16> 4,7 µF da hab ich keine ESR Angabe ist aber ein Kerko sollte also> relativ niedriger ESR sein.
Was für ne Spannungsfestigkeit hat denn dieser Kerko? Die Kapazität von
Kerkos geht schon deutlich vor der Nennspannung runter. Bei 24V Input
würde ich also nur 50V Kerkos verwenden, X5R oder X7R. Aber eigentlich
wäre auch hier nen dickerer Low-ESR Elko angebracht, z.B. sowas:
http://www.reichelt.de/Elkos-radial-105-5000-10000h/RAD-FR-470-35/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=121279&GROUPID=5513&artnr=RAD+FR+470%2F35
Ich vermute Dein Problem kommt daher daß der Eingangskondensator nicht
genug Energie liefert. Bis über die Induktivität der Zuleitung genug
Strom fliesst um den ausreichend zu laden hat die Kamera schon längst
wieder abgeschaltet.
Gerd E. schrieb:> Electronics schrieb:>> wie kann denn sowas zu Stande kommen ?>> Na Dein Regler reagiert zu langsam. Entweder weil er nicht gut aufgebaut> ist (Layout) oder weil er nicht kann, da z.B. die Eingansspannung> zusammenbricht.
Das Layout ist aus dem Datenblatt übernommen und sollte okay sein.
>>> Ist eine Möglichkeit aber ich dachte ein Brownout- Detector startet z.B.>> den Controller neu (Reset) und läuft wieder an wenn die Spannung wieder>> passt.>> Die Kamera ist als batteriebetriebenes Gerät entwickelt. Wenn die> Batteriespannung so weit sinkt heißt das Batterien am Ende. Dann willst> Du dauerhaft abschalten um die nicht noch weiter durch Tiefentladung zu> schädigen.
Okay das habe ich gar nicht bedacht.
>>> Laut meiner Messung mit dem Multimeter ist die Spannung bei>> angeschloßener Kamera bei 7,2V>> Vergiss das Multimeter für die Messung der Einschaltimpulsantwort. Das> geht nur mit dem Oszi.
Habe jetzt mit dem Oszi (siehe Anhang)gemessen und du hast recht die
Spannung sinkt immer wieder bis auf ca. 2.5 V zusammen und steigt dann
wieder auf 7,2V an.
Da wird mit sicherheit der Brownout der Kamera anspringen.
>>> 47 µF 0,5 R ESR 'Tantalkondensator>> Der Tantal ist da ungeeignet. Nimm lieber nen richtigen Low ESR Elko.> Sowas hier wäre z.B. sehr gut geeignet:> http://www.reichelt.de/ELKOS-SMD-Lowest-ESR-PXA/PX...>>> 4,7 µF da hab ich keine ESR Angabe ist aber ein Kerko sollte also>> relativ niedriger ESR sein.>> Was für ne Spannungsfestigkeit hat denn dieser Kerko? Die Kapazität von> Kerkos geht schon deutlich vor der Nennspannung runter. Bei 24V Input> würde ich also nur 50V Kerkos verwenden, X5R oder X7R. Aber eigentlich> wäre auch hier nen dickerer Low-ESR Elko angebracht, z.B. sowas:> http://www.reichelt.de/Elkos-radial-105-5000-10000...
es ist ein Kerko von 50V X5R ->
http://de.farnell.com/avx/12065d475kat2a/keramikkondensator-4-7uf-50v-x5r/dp/2332884RL>> Ich vermute Dein Problem kommt daher daß der Eingangskondensator nicht> genug Energie liefert. Bis über die Induktivität der Zuleitung genug> Strom fliesst um den ausreichend zu laden hat die Kamera schon längst> wieder abgeschaltet.
Wie kann ich dieses Verhalten abstellen?
Einen größeren Eingangskondensator mit low ESR nehmen?
Einen größeren Ausgangskondensator mit low ESR nehmen?
Sollte ich noch irgendwas beachten / Anpassen ?
Das Problem hatte ich auch mit meiner 400D.
Vermutete Ursache: Leitungs-/Übergangswiderstände.
Die Kamera ist beim Einschalten etwas pingelig und hat wie weiter oben
beschrieben einen Brownout Detektor. Sinkt die Spannung auch nur
kurzzeitig unter ein bestimmtes Niveau (<<6,85V, genau hab ich's noch
nicht ausgemessen), verweigert sie fortan den Dienst und meint "Bitte
wechseln Sie den Akku".
Im Betrieb ist sie weniger pingelig, insbesondere die beiden großen
Spitzen bei der Shutter action lassen Sie kalt, siehe meine Messung
(Spannung bricht dabei auch nur um ca. 50mV ein IIRC).
An anderer Stelle habe ich auch schon Selbstbau-Akku-Adapter gesehen,
die 2 Elkos zu 470uF integriert hatten (direkt im Akku-Adapter, der in
der Kamera sitzt, also maximal nah am Verbraucher dran).
Infos zur Stromaufnahme einer 350D:
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=677736
Und hier habe ich mal meine 400D gemessen:
http://abload.de/img/eos400d_current_drawedchp.png
Die 550D sollte sich ähnlich verhalten.
Mit 7,2V bist du gut bedient. Meine 400D läuft zur Zeit auch in dem
Bereich (7,15V aus einem 1,50 Euro LM2596 DC/DC Wandler vom Chinamann),
und das ohne Probleme.
tmomas schrieb:> Das Problem hatte ich auch mit meiner 400D.> Vermutete Ursache: Leitungs-/Übergangswiderstände.> Die Kamera ist beim Einschalten etwas pingelig und hat wie weiter oben> beschrieben einen Brownout Detektor. Sinkt die Spannung auch nur> kurzzeitig unter ein bestimmtes Niveau (<<6,85V, genau hab ich's noch> nicht ausgemessen), verweigert sie fortan den Dienst und meint "Bitte> wechseln Sie den Akku".
Das ist ja mal ne Aussage dann is klar das es der Fehler bei mir ist
denn wie in der Messung oben (Anhang) zu sehen ist bricht die Spannung
kurzfristig zusammen. Aber wie kann ich meine Schaltung jetzt so
optimieren das ich den Spannungseinbruch kompensieren kann?
Mach mal ne Grundlast an den Ausgangselko.So ca. 100mA
und dann miss mit dem Oszi wenn die Kamera dranhängt. Haste dann immer
noch starke Spannungseinbrüche musste den Ausgangselko vergrößern.
Electronics schrieb:> Aber wie kann ich meine Schaltung jetzt so optimieren das ich den> Spannungseinbruch kompensieren kann?
Probier mal einen dicken Elko am Ausgang.
Allerdings ist das Regelverhalten schon übel: ein sehr starker Einbruch,
langsames Nachregeln, Überschwingen und recht bissige Reaktionen auf
kleine Lastwechsel.
Wie sieht der zeitgleiche Verlauf der Eingangsspannung aus?
Lothar Miller schrieb:> Electronics schrieb:>> Aber wie kann ich meine Schaltung jetzt so optimieren das ich den>> Spannungseinbruch kompensieren kann?> Probier mal einen dicken Elko am Ausgang.
habe am Ausgang jetzt einen 2200µF elko angeschloßen
der Spannungseinbruch ist jetzt minimal und die Kamera geht an, aber
wenn ich den Auslöser betätige geht Sie aus. Sprich der Konverter gibt
zu wenig Strom raus habe mal eine Last (4R) angeschloßen und den Strom
gemessen es sind nur 300 mA.
>> Allerdings ist das Regelverhalten schon übel: ein sehr starker Einbruch,> langsames Nachregeln, Überschwingen und recht bissige Reaktionen auf> kleine Lastwechsel.> Wie sieht der zeitgleiche Verlauf der Eingangsspannung aus?
Jetzt ist klar das der kurze Spannungseinbruch der Fehler ist.
Aber welche Cout und Cin Kondensatoren muss ich denn jetzt verwendet
damit ich fast keinen Spannungseinbruch habe und der Strom ausreicht
also ca. 1-1.5A.
Die Bauform sollte möglichst in SMD sein.
Electronics schrieb:>> Wie sieht der zeitgleiche Verlauf der Eingangsspannung aus?> Jetzt ist klar das der kurze Spannungseinbruch der Fehler ist.
Das war nicht die Antwort auf meine Frage :-/
> Sprich der Konverter gibt zu wenig Strom raus habe mal eine Last (4R)> angeschloßen und den Strom gemessen es sind nur 300 mA.
Das passt irgendwei nicht zu den Aussagen weiter oben: 4 Ohm und 300mA
gibt gerade mal 1,2V...
Aber Electronics schrieb:>> Der Konverter kann max. 1,5A laut Datenblatt wenn ich einen>> Leistungswiderstand (4 R) als Last nehme gibt der 1,44A raus>> und die Spannung sinkt bis auf 6,9 V bleibt aber stabil.Electronics schrieb:> Aber welche Cout und Cin Kondensatoren muss ich denn jetzt verwendet> damit ich fast keinen Spannungseinbruch habe und der Strom ausreicht> also ca. 1-1.5A.
Die Kondensatoren sind jetzt nicht mehr dein Problem. Die Schaltung tut
nicht richtig...
Jetzt wäre es so langsam Zeit für den Schaltplan, das Layout und Bilder
vom Aufbau (200kB pro Bild reichen).
Lothar Miller schrieb:> Electronics schrieb:>>> Wie sieht der zeitgleiche Verlauf der Eingangsspannung aus?>> Jetzt ist klar das der kurze Spannungseinbruch der Fehler ist.> Das war nicht die Antwort auf meine Frage :-/
Die ist stabil siehe Anhang Oszi Channel 2 gelb.
>>> Sprich der Konverter gibt zu wenig Strom raus habe mal eine Last (4R)>> angeschloßen und den Strom gemessen es sind nur 300 mA.> Das passt irgendwei nicht zu den Aussagen weiter oben: 4 Ohm und 300mA> gibt gerade mal 1,2V...> Aber Electronics schrieb:>>> Der Konverter kann max. 1,5A laut Datenblatt wenn ich einen>>> Leistungswiderstand (4 R) als Last nehme gibt der 1,44A raus>>> und die Spannung sinkt bis auf 6,9 V bleibt aber stabil.>> Electronics schrieb:>> Aber welche Cout und Cin Kondensatoren muss ich denn jetzt verwendet>> damit ich fast keinen Spannungseinbruch habe und der Strom ausreicht>> also ca. 1-1.5A.> Die Kondensatoren sind jetzt nicht mehr dein Problem. Die Schaltung tut> nicht richtig...
Die Schaltung funktioniert ja soweit nur das die Spannung bei
Lastwechsel von 0A auf 1.5A für 5-6 µs einbricht und das ist für die
Kamera zu viel bzw. brownout wird ausgelöst.
>> Jetzt wäre es so langsam Zeit für den Schaltplan, das Layout und Bilder> vom Aufbau (200kB pro Bild reichen).
Schaltplan und Layout ist im Anhang.
Wie sieht es jetzt mit den Cin Kondensator und dem Cout Kondensator ich
habe mal nach den Formeln vom Datenblatt durchgerechnet Cin muss für
meine Anwendung min 3 uF haben gewählt habe ich 10 µF Kerko X7R 50V beim
Cout komme ich auf 23.6µF gewählt habe ich Kerko 47µF X7R 10V.
P.S. bei der Messung die im Anhang ist ist Cin Kerko 5µF 50V Cout Elko
100µF 35V.
yo, das layout ist nicht schön. Vor allem die Masse für D3 ist fies.
Aber auch der C47 würde sich über direktere Masse freuen.
Bitte geh mal auf Lothars Seite und lies Dir das genau durch:
http://www.lothar-miller.de/s9y/categories/40-Layout-Schaltregler
Dann nimm Dein Layout und zeichne die Strompfade ein.
Poste dann ein verbessertes Layout.
Dennoch würde ich den Ausgangskondensator nicht als Tantal ausführen,
der von mir oben verlinkte Polymerkondesator ist für Schaltregler
wesentlich besser geeignet. Außerdem längere Lebensdauer und
friedlicheres Fehlerbild (=geht nicht gleich in Flammen auf).
Gerd E. schrieb:> Vor allem die Masse für D3 ist fies.
Nett ausgedrückt :-)
Da geht der komplette Stromrippel von D3 durch/unter Pin 9 (=GND)
des Reglers durch. Das mag jetzt für Pin 9 nicht gaaaanz so kritisch
sein,
da Pin 9 ja direkt an die eigentlich Massefläche angebunden ist, aber da
sind noch einige Bauteile (komplette Kompensation und auch die
Masseanbindung vom Feedback-Spannungsteilers) an dieser "Masse".
Kleine Abhilfe: R48 und R49 layouttechnisch tauschen und R49 dann nach
unten auf die Massefläche drehen. Auch nicht supergut, aber schon
besser.
Der Tipp mit dem Einzeichnen der Strompfade ist immer gut. Kannst Du
aber
auch erst mal im Schaltplan machen. Damit erkennst Du die kritischen
Pfade.
(Oder sich an die typischen Signalformen/Strom der einzelnen Netze
orientieren. Ist das selbe in Grün.)
g343q444 schrieb:> Gerd E. schrieb:>> Vor allem die Masse für D3 ist fies.>> Nett ausgedrückt :-)>> Da geht der komplette Stromrippel von D3 durch/unter Pin 9 (=GND)> des Reglers durch. Das mag jetzt für Pin 9 nicht gaaaanz so kritisch> sein,> da Pin 9 ja direkt an die eigentlich Massefläche angebunden ist, aber da> sind noch einige Bauteile (komplette Kompensation und auch die> Masseanbindung vom Feedback-Spannungsteilers) an dieser "Masse".>> Kleine Abhilfe: R48 und R49 layouttechnisch tauschen und R49 dann nach> unten auf die Massefläche drehen. Auch nicht supergut, aber schon> besser.>> Der Tipp mit dem Einzeichnen der Strompfade ist immer gut. Kannst Du> aber> auch erst mal im Schaltplan machen. Damit erkennst Du die kritischen> Pfade.> (Oder sich an die typischen Signalformen/Strom der einzelnen Netze> orientieren. Ist das selbe in Grün.)g343q444 schrieb:> Gerd E. schrieb:>> Vor allem die Masse für D3 ist fies.>> Nett ausgedrückt :-)>> Da geht der komplette Stromrippel von D3 durch/unter Pin 9 (=GND)> des Reglers durch. Das mag jetzt für Pin 9 nicht gaaaanz so kritisch> sein,> da Pin 9 ja direkt an die eigentlich Massefläche angebunden ist, aber da> sind noch einige Bauteile (komplette Kompensation und auch die> Masseanbindung vom Feedback-Spannungsteilers) an dieser "Masse".>> Kleine Abhilfe: R48 und R49 layouttechnisch tauschen und R49 dann nach> unten auf die Massefläche drehen. Auch nicht supergut, aber schon> besser.>> Der Tipp mit dem Einzeichnen der Strompfade ist immer gut. Kannst Du> aber> auch erst mal im Schaltplan machen. Damit erkennst Du die kritischen> Pfade.> (Oder sich an die typischen Signalformen/Strom der einzelnen Netze> orientieren. Ist das selbe in Grün.)
so habe mal zwei Varianten erstellt wo bei ich wenn man nur nach den
Strompfaden geht die Variante 1 bevorzugen würde. Was meint ihr?
Jetzt aber noch mal zurück zum eigentlichen Problem mit dem
Spannungseinbruch kann es wirklich am Layout liegen?
In Datenblatt ist dieses Verhalten auch beschrieben Seite 36 Abbildung
52 http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tps54140a.pdf aber wie man es
beheben kann steht da nicht wirklich oder?
Wie kriege ich es in Griff ?
Gerd E. schrieb:> yo, das layout ist nicht schön. Vor allem die Masse für D3 ist> fies.> Aber auch der C47 würde sich über direktere Masse freuen.>> Bitte geh mal auf Lothars Seite und lies Dir das genau durch:>> http://www.lothar-miller.de/s9y/categories/40-Layo...>> Dann nimm Dein Layout und zeichne die Strompfade ein.>> Poste dann ein verbessertes Layout.>> Dennoch würde ich den Ausgangskondensator nicht als Tantal ausführen,> der von mir oben verlinkte Polymerkondesator ist für Schaltregler> wesentlich besser geeignet. Außerdem längere Lebensdauer und> friedlicheres Fehlerbild (=geht nicht gleich in Flammen auf).
Wie schon oben geschrieben verwende ich für Cin & Cout nur
Keramikkondensatoren weil die einen sehr niedrigen ESR haben.
Wie sieht es jetzt mit den Cin Kondensator und dem Cout Kondensator ich
habe mal nach den Formeln vom Datenblatt durchgerechnet Cin muss für
meine Anwendung min 3 uF haben gewählt habe ich 10 µF Kerko X7R 50V beim
Cout komme ich auf 23.6µF gewählt habe ich Kerko 47µF X7R 10V.
Electronics schrieb:> Datenblatt durchgerechnet Cin muss für meine Anwendung min 3 uF haben> gewählt habe ich 10 µF Kerko X7R 50V beim Cout komme ich auf 23.6µF> gewählt habe ich Kerko 47µF X7R 10V.
Dir ist bekannt, dass diese hochkapazitiven MLCC eine starke
Spannungsabhängigkeit der Kapazität haben. Das geht so weit, dass so ein
MLCC bei der Maximalspannung nur noch 10% seinen Nennwerts (der bei 1V
gemessen wird) hat. Die Kerkos haben bei den anliegenden Spannungen
(24V+7V) nicht arg viel mehr Kapazität als nötig. Insbesondere der
Ausgangskondensator könnte fast schon zu klein sein :-o
Und es ist schon klar: diese Kapazitäten sind die Werte, die der
Schaltregler für sich selber braucht. Evtl. braucht aber deine Schaltung
selber auch noch ein paar Puffer- und Stützkapazitäten. Ich würde auf
jeden Fall davor und danach noch je einen 100uF Elko vorsehen...
Electronics schrieb:> Jetzt aber noch mal zurück zum eigentlichen Problem mit dem> Spannungseinbruch kann es wirklich am Layout liegen?
Eher Nein. Ein schlechtes Layout führt zu einer hohen Störabstrahlung
und einer verrauschten Ausgangsspannung. Aber hier spinnt vermutlich die
Regelung...
Lothar Miller schrieb:> Electronics schrieb:>> Datenblatt durchgerechnet Cin muss für meine Anwendung min 3 uF haben>> gewählt habe ich 10 µF Kerko X7R 50V beim Cout komme ich auf 23.6µF>> gewählt habe ich Kerko 47µF X7R 10V.> Dir ist bekannt, dass diese hochkapazitiven MLCC eine starke> Spannungsabhängigkeit der Kapazität haben. Das geht so weit, dass so ein> MLCC bei der Maximalspannung nur noch 10% seinen Nennwerts (der bei 1V> gemessen wird) hat. Die Kerkos haben bei den anliegenden Spannungen> (24V+7V) nicht arg viel mehr Kapazität als nötig. Insbesondere der> Ausgangskondensator könnte fast schon zu klein sein :-o>> Und es ist schon klar: diese Kapazitäten sind die Werte, die der> Schaltregler für sich selber braucht. Evtl. braucht aber deine Schaltung> selber auch noch ein paar Puffer- und Stützkapazitäten. Ich würde auf> jeden Fall davor und danach noch je einen 100uF Elko vorsehen...>> Electronics schrieb:>> Jetzt aber noch mal zurück zum eigentlichen Problem mit dem>> Spannungseinbruch kann es wirklich am Layout liegen?> Eher Nein. Ein schlechtes Layout führt zu einer hohen Störabstrahlung> und einer verrauschten Ausgangsspannung. Aber hier spinnt vermutlich die> Regelung...
Welche der oben von mir erstellten Varianten vom Layout würdest du
bevorzugen und warum bzw. was kann man noch verbessern?
Du sagst die Regelung spinnt aber wenn doch die Bauteile richtig
dimensioniert sind muss Sie doch stabil laufen. Ich kann mir nicht
vorstellen woran es noch liegen kann das ich einfach die Kamera nicht
zum laufen bringe bzw.wie ich die Spannungseinbrüche kompensieren kann.
Ich habe auch schon überlegt eventuell die Zeit für den Softstart zu
verlängern damit die Last nur langsam hochgeregelt wird beim wechsel von
keine Last zu volle Last.
Bin irgendwie im Moment ratlos was ich noch machen kann?
Lothar Miller schrieb:> Ich würde auf jeden Fall davor und danach noch je einen 100uF Elko> vorsehen...
Electronics schrieb:
> Bin irgendwie im Moment ratlos was ich noch machen kann?
Bernd meint:
Rat befolgen.
Electronics schrieb:> Welche der oben von mir erstellten Varianten vom Layout würdest du> bevorzugen und warum bzw. was kann man noch verbessern?
Nimm die Variante 1, dreh den C45 um 90° neben die D3 und fahr mit IC1
und C43 weiter nach rechts. Greif die Feedback-Spannung für R48 am
Kondensator C47 ab.
Lothar Miller schrieb:> Electronics schrieb:>> Welche der oben von mir erstellten Varianten vom Layout würdest du>> bevorzugen und warum bzw. was kann man noch verbessern?> Nimm die Variante 1, dreh den C45 um 90° neben die D3 und fahr mit IC1> und C43 weiter nach rechts. Greif die Feedback-Spannung für R48 am> Kondensator C47 ab.
Danke für die Tipps!!!
Ich habe zum Test leider nur die Platine mit dem nicht optimalen Layout
im Anhang.
Habe jetzt bei dem Cin einen 10 µF,50V,X5R Kerko und bei dem Cout
47µF,10V,X7R Kerko eingesetzt und gemessen mit der Kamera als Last(siehe
Anhang). Der Step-Down versucht immer wieder nachzuregeln bricht aber
immer wieder zusammen was kann das sein, zudem hört man im Takt ein
leichtes fiepen der Spule.
Habe dann auch jeweils 100µF Elkos mit low ESR am Eingang und Ausgang
angeschloßen das Regelverhalten wurde besser aber der Spannungseinbruch
war immer noch für ca. 750ms bis auf 2.5V zusehen, sodass die Kamera
wieder nicht anging da der Brownout ausgelöst hat.
Mir scheint als hätte ich einen anderen bock in der Schaltung und es gar
nicht am Layout oder Cin, Cout liegt. Kann einer vllt nochmal über die
Schaltung gucken ? Ich weiß nicht mehr weiter.......Danke!
Ich könnte mir schon vorstellen daß das am Layout liegt: durch die hohe
Störabstrahlung stört sich der Regler selber. Dadurch kommt er mit der
Regelung durcheinander.
Schau Dir mal den Feedback-Eingang an: die Leiterbahn zu R48 geht direkt
von L5 weg, bekommt daher die volle Flanke ab. Der C47 ist viel zu weit
weg um das irgendwie zu glätten. Außerdem hängt die Masse von R49 mit an
dem fiesen Massepfad von D3 und schaukelt daher sicher mächtig. Ich
könnte mir daher gut vorstellen daß der Regler jede Menge Mist an seinem
Feedback-Eingang bekommt. Und schwuppdiwuppdi ist die Regelung kaputt.
Außerdem (ich wiederhole mich da) würde ich an Ein- und Ausgang nen paar
ordentliche Low-ESR-Elkos ransetzen, am besten Polymer. Wenn Du etwas
mehr Kapazität reinbaust als berechnet, ist die Schaltung insg.
gutmütiger und verzeiht Dir kleinere Fehler. Hast Du ja oben selbst
schon geschrieben daß es mit nem dicken Elko am Ausgang teilweise besser
war. Natürlich jetzt nicht mit 10.000µF oder so übertreiben, das kann
dann wieder die Regelung erschweren.
Gerd E. schrieb:> Ich könnte mir schon vorstellen daß das am Layout liegt: durch die> hohe> Störabstrahlung stört sich der Regler selber. Dadurch kommt er mit der> Regelung durcheinander.>> Schau Dir mal den Feedback-Eingang an: die Leiterbahn zu R48 geht direkt> von L5 weg, bekommt daher die volle Flanke ab. Der C47 ist viel zu weit> weg um das irgendwie zu glätten. Außerdem hängt die Masse von R49 mit an> dem fiesen Massepfad von D3 und schaukelt daher sicher mächtig. Ich> könnte mir daher gut vorstellen daß der Regler jede Menge Mist an seinem> Feedback-Eingang bekommt. Und schwuppdiwuppdi ist die Regelung kaputt.
Ich habe leider nur die Platine mit dem Layout von oben welche
Möglichkeiten habe ich das ganze zuretten ? Ich möchte sicherstellen das
die Schaltung läuft bevor ich alle Tipps in das neue Layout-Design
integriere und neue Platinen bestelle.
>> Außerdem (ich wiederhole mich da) würde ich an Ein- und Ausgang nen paar> ordentliche Low-ESR-Elkos ransetzen, am besten Polymer. Wenn Du etwas> mehr Kapazität reinbaust als berechnet, ist die Schaltung insg.> gutmütiger und verzeiht Dir kleinere Fehler. Hast Du ja oben selbst> schon geschrieben daß es mit nem dicken Elko am Ausgang teilweise besser> war. Natürlich jetzt nicht mit 10.000µF oder so übertreiben, das kann> dann wieder die Regelung erschweren.
Habe ja schon zu Test zwecken einen 2200µF am Eingang eingebaut dann
läuft die Kamera an weil die Spannung fast gar nicht zusammenbricht aber
beim Auslösen schaltet die Kamera ab entweder weil die Spannung wieder
einbricht oder der Strom vom Konverter nicht reicht wobei ich das fast
ausließen kann da die Kamera mit Blitz und etc. als Peak 1.1A nimmt und
der Regler kann ja bis 1.5 A.
Ich würde auch am Asugang 2200µF hinhängen. Scheinbar kriegt das dein
Layout bzw der Regler nicht hin. Also musst du mit den wirklich dicken
Elko´s dieses Defizit ausgleichen. Hat dann zwar alles nichts mehr mit
dem Regler zu tun aber zumindest kannst du damit deine Platine "retten"
;)
Ich würde es allerdings dann neu machen. Vorher solltest du aber sicher
stellen das der Regler überhaupt für diese Aufgabe ausgelegt ist.
Ich habe jetz nich in die Datenblätter geschaut. Das is alles nur so ein
"Bauchgefühl" ;)
Jörg Esser schrieb:> Ich würde auch am Asugang 2200µF hinhängen. Scheinbar kriegt das> dein> Layout bzw der Regler nicht hin. Also musst du mit den wirklich dicken> Elko´s dieses Defizit ausgleichen. Hat dann zwar alles nichts mehr mit> dem Regler zu tun aber zumindest kannst du damit deine Platine "retten"> ;)> Ich würde es allerdings dann neu machen. Vorher solltest du aber sicher> stellen das der Regler überhaupt für diese Aufgabe ausgelegt ist.> Ich habe jetz nich in die Datenblätter geschaut. Das is alles nur so ein> "Bauchgefühl" ;)
erstens kann es ja irgendwie nicht sein das man wirklich Cout 2200µF
braucht. Auch wenn das Layout schlecht ist soviel Einfluss kann es doch
nicht geben das der Regler so durcheinander ist (habe den Feedback Pfad
auch schon mit Draht weit weg von der Spule verlegt kein Effekt).
Außerdem funktioniert die Kamera ja auch mit dem dicken Elko nicht ganz
weil ich nur das Diplay nutzen kann aber so bald ich in den Video-Modus
umschalte oder Fotos machen möchte geht die Kamera wieder aus, da die
Spannung kurz zusammenbricht und der brownout anspringt.
Das komische ist ja das der Step-Down Konverter an sich funktioniert und
auch unter Last 1.44 A liefert, mein Problem ist das die Spannung beim
Lastwechsel von 0% Last zu 100% Last für 500-700ms zusammenbricht das
mag für einen Lastwiderstand egal sein aber für die Kamera eben NICHT da
sie über den Brownout sofort ausgeschaltet wird.
Die Frage ist jetzt immer noch wie bekomme ich die Spannungseinbrüche
beim Lastwechsel kompensiert?
Hat wirklich keiner eine Idee?
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber kann es nicht einfach so sein,
dass der Regler den Einschaltstrom über die erforderliche Zeit einfach
nicht liefern kann und ganz normal in die Strombegrenzung geht?
Empfehlung:
Einschaltstromverlauf mit Shunt und Oszi bei einem kräftigen
Labornetzgerät messen. Diesen erforderlichen Strom muss dann entweder
der Step-Down-Regler dauernd liefern können und/oder er muss mit einem
Elko überbrückt werden.
Die Dimensionierung kann dann mit Hilfe der Messdaten erfolgen.
Gruß Dietrich
Electronics schrieb:> Ich habe leider nur die Platine mit dem Layout von oben
Schluck... :-o
Darf ich das als abschreckendes Beispiel auf meiner HP verwenden?
> welche Möglichkeiten habe ich das ganze zuretten ?
Probier mal das: verbinde auf der LP oben die Masse vom C47 mit der
Masse am C43 und der Kathode der D3 mit einem DICKEN KURZEN
Kupferdraht...
Electronics schrieb:> zudem hört man im Takt ein leichtes fiepen der Spule.
Der Regler schwingt (kein Wunder bei diesem Aufbau). Denn die
Schaltfrequenz kannst du nicht hören...
Lothar Miller schrieb:> Electronics schrieb:>> Ich habe leider nur die Platine mit dem Layout von oben> Schluck... :-o> Darf ich das als abschreckendes Beispiel auf meiner HP verwenden?>> welche Möglichkeiten habe ich das ganze zuretten ?> Probier mal das: verbinde auf der LP oben die Masse vom C47 mit der> Masse am C43 und der Kathode der D3 mit einem DICKEN KURZEN> Kupferdraht...
Habe ich gemacht jedoch an die Anode von D3 (Kathode wäre schlecht weil
das keine Masse ist).
Leider kein Unterschied. Ich denke ds Layout ist nicht das Hauptproblem.
>> Electronics schrieb:>> zudem hört man im Takt ein leichtes fiepen der Spule.> Der Regler schwingt (kein Wunder bei diesem Aufbau). Denn die> Schaltfrequenz kannst du nicht hören...
man hört jedoch ab und zu ein leichtes piepen wenn die Spannung zusammen
bricht
Noch irgendwelche Vorschläge?
Wahrscheinlich muss ich mich doch nach einem anderen Regler umschauen
....... hmmm
>> Probier mal das: verbinde auf der LP oben die Masse vom C47 mit der>> Masse am C43 und der Kathode der D3 mit einem DICKEN KURZEN>> Kupferdraht...>> Habe ich gemacht jedoch an die Anode von D3 (Kathode wäre schlecht weil> das keine Masse ist).>> Leider kein Unterschied. Ich denke ds Layout ist nicht das Hauptproblem.
Probier doch nochmal R49 rauszulöten und stattdessen zwischen dem Pad
und der Massefläche links davon anzulöten (Lötstopplack wegkratzen).
Dann ist die Masse für den Feedback besser.
Vielleicht auch noch den R48 vom rechten Pad anheben und direkt nen
Draht zu + von C47 dran.
Dann ist der Feedback besser angebunden.
Wie sieht das ganze eigentlich aus, wenn Du aus einer Grundlast aus die
Kamera dranhängst? Also z.B. mit Widerstand 500mA Last dranhängen, dann
die Kamera dazu.
Ansonsten würde ich mal dem Regler "bei der Arbeit" zuschauen. Also
natürlich immer der Problemfall von Idle aus Einschalten. Kannst Du
entweder mit der Kamera machen oder mit Schalter + Lastwiderstand (z.B.
3 Ohm um einen satten Einschaltimpuls zu bekommen).
Nimm mal gleichzeitig die Ausgangsspannung und den Switch-Out auf. Wie
viele Zyklen braucht der nach dem Einschalten der Last bis der reagiert?
Im Datenblatt steht daß er nach 2 Zyklen reagieren sollte und solange
der Ausgangscap herhalten muss. Das ist doch ein deutlicher Wink den C
nicht zu klein zu machen...
Lies Dir das Datenblatt vom Regler genau durch um die Funktionsweise zu
verstehen. Schau mit dem Oszi an den einzelnen Pins ob der Regler
während dem Einschalten irgendwelchen Unsinn macht, z.B. UVLO, Bootstrap
leer, Überlastabschaltung etc. Ist natürlich nicht ganz einfach da
Ursache und Wirkung zu unterscheiden.
Schau auch ob Du das Schwingen des Reglers im Bild festhalten kannst.
Vielleicht sieht man da was woraus man Rückschlüsse auf die Ursache
ziehen kann.
Dabei immer auf gute Masseanbindung für die Oszi-Probe achten, keine
lange Krokoklemmenschleife verwenden, sondern Massefeder direkt an der
Spitze.
> Wahrscheinlich muss ich mich doch nach einem anderen Regler umschauen> ....... hmmm
Ich habe mit diesem Modell noch keine Erfahrung gesammelt, aber
TI-Regler (also ursprüngliches TI, TPS-Präfix) haben eigentlich keinen
schlechten Ruf. Kann natürlich trotzdem mal ein nicht so gut gelungener
oder zickiger dabei sein.
Vom Datenblatt her scheint der Regler eigentlich ganz gut zu Deiner
Anwendung zu passen. Daher weiß ich nicht ob das Wechseln des Reglers
wirklich die beste Strategie ist. Wenn Du ein neues Layout machst und es
nochmal probierst lernst Du auf jeden Fall was.
Wenn es ein Einzelstück ist und jetzt einfach nur schnell ans Laufen
kommen soll, würde ich mich vielleicht nach nem Fertigmodul umschauen.
Wenn es was fertiges für den privaten Bereich, günstig und dennoch gut
sein soll: die KIM-Module
Beitrag "Re: China SUPER Bauteile-Schnäppchen Thread". In dem Thread gibt
es etwas drunter auch noch Fotos vom Innenleben und wie man die
Spannungen durch Widerstandstausch umstellt. Mit diesen Modulen hab ich
bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.
> Probier doch nochmal R49 rauszulöten und stattdessen zwischen dem Pad> und der Massefläche links davon anzulöten (Lötstopplack wegkratzen).> Dann ist die Masse für den Feedback besser.
werde ich versuchen
>> Vielleicht auch noch den R48 vom rechten Pad anheben und direkt nen> Draht zu + von C47 dran.>
das habe ich schon gemacht keine Verbesserung gebracht.
> Dann ist der Feedback besser angebunden.>> Wie sieht das ganze eigentlich aus, wenn Du aus einer Grundlast aus die> Kamera dranhängst? Also z.B. mit Widerstand 500mA Last dranhängen, dann> die Kamera dazu.
Das habe ich auch schon probiert genau gleiches verhalten. Beim
anschließen der Kamera sag die Spannung zusammen.
>> Ansonsten würde ich mal dem Regler "bei der Arbeit" zuschauen. Also> natürlich immer der Problemfall von Idle aus Einschalten. Kannst Du> entweder mit der Kamera machen oder mit Schalter + Lastwiderstand (z.B.> 3 Ohm um einen satten Einschaltimpuls zu bekommen).>> Nimm mal gleichzeitig die Ausgangsspannung und den Switch-Out auf. Wie> viele Zyklen braucht der nach dem Einschalten der Last bis der reagiert?> Im Datenblatt steht daß er nach 2 Zyklen reagieren sollte und solange> der Ausgangscap herhalten muss. Das ist doch ein deutlicher Wink den C> nicht zu klein zu machen...
Wie gesagt mein Cout ist bei 100µF. Da geht nichts. Mache ich einen
überdeminsionierten 2200µF dran dann geht zumindest die Kamera an aber
ich kann keine Aufnahmen machen die Kamera schaltet dann ab. D.h. Bei
Stromzunahme bricht wieder die Spannung kurz ein und die Kamera schaltet
ab es ist kein Leistungsproblem weil wenn ich 5R dran hänge bekomme ich
1.44 A raus.
>> Lies Dir das Datenblatt vom Regler genau durch um die Funktionsweise zu> verstehen. Schau mit dem Oszi an den einzelnen Pins ob der Regler> während dem Einschalten irgendwelchen Unsinn macht, z.B. UVLO, Bootstrap> leer, Überlastabschaltung etc. Ist natürlich nicht ganz einfach da> Ursache und Wirkung zu unterscheiden.
Ich habe mir das schon nicht einmal durchgelesen und alle Berechnungen
durchgeführt. Ich weiß einfach nicht mehr was ich noch messen kann bzw.
wie ich die Platine noch retten kann...:-(
>> Wenn es ein Einzelstück ist und jetzt einfach nur schnell ans Laufen> kommen soll, würde ich mich vielleicht nach nem Fertigmodul umschauen.>> Wenn es was fertiges für den privaten Bereich, günstig und dennoch gut> sein soll: die KIM-Module> Beitrag "Re: China SUPER Bauteile-Schnäppchen Thread". In dem Thread> gibt> es etwas drunter auch noch Fotos vom Innenleben und wie man die> Spannungen durch Widerstandstausch umstellt. Mit diesen Modulen hab ich> bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.
Electronics schrieb:>> Vielleicht auch noch den R48 vom rechten Pad anheben und direkt nen>> Draht zu + von C47 dran.>>>> das habe ich schon gemacht keine Verbesserung gebracht.
Probier das nochmal zusammen mit der Veränderung von R49.
>> Ansonsten würde ich mal dem Regler "bei der Arbeit" zuschauen. Also>> natürlich immer der Problemfall von Idle aus Einschalten. Kannst Du>> entweder mit der Kamera machen oder mit Schalter + Lastwiderstand (z.B.>> 3 Ohm um einen satten Einschaltimpuls zu bekommen).>>>> Nimm mal gleichzeitig die Ausgangsspannung und den Switch-Out auf. Wie>> viele Zyklen braucht der nach dem Einschalten der Last bis der reagiert?
Das solltest Du noch machen.
> es ist kein Leistungsproblem weil wenn ich 5R dran hänge bekomme ich> 1.44 A raus.
Hast Du mal mit dem Oszi geschaut was im Einschaltmoment passiert wenn
Du 5R dranhängst? Hast Du vielleicht 2 Stück 5R? Dann parallel schalten
um 2,5R zu bekommen, trifft den Einschaltimpuls der Kamera
(=Kondensatoren laden) vermutlich besser.
>> Schau mit dem Oszi an den einzelnen Pins ob der Regler>> während dem Einschalten irgendwelchen Unsinn macht, z.B. UVLO, Bootstrap>> leer, Überlastabschaltung etc. Ist natürlich nicht ganz einfach da>> Ursache und Wirkung zu unterscheiden.>> Ich habe mir das schon nicht einmal durchgelesen und alle Berechnungen> durchgeführt. Ich weiß einfach nicht mehr was ich noch messen kann bzw.> wie ich die Platine noch retten kann...:-(
Nicht nur lesen und rechnen, sondern Funktionsweise der einzelnen Pins
genau verstehen. Dann mit diesem Wissen ans Oszi und die Pins in
Realität durchmessen. Das Ergebnis mit dem Soll aus der Theorie
vergleichen.
Dann das TINA nehmen und Deine Schaltung simulieren. Vergleiche das
Ergebnis mit Deinen Messungen. Wo weicht es ab? Kannst Du die Simulation
durch Änderungen an den Parametern (z.B. Kapazitäten, ESR, Last-R,
Leitungsinduktivitäten,...) dazu bringen, sich ähnlich wie die Realität
zu verhalten?
Leider wird einem die Lösung nicht immer auf dem Silbertablett serviert.
Gerd E. schrieb:> Electronics schrieb:>>> Vielleicht auch noch den R48 vom rechten Pad anheben und direkt nen>>> Draht zu + von C47 dran.>>>>>>> das habe ich schon gemacht keine Verbesserung gebracht.>> Probier das nochmal zusammen mit der Veränderung von R49.
hat leider keine Veränderung gebracht.
>>>> Ansonsten würde ich mal dem Regler "bei der Arbeit" zuschauen. Also>>> natürlich immer der Problemfall von Idle aus Einschalten. Kannst Du>>> entweder mit der Kamera machen oder mit Schalter + Lastwiderstand (z.B.>>> 3 Ohm um einen satten Einschaltimpuls zu bekommen).>>>>>> Nimm mal gleichzeitig die Ausgangsspannung und den Switch-Out auf. Wie>>> viele Zyklen braucht der nach dem Einschalten der Last bis der reagiert?>> Das solltest Du noch machen.>>> es ist kein Leistungsproblem weil wenn ich 5R dran hänge bekomme ich>> 1.44 A raus.>> Hast Du mal mit dem Oszi geschaut was im Einschaltmoment passiert wenn> Du 5R dranhängst? Hast Du vielleicht 2 Stück 5R? Dann parallel schalten> um 2,5R zu bekommen, trifft den Einschaltimpuls der Kamera> (=Kondensatoren laden) vermutlich besser.
ja die Spannung bricht immer wieder kurz ein siehe Oszibild.
Worauf deutet das hin?
tmomas schrieb:> Wie hast du eigentlich den Adapter an deinen Wandler> angeschlossen?> Geschraubt? Gelötet? Krokoklemmen?
mit einer DC-Stecker der angelötet ist. Wieso?
...weil meine 400D rumgezickt hat, als ich das Kabel Netzteil->Adapter
zur Strommessung aufgetrennt und das Multimeter mittels Krokoklemmen
(und anderen Verbindungen) in die Leitung reingehangen habe.
Wie weiter oben gesagt: Gerade beim Start ist sie etwas anspruchsvoll /
zickig. Wäre ja möglich gewesen, daß das zumindest ein Teil deines
Problems ist. Man hat ja schon Pferde kotzen sehen... ;-)
tmomas schrieb:> ...weil meine 400D rumgezickt hat, als ich das Kabel> Netzteil->Adapter> zur Strommessung aufgetrennt und das Multimeter mittels Krokoklemmen> (und anderen Verbindungen) in die Leitung reingehangen habe.>> Wie weiter oben gesagt: Gerade beim Start ist sie etwas anspruchsvoll /> zickig. Wäre ja möglich gewesen, daß das zumindest ein Teil deines> Problems ist. Man hat ja schon Pferde kotzen sehen... ;-)
Nee so einfach ist es leider nicht.
Vielleicht hat einer ne Idee woran es liegen kann das der Konverter
immer wieder kurze Spannungseinbrüche aufweist unter Last (siehe Oszi
Bilder weiter oben)
Ja. Du könntest Mal in dem von Dir beschriebenen Lastfall folgende
Punkte parallel messen:
-> Pin PH
-> V_in an C43
-> V_out an C47
-> Pin COMP.
Damit dürfte Dein Oszilloskop jetzt spätestens belegt sein.
Sonst könnte man noch den Spulenstrom mittels Stromzange
mitloggen.
Was für eine Drossel verwendest Du? Bitte die vollständige
Hersteller-Produktbezeichnung.
Gerade in Deinem Fall wäre es extrem hilfreich, wenn die
Hersteller-Produktbezeichnungen alle im Schaltplan auftauchen
(Was soll man z.B. mit der Angabe "47u" anfangen?)!
Es gibt hier alleine im Schaltplan schon einiges zu optimieren.
Da man aber mit genau so einem vermurksten Layout fast gar nicht
mehr arbeiten kann, müsste man zuerst ein (halbwegs) ordentliches
Layout erstellen. Da ist halt Lehrgeld zu zahlen. Das nächste
Schaltregler-Projekt wird erfolgreicher :-)
Hinweis: Der von Dir gewählte Schaltregler bzw. diese ganze Familie
von TI ist aus meiner Erfahrung sehr hochwertig. Da hast Du keinen
Fehler bei der Auswahl gemacht. Sollte der Regler im Nachhinein
doch zu klein gewählt worden sein, gäbe es noch den größeren TPS54240.
Oder gleich auf den Nachfolger TPS57xxx setzen.
esrg43qz schrieb:> Ja. Du könntest Mal in dem von Dir beschriebenen Lastfall folgende> Punkte parallel messen:>> -> Pin PH> -> V_in an C43> -> V_out an C47> -> Pin COMP.
werde ich morgen messen.
> Damit dürfte Dein Oszilloskop jetzt spätestens belegt sein.> Sonst könnte man noch den Spulenstrom mittels Stromzange> mitloggen.>> Was für eine Drossel verwendest Du? Bitte die vollständige> Hersteller-Produktbezeichnung.> Gerade in Deinem Fall wäre es extrem hilfreich, wenn die> Hersteller-Produktbezeichnungen alle im Schaltplan auftauchen> (Was soll man z.B. mit der Angabe "47u" anfangen?)!
Hier sind alle Bauteile die ich verwende jeweils mit
Farnell-Bestellnummern:
IC1: 2144280 (ersetzt durch 1823858)
L5:2289075
C45: 1759016
Cin C43: 2320811
Cout C47: 1672562
C3: 2211165
Scheiße habe gerade bei abgleichen der Bestellnummern festgestellt das
es keine 6,8pF sind sondern 6,8µF.
Kann es das Problem sein?
C46: 1865485
C44: 1833876
R2: 1527693
R1: 1527565
R3: 1627811
R4: 1627811
R48: 2116882
R49: 1527581
D3: 1843669
>> Es gibt hier alleine im Schaltplan schon einiges zu optimieren.
Was genau meinst du? Habe ich irgendwo einen Schaltplan Bug???
>> Da man aber mit genau so einem vermurksten Layout fast gar nicht> mehr arbeiten kann, müsste man zuerst ein (halbwegs) ordentliches> Layout erstellen. Da ist halt Lehrgeld zu zahlen. Das nächste> Schaltregler-Projekt wird erfolgreicher :-)
ja ich gebe ja zu, dass das Layout schlecht ist aber es kann doch nicht
sein das der Step-Down Regler vollkommen dadurch versagt.
Was kann ich noch tun um das aktuelle Layout zu retten ohne gleich eine
neue Platine bestellen zu müssen?
>> Hinweis: Der von Dir gewählte Schaltregler bzw. diese ganze Familie> von TI ist aus meiner Erfahrung sehr hochwertig. Da hast Du keinen> Fehler bei der Auswahl gemacht.
Das habe ich mir bei der Auswahl auch gedacht und bin jetzt total
enttäuscht das der so rumzickt. Jeder billige MC34063 läuft auf einem
noch so schlechten Layout ohne Probleme.
Sollte der Regler im Nachhinein
> doch zu klein gewählt worden sein, gäbe es noch den größeren TPS54240.
Den habe ich mir extra auch betellt da ich aus Verzweifelung schon
gedacht habe das der TPS54140A doch zu wenig Strom liefert.
Der aktuelle Stand ist wenn ich den großen Bruder TPS54240 in meine
Schaltung ( die genau so wie oben aufgebaut ist bis auf Cin 100µF Elko
und Cout 2200µF einsetze) dann geht die Kamera an und sogar Video (mit
dem TPS54140A Baustein ging die Kamera sofort aus im Video Modus was
sehr komisch ist weil die Kamera ganz bestimmt nicht 1.5 A für die
Videofunktion braucht?!) fumktioniert aber wenn ich ein Foto machen will
geht die Kamera wieder aus und zeigt über die rote Status LED an das der
Akku leer ist.
Irgendwas passt einfach nicht mit dem Baustein.
> Oder gleich auf den Nachfolger TPS57xxx setzen.
> C3: 2211165> Scheiße habe gerade bei abgleichen der Bestellnummern festgestellt das> es keine 6,8pF sind sondern 6,8µF.
könnte es gewesen sein.
Dann braucht der Regler natürlich Länger, um sich auf die höhere Last
einzustellen.
Edit: Zitatmarkierungen gesetzt
Ingo Wendler schrieb:>> C3: 2211165>> Scheiße habe gerade bei abgleichen der Bestellnummern festgestellt das>> es keine 6,8pF sind sondern 6,8µF.>> könnte es gewesen sein.> Dann braucht der Regler natürlich Länger, um sich auf die höhere Last> einzustellen.>> Edit: Zitatmarkierungen gesetzt
wofür ist diese Kondensator bzw. was macht die höhere Kapazität mit dem
Regler?
Wofür ist der Pin 8 Kompensation gedacht?
Electronics schrieb:> wofür ist diese Kondensator bzw. was macht die höhere Kapazität mit dem> Regler?
Der Kondensator soll den Regelkreis stabilisieren, damit er nicht
schwingt. Er reduziert die Verstärkung bei hohen Frequenzen. Er soll so
groß wie nötig (Stabilität!) und so klein wie möglich ( Reaktionszeit!)
sein.
Ein zu großer Kondensator verlangsamt die Regelung, was Dein Verhalten
erklären kann. 6 Zehnerpotenzen mehr ist schon sehr viel!
Gruß Dietrich
Electronics schrieb:> Jeder billige MC34063 läuft auf einem> noch so schlechten Layout ohne Probleme.
Ein Porsche-Motor und ein Enten-Chassis passt auch nicht zusammen.
Electronics schrieb:> Jeder billige MC34063 läuft auf einem> noch so schlechten Layout ohne Probleme.
Dann würde ich den auch nehmen. Oder mal durcharbeiten, was man den
armen Regler angetan hat, wenn denn wirklich der Wert des Kondensators
in der Kompensation so daneben lag. It´s not a bug, it´s a feature.
Electronics schrieb:> C3: 2211165> Scheiße habe gerade bei abgleichen der Bestellnummern festgestellt das> es keine 6,8pF sind sondern 6,8µF.
Glückwunsch. Sie werden den Fehler mit höchster Wahrscheinlichkeit
gefunden
haben.
Kein Wunder, dass der Regler in diesem Schneckentempo reagiert.
Die ganze Schaltung sieht so aus, als wenn die Dimensionierung aus
irgendeiner Simulation gepurzelt wäre (z.B. die von TI).
Tausche mal den 6u8 gegen den 6p8 und miss noch mal den
Spannungseinbruch
beim Last-Peak. Zeige den mal hier im Forum. Würde mich interessieren.
Andersrum: Wie bekommt man auf dem Pad eines 6p8-Kerkos (0603 oder
kleiner?) einen 6u8-Kerko (1210?) verbaut?
Man kann sich hier auch immer den Mund fusselig reden und stößt auf
Ungläubigkeit: Es beghinnt mit einem sauberen Schaltplan und der
eindeutigen Definition aller Bauteile.
Die von Dir gewählte Drossel scheint gut für diese Applikation geeignet
zu sein. Das ist schon mal viel wert.
noreply schrieb:> Dann würde ich den auch nehmen. Oder mal durcharbeiten, was man den> armen Regler angetan hat, wenn denn wirklich der Wert des Kondensators> in der Kompensation so daneben lag. It´s not a bug, it´s a feature.
Ja, das IC, was man einsetzt, sollte man schon verstehen...
Entweder erstes Schaltnetzteil oder erster Schaltregler mit externer
Kompensation.
Das MC-Gedönse brauchen wir mal gar nicht mit dem TPS54xxx vergleichen.
So es war wirklich der Fehler. Jetzt ist die Platine gerettet danke noch
mal an alle die mir Tipps gegeben haben.
P.S.
die einfachsten Fehler sind die schwersten.
esrg43qz schrieb:> Wie bekommt man auf dem Pad eines 6p8-Kerkos (0603 oder> kleiner?) einen 6u8-Kerko (1210?) verbaut?
6,8µF oder 10µF in 0603 hat es schon vor 10 Jahren gegeben.
Electronics schrieb:> So es war wirklich der Fehler. Jetzt ist die Platine gerettet danke noch> mal an alle die mir Tipps gegeben haben.>> P.S.>> die einfachsten Fehler sind die schwersten.
Bitte nicht auf dem Stand ausruhen und nächstes Mal einen vernünftigen
Schaltplan, Dimensionierung der Bauteile und Layout entwickeln.
Alle drei Punkte sind nicht mit mehr als "glücklich gelaufen" zu
beurteilen.
Sei froh...
SO würde ich Dich nie wieder an eine Schaltnetzteilentwicklung setzen!
esrg43qz schrieb:> Da wir die nicht einsetzen dürfen
Warum nicht?
Man kann diese hochkapazitiven Keramiken durchaus sinnvoll verwenden,
nur muss man eben wissen, worauf man sich einlässt...
Lothar Miller schrieb:> Warum nicht?
Wegen des eingeschränkte(re)n Temperaturbereiches (X5R nur bis +85°C
einsetzbar).
Zusätzlich ist es eine Forderung der Kunden (nur X7 oder höher).
Prima das du das Problem gelöst hast und vorallen Rückmeldung gegeben
hast. Damit haben
Leute mit gleichem Fehler eine Anlaufstelle. Gibs hier leider nicht so
oft.
Jörg Esser schrieb:> Leute mit gleichem Fehler
Wohl kaum. Ein halbwegs richtig dimensioniertes Bauteil im Schaltplan,
aber dann ein falsches bestellen und bestücken. Kommt das so oft vor?
Ein sehr seltener Fall.
esrg43qz schrieb:> Wohl kaum. Ein halbwegs richtig dimensioniertes Bauteil im Schaltplan,> aber dann ein falsches bestellen und bestücken. Kommt das so oft vor?> Ein sehr seltener Fall.
Mir ist sowas ähnliches auch schon passiert: Bauteilpositionen
vertauscht. Kekos haben keinen Aufdruck, das erkennst Du nicht durch
Sichtkontrolle.
Daher oben auch mein Hinweis mit dem Oszi an jedem Pin zu messen und
ermitteln wo die Messwerte von Theorie/Simulation abweichen.
Gerd E. schrieb:> Kekos haben keinen Aufdruck, das erkennst Du nicht durch> Sichtkontrolle.
Unter umständen schon. Je nach Hersteller haben hochkapazitive
Kondensatoren eine andere Farbe (dunkler) als welche mit kleiner
Kapazität. Klar, ob 100nF oder 220nF wird man nicht unterscheiden
können, aber ob ein paar pF oder ein paar µF sollte möglich sein. Auch
die Bauhöhe des Bauteils kann bei diesem Kapazitätsunterschied von 6
Zehnerpotenzen durchaus als optisches Unterscheidungskriterium
herangezogen werden.
Electronics schrieb:> So es war wirklich der Fehler. Jetzt ist die Platine gerettet danke noch> mal an alle die mir Tipps gegeben haben.>> P.S.>> die einfachsten Fehler sind die schwersten.
Also soweit zufrieden oder noch Energie für die zweite Runde?
:-)