Hallo,
ich habe etwas vor bei dem ich Daten über eine Trennstrecke übertragen
will. Die Trennstrecke soll ca 2kV aushalten.
Man bräuchte dafür riesige Optokoppler, die sind langsam und teuer.
Hat jemand eine Idee wie man am geschicktesten Daten über 2-3cm
galvanisch getrennt übertragen könnte? Eine Datenrate von 50 MBit/s wäre
super. Es wäre auch kein Problem auf beiden Seiten ein FPGA/CPLD dafür
einzusetzen.
Ich habe bisher an folgende Lösungen gedacht:
- Glasfaserkabel -> teuer, oversized?
- IR -> zu langsam?
- Mini-Funkstrecke -> Hab ich keine Erfahrung mit.
Hat vielleicht schon mal jemand etwas ähnliches gelöst?
Glasfaserkabel muss für diese Strecke nicht sein, aber vom Prinzip her
passt das scho. Ist halt wie ein selbst gebauter Optokoppler.
LED auf der einen Seite und Fototransistor/-diode auf der anderen Seite.
Ev. Lichtleiterstrecke dazwischen um Störungen zu minimieren.
gruß Mat
6A66 schrieb:> Mat schrieb:>> LED auf der einen Seite und Fototransistor/-diode auf der anderen Seite.>> Ist für 50Mbit schon sehr aufwendig.>> rgds
war mir jetzt auch nicht sicher obs um die 3cm oder um die 2kV geht. 2kV
können einige OK ja schon so.
lg
Das ging ja schnell...
@Daniel
Ich möchte da eine ordentliche Trennung, also bitte 2-3cm annehmen.
Die digitalen isolatoren kenne ich, aber die geben alle nur eine
"working voltage" von max. 600Vrms an.
@ Rene Schube
Was Toshiba da schreibt klingt schön, aber wie soll man mit einem DIP8
die Kriechstrecke für 5kV einhalten?
@Mat
Kennst du Fototransistoren und Dioden die sich mit 50Mhz ansteuern
lassen, ich hatte da Probleme etwas zu finden.
Es gibt preiswerte Ethernet transceiver, Hubs,
Switches,Medienconverter.....
Ebay lässt grüßen
Oder von lantronics die WLAN Übertrager, ca 30-40€ Stück.
Bluetooth, oder Zigbee Devices.........
Rene Schube schrieb:> z.Bsp. so> http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kriechstromfestigkeit_pcb.jpg
Die Kriechstrecke geht in dem Fall dann über die unterseite des
Gehäuses, die Fräsung bringt also nicht viel.
> Deine 2kV brauchen laut> http://www.ilme.de/fileadmin/pdf/Normen.Richtlinien.CN.12.pdf> mindestens 7,5mm auf der Platine
Bitte richtig lesen. 7,5mm gelten bei Verschmutzungsgrad 1. Dieser ist
nur durch Verguss realisierbar. Wenn dann nochd er CTI unbekannt ist
kommt man in der Tabelle auch genau auf 2cm.
> Wenn du unter dem Optokoppler noch einen Luftspalt einfräsen lässt, hast> du noch mehr Sicherheit. Also eher unproblematisch...
Zitat aus der PDF die du verlinkt hast: “kürzeste Strecke längs der
Oberfläche des Isolationsstoffes zwischen zwei leitenden Teilen”
Man sollte unbedingt unterscheiden ob es sich bei den 2kV um die
Nennisolationsspannung oder um die Prüfspannung handelt.
Für einen 1kV Trennverstärker habe ich 12mm Luft- und Kriechstrecke und
6kV Prüfspannung vorgesehen.
Christian R. schrieb:> ADuM 2281 für 2,60€ macht 100MBit/s bei 5kV Isolation. Die 2...3cm> sind> total overengineering.
Working voltage je nach Norm: 250V,400V,600V
Minimum External Tracking: 8,3mm
Ich fasse zusammen: 600V ist kleiner als 2kV, 8,3mm ist kleiner als
20mm.
Ich sehe das nicht als overengeneering an wenn ich eine Trennstrecke die
meiner eigenen Sicherheit dient ordentlich machen will.
Dieter Werner schrieb:> Man sollte unbedingt unterscheiden ob es sich bei den 2kV um die> Nennisolationsspannung oder um die Prüfspannung handelt.>> Für einen 1kV Trennverstärker habe ich 12mm Luft- und Kriechstrecke und> 6kV Prüfspannung vorgesehen.
Vielen Dank, ich habe schon an mir gezweifelt. Sas Bestätigt dass meine
2-3cm nicht so falsch sein können.
Ist zwar vielleicht OT, aber wie hast du den Trennverstärker aufgebaut?
Rene Schube schrieb:> bzw. mit Lötstopp 0,003mm/V -> 6mm
Ich kann das gerade nicht zitieren, aber war es nicht so, dass nach Norm
der Lötstopplack ausdrücklich nicht berücksichtigt werden darf für die
Isolationsfestigkeit?
Erstmal gibt es zig verschiedene Lacke und dann ist der Lack
normalerweise
an Kanten ja dünner.
Die Funktion von Lötstopplack ist wie der Name schon sagt ja primär
nicht irgendwas zu isolieren.
Dafür gibt es zusätzlich spezielle Coatings, vor allem auch wenn noch
Schmutz und Feuchtigkeit dazu kommen können.
Glasfaser sollte sich da ja eigentlich anbieten. FPGA wird man wohl
nicht brauchen, aber wenn Du einen FPGA einsetzen würdest dann ist ein
Glasfaser Transceiver auch nicht zu teuer.
Hast Du mal nach dem TOSLINK-Kram geschaut? Ist eigentlich für
Audioübertragung gemacht, wie viel Daten die genau können weiß ich
leider nicht.
Horst Meier schrieb:> Rene Schube schrieb:>> z.Bsp. so>> http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kriechstromfestigkeit_pcb.jpg>> Die Kriechstrecke geht in dem Fall dann über die unterseite des> Gehäuses, die Fräsung bringt also nicht viel.
Ja, dadurch ist die Strecke aber auch deutlich länger! Es zählt jedes
zehntel hoch rüber runter...
>> Deine 2kV brauchen laut>> http://www.ilme.de/fileadmin/pdf/Normen.Richtlinien.CN.12.pdf>> mindestens 7,5mm auf der Platine>> Bitte richtig lesen. 7,5mm gelten bei Verschmutzungsgrad 1. Dieser ist> nur durch Verguss realisierbar. Wenn dann nochd er CTI unbekannt ist> kommt man in der Tabelle auch genau auf 2cm.
Genau, einfach richtig vergießen dann kann man Verschmutzungsgrad 1
annehmen. Obwohl ich auch schon Tunnel durch Hochspannung in der
Vergussmasse gesehen habe.
Also andere bekommen 2kV auch sicher über eine Platine. Das ist nun
nicht wirklich Hexenwerk.
Rudolph schrieb:> Rene Schube schrieb:>> bzw. mit Lötstopp 0,003mm/V -> 6mm>> Ich kann das gerade nicht zitieren, aber war es nicht so, dass nach Norm> der Lötstopplack ausdrücklich nicht berücksichtigt werden darf für die> Isolationsfestigkeit?> Erstmal gibt es zig verschiedene Lacke und dann ist der Lack> normalerweise> an Kanten ja dünner.>> Die Funktion von Lötstopplack ist wie der Name schon sagt ja primär> nicht irgendwas zu isolieren.> Dafür gibt es zusätzlich spezielle Coatings, vor allem auch wenn noch> Schmutz und Feuchtigkeit dazu kommen können.
Ja, mit meinen Leiterplattenherstellern spreche ich die Eckdaten ab.
Verschmutzung, Feuchtigkeit etc. und er kümmert sich um den Lack bzw.
die Vergussmasse. Da gibt es etliche Sorten und das ist schon ein
eigenes Thema, aber dafür gibt es bei den Herstellern der Leiterplatten
die richtigen Experten. Meine besuchen mich 2x im Jahr und informieren
mich über die Eckdaten, geben mir entsprechendes Infomaterial und die
Kontaktdaten zu den richtigen Leuten. Dafür sind die Vertreter ja da...
HFBR-3810Z von Avago wäre vielleicht noch interessant, auch wenn er
"nur" bis 10MBaud geht: "Pin to pin distance of 24.96 mm provides
transient voltage suppression of 12kV."
Gruß Dietrich
Dietrich L. schrieb:> HFBR-3810Z von Avago wäre vielleicht noch interessant, auch wenn> er> "nur" bis 10MBaud geht: "Pin to pin distance of 24.96 mm provides> transient voltage suppression of 12kV.">> Gruß Dietrich
Danke für den Link, das ist genau das was ich mir vorgestellt habe.
Wenn es das noch etwas schneller und billiger gäbe... ;-)
Ich werde mir das mal näher anschauen und vielleicht auch testen.
GB schrieb:> Übrigens erhält man Verschmutzungsgrad 1 auch durch sog. Conformal> Coatings. Lackwerke Peters sind eine Quelle hierfür.
Wie funktioniert das? Wird dann das IC vor dem verlöten in Lack
getaucht?
Oder geht das nur für Leiterplatten.
Dann eher den SFH757V in Kombination mit dem SFH250V, Da kannt Du
einfach Plstic Optical Fiber hineistecken und festschrauben.
Mit den passenden Schaltungen (z.B Transimpedanz-Verstärker hinter der
Empfangsdiode) lassen sich 100MBd erzielen.
Horst Meier schrieb:> Ich fasse zusammen: 600V ist kleiner als 2kV, 8,3mm ist kleiner als> 20mm.
OK sorry, ich hatte nur in der Tabellen-Übersicht geschaut, und da steht
erst mal 5kV drin.
Christian R. schrieb:> OK sorry, ich hatte nur in der Tabellen-Übersicht geschaut, und da steht> erst mal 5kV drin.
Ja, man muss da leider sehr genau lesen, auf der ersten Seite des
Datenblattes stehen nur die schönen Werte. Ging mir auch oft so beim
suchen.
@Helmut Lenzen (helmi1)
Das ist eine sehr schöne Lösung. Vor allem sollte das äußerst günstig
realisierbar sein.
Kannst du die Daten mit mehreren Isolatoren parallel übertragen? Ein
einzelner Isolator bräuchte dann nicht so schnell sein und dadurch wird
die Auswahl an Bauteilen größer.
schrieb schrieb schrieb:> Kannst du die Daten mit mehreren Isolatoren parallel übertragen?> Ein> einzelner Isolator bräuchte dann nicht so schnell sein und dadurch wird> die Auswahl an Bauteilen größer.
Ja, würde gehen. Ich könnte mit 10 MBit/s leben bei Parallelbetrieb.
Ich schrieb:> Wenn wir schonmal bei Avago sind
Das ganze Zeug von Avago sieht zwar sehr gut aus, aber ist auch extrem
teuer.
Die Idee von Helmut Lenzen gefällt mir momentan am besten:
Beitrag "Re: Idee zur Datenübertragung über 2-3cm"
Hat schon mal jemand sowas aufgebaut?
Man könnte auch 2 GBIC Module nehmen und sie mit einer Glasfaser
verbinden, die Module gibt es schon für 20€
Damit kann man dann beliebig große Abstände sich zusammenbauen. Die
Schnittstelle vom GBIC sieht recht einfach aus.
Horst Meier schrieb:> - Glasfaserkabel -> teuer, oversized?
Alte 100BASE-SX/FX-LAN-Karten kosten so gut wie nix und enthalten je ein
155 MBit/s RX/TX-Modul samt Ansteuerung und Verbindern. Werden nahezu
ausschließlich per ECL angesprochen.
Lediglich die Leitungskodierung musst du übernehmen, der Bitstrom kommt
dann 1:1 wieder raus.
1.) Kriechstrecke ist bei dem Teil ~6-7 mm (bitte Threadtitel lesen)
2.) Ist die Isolationsspannung lediglich 3.7 kV, für Regelbetrieb bei 2
kV wäre mir das zu wenig.
@ Luther Blissett (luther-blissett)
>Ich verstehe...bzw. nicht. Schnelle digitale Isolatoren gibt es bis 5kV>für relativ günstig - aber keine kriechfesten??
Doch, aber die Kriechstrecken schafft man nur mit zusätzlicher
Lackierung oder Verguss.
Horst Meier schrieb:> Die Idee von Helmut Lenzen gefällt mir momentan am besten:> Beitrag "Re: Idee zur Datenübertragung über 2-3cm">> Hat schon mal jemand sowas aufgebaut?
Ja, Microchip in einem Referenzdesign für eine PC Netzteil nach 'Diamond
o. Platinum ?' Standard.
Ich sehe da nur das Problem die Cs winzig und störanfällig sind, oder
das sich die gesamte Kondensator Energie irgendwo entladen will, wenn
Schaltungsteil 1 auf Chassis-Potential arbeitet, Schaltungsteil 2 auf HV
Potential und es bei 2 eine Entladung nach Chassis gibt.
Wenn das alles so stark verschmutzungsanfällig ist, würde ich die
'sichere' Seite einfach Schutzerden, da es einfach keine 100%tige
Garantie für Kriechstrom-, Überschlag-, Blödheit-Sicherungen gibt.
Falk Brunner schrieb:> Doch, aber die Kriechstrecken schafft man nur mit zusätzlicher> Lackierung oder Verguss.
Ja, aber für eine technische Isolation ist Lackierung doch super und
jeder bessere Bestücker erledigt das gleich mit.
Was ist das Problem ?
Der TÜV lässt Lackierung oder Verguss zum Berührungsschutz (ohne
Schutzerdung) allerdings nur unter Bedingungen zu die man als 'lässt
nicht zu' werten kann.
Einfach weil man nicht in jedem Einzelfall die Schichtdicke an jedem
beliebigen Ort nachweisen kann.
Auch jedes Bauteil das die Isolation macht muss für die vereinfachte
Prüfung TÜV geprüft sein.
Wenn es also um TÜV / VDE geht muss man ohnehin mit denen reden was die
einem durchgehen lassen und welche Prüfungen man bezahlen muss.
Die sind manchmal erstaunlich hilfsbereit und pragmatisch.
Für eine technisch einwandfreie Isolation sind jetzt viele Vorschläge
gekommen.
Warum genau gehen die alle nicht ?
Luther Blissett schrieb:> Ich verstehe...bzw. nicht. Schnelle digitale Isolatoren gibt es bis 5kV> für relativ günstig - aber keine kriechfesten??
Ich habe das Ganze immer so verstanden, das zwischen den zwei
Schaltungsteilen permanent 2kV DC sind.
Ein digitaler Trenner mit einer Bemessungsspannung von 5kV RMS hält
diese 5KV für eine Minute aus.
Interessant ist die sog. "Maximum Working Insulation Voltage".
Das ist die Spannung, die dauerhaft über der Isolation anliegen dürfen.
Schauen wir uns die die Spannung bei den verschiednenen Isolatoren an:
ADuM24xx/44xx/64xx: 846V peak
ACPL-74xx bei Basisisaolation 1132V peak
Si86xx bei Basisisolation 1200V peak
Si84xx bei Basisisolation 891V peak
ISO75xx/76xx bei Basisiaolation 1414V peak
Alles kleiner als 2kV.
Beim AVAGO ACNV2601 hast du eine Maximum Working Insulation Voltage von
2262V peak.
Über dessen Isolation darfst Du daher dauerhaft 2kV anliegen haben.
Der hat allerdings auch ein Rating von 7,5kV RMS für eine Minute.
Michael Knoelke schrieb:> Warum genau gehen die alle nicht ?
Ich habe nicht gesagt dass die alle nicht gehen.
- Die Lösungen mit Optischer Strecke funktionieren, sind nur relativ
teuer (40€-50€).
- Die Kapazitive Übertragung von einer Platinenseite aif die andere
sollte auch funktionieren, ist sehr günstig, aber vielleicht
Fehleranfällig. Das will ich mal testen.
GB schrieb:> Beim AVAGO ACNV2601 hast du eine Maximum Working Insulation Voltage von> 2262V peak.> Über dessen Isolation darfst Du daher dauerhaft 2kV anliegen haben.> Der hat allerdings auch ein Rating von 7,5kV RMS für eine Minute.
Die ACNV2601 habe ich mir auch näher angeschaut. Ich verstehe nicht ganz
warum die Teile nicht in einem größeren Gehäuse angeboten werden. Die
Kriechstrecke ist ja da "nur" 12mm. Wenn die größer wäre müsste man die
sogar durch die Zulassungen bekommen, dass Innenleben kann ja scheinbar
einiges an Spannung vertragen.
Horst Meier schrieb:> - Die Kapazitive Übertragung von einer Platinenseite aif die andere> sollte auch funktionieren, ist sehr günstig, aber vielleicht> Fehleranfällig. Das will ich mal testen.
Naja. Eine Europlatine 160mm x 100mm mit 1,6mm Dicke hat gemessene 440pF
vollflächig. Wenn man also oben 2x 1cm2 (Man brauch ja zwei Pole) nimmt,
bleibt da äußerst wenig übrig bzw. die Eingangskapazität der Empfänger
muß dementsprechend extrem klein sein!!
Vielleicht sollte man das noch erwähnen:
Wenn über einen Optokoppler DC ansteht, dann kommt es zur Ionenwanderung
- die langfristig die Schutzbarriere zerstört. Daher hält der gleiche
Koppler bei AC deutlich höhere Spannungen aus (bei gleicher
Lebensdauer).
Ich würde als Alternative zwei billige Spulen als Koppler quer durch die
Platinendicke vorschlagen.
@ Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
>vollflächig. Wenn man also oben 2x 1cm2 (Man brauch ja zwei Pole) nimmt,>bleibt da äußerst wenig übrig bzw. die Eingangskapazität der Empfänger>muß dementsprechend extrem klein sein!!
Die ISO-Koppler von (Analog Devices?) haben noch viel kleinere Flächen
und Kapazitäten, arbeiten aber mit sehr hohen Frequenzen knapp unter 1
GHz!
>Vielleicht sollte man das noch erwähnen:>Wenn über einen Optokoppler DC ansteht, dann kommt es zur Ionenwanderung>- die langfristig die Schutzbarriere zerstört.
Beleg? Ja, Elektromigration ist ein Stichwort, aber bei Optokopplern hat
die ISOLIERSTRECKE ganz andere Dimensionen!
>Ich würde als Alternative zwei billige Spulen als Koppler quer durch die>Platinendicke vorschlagen.
Dieser selbstgestrichte HF-Trafo hat aber auch einiges an
Streuinduktivität.
"Datenrate von 50 MBit/s"
There is no such thing as free lunch.
Falk Brunner schrieb:> @ Abdul K. (ehydra) Benutzerseite>>>vollflächig. Wenn man also oben 2x 1cm2 (Man brauch ja zwei Pole) nimmt,>>bleibt da äußerst wenig übrig bzw. die Eingangskapazität der Empfänger>>muß dementsprechend extrem klein sein!!>> Die ISO-Koppler von (Analog Devices?) haben noch viel kleinere Flächen> und Kapazitäten, arbeiten aber mit sehr hohen Frequenzen knapp unter 1> GHz!>
Naja. Es soll billig und verfügbar sein. Da kommen nur normale
Bauelemente in Frage: Das sind Eingangskapazitäten von CMOS, LM311 oder
so. Zwei BF245 sind da schon grenzwertig was den Aufwand angeht.
>>Vielleicht sollte man das noch erwähnen:>>Wenn über einen Optokoppler DC ansteht, dann kommt es zur Ionenwanderung>>- die langfristig die Schutzbarriere zerstört.>> Beleg? Ja, Elektromigration ist ein Stichwort, aber bei Optokopplern hat> die ISOLIERSTRECKE ganz andere Dimensionen!
Irgendwo mal gelesen. Tut mir leid. *.pdf sagt aktuell 13K Dokumente auf
der Platte. Da sind die Archive nicht mitgezählt.
>>>Ich würde als Alternative zwei billige Spulen als Koppler quer durch die>>Platinendicke vorschlagen.>> Dieser selbstgestrichte HF-Trafo hat aber auch einiges an> Streuinduktivität.>
Man müßte es einfach mal probieren. Entweder stehende Spule oder
liegende Version.
Ich hab auch gar keine Ahnung wie sicher sowas ist im Sinne von
Mikrolöchern im PCB usw.
>> There is no such thing as free lunch.
Was war die Mehrzahl von Monolog, ach ja Dialog :-)
@ Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
>Naja. Es soll billig und verfügbar sein.
Naja, das übliche, oberflächliche, meist vollkommen überdrehte
Wunschkonzert der OPs.
>Da kommen nur normale>Bauelemente in Frage: Das sind Eingangskapazitäten von CMOS, LM311 oder>so. Zwei BF245 sind da schon grenzwertig was den Aufwand angeht.
Bitte? Schon wieder sozialistische Mangelwirtschaft?
>Irgendwo mal gelesen. Tut mir leid. *.pdf sagt aktuell 13K Dokumente auf>der Platte. Da sind die Archive nicht mitgezählt.
Dafür hat der liebe Gott die Ordnung erfunden ;-)
>Ich hab auch gar keine Ahnung wie sicher sowas ist im Sinne von>Mikrolöchern im PCB usw.
Du malst schon wieder den Teufel an die Wand. Und das bei lächerlichen 2
kV und 1,5mm FR4 (Druchschlagsfeldstärke ~ 40kV/mm). Relax.
Ich kenn leute, die isolieren im professionellen Umfeld deutlich
2stellige kV mit 3,2mm FR4. Ob das immer angebracht ist, steht auf einem
anderen Blatt ;-)
>Was war die Mehrzahl von Monolog, ach ja Dialog :-)
Monopolisten ;-)
Falk Brunner schrieb:> Dafür hat der liebe Gott die Ordnung erfunden ;-)
Ach Falk, du weist doch: "Der Normale haelt Ordnung, das Genie
beherrscht das Chaos"
daraus die Ableitung:
Die groessten Erfindungen der Menschheit sind in Labors gemacht worden
wo es heillos durcheinander ging.
Falk Brunner schrieb:> Du malst schon wieder den Teufel an die Wand. Und das bei lächerlichen 2> kV und 1,5mm FR4 (Druchschlagsfeldstärke ~ 40kV/mm). Relax.> Ich kenn leute, die isolieren im professionellen Umfeld deutlich> 2stellige kV mit 3,2mm FR4. Ob das immer angebracht ist, steht auf einem> anderen Blatt ;-)
Sehe ich auch so. Ich habe mal fuer Frequenzumrichter Testeinrichtungen
entwickelt, da hing die Zwischenkreisspannung von bis zu 800V auch nur
in den inneren Lagen dran. Da passiert gar nicht. Die Leerleiterkarten
wurden mit rund 4kV geprueft, wenn man die nicht danach entladen hatte
standen die Spannungen noch nach Tagen an und wehe die packte einer
an:=)
So schlecht ist das FR4 nicht und es gibt ja auch noch besseres.
Naja, besonders ärgerlich sind die Sachen die man mal gelesen hat und
verworfen, und später stellt man fest man möchte es doch nochmal ansehen
und findet es nicht mehr. Das kam bei mir schon mehrfach vor. Google
findet halt doch vieles nicht (mehr).
Wie ordnet ihr denn pdfs ein, die für mehrere Sachen interessant sind
und daher in diversen Projekten erscheinen sollen?
Daher gibts bei mir drei Haufen:
1. unsortiert chronologisch
2. in Projekten
3. nach Sachgebieten
Wer garantiert uns denn die Durchschlagfestigkeit bei den achsogünstigen
Chinaplatinen usw.? Etwas Vorsicht ist schon angebracht. Vor allem wenn
man daraus ein Produkt macht und dann andere Leute darüber entscheiden
ob es falsch war.
Den Darwin-Award kann man leider auch nur einmal bekommen.
Einschlägige Erfahrungen wie Stromschläge hat einer vom Fach sicherlich
auch schon öfters gemacht, oder? Ach nee, unsere bekannten
High-Performer natürlich nicht...
Endlich weiß ich wozu die Experimente mit einem N2-Laser und
Platinenkondensator gut waren.
Bisserl gegoogelt. Methode scheint zu funzen.
Abdul K. schrieb:> Wer garantiert uns denn die Durchschlagfestigkeit bei den achsogünstigen> Chinaplatinen usw.?
Dein Lieferant tut das. Kann er es nicht sucht man jemand der es kann.
Wenn man allerdings immer beim allerbilligsten der billigen Anbieter
kauft auch fuer kritische Sachen ist man es selber Schuld. Kein
Flugzeughersteller kaeme auf die Idee die Bolzen fuer die Treibwerke bei
einer Nonamebude im Kongo zu kaufen.
Ausserdem sollte man bei sowas kritischen auch ueber eine funktionierde
Wareneingangskontrolle besitzen.
Abdul K. schrieb:> Naja, besonders ärgerlich sind die Sachen die man mal gelesen hat und> verworfen, und später stellt man fest man möchte es doch nochmal ansehen> und findet es nicht mehr. Das kam bei mir schon mehrfach vor. Google> findet halt doch vieles nicht (mehr).
Ach Abdul, alles kann man nicht verwahren sonst wird man zum
Informationsmessi.
Du hast aber viel Vertrauen. Da gibts den Satz mit den "1 Million Teilen
und ich bin mir sicher, es war immer der billigste Anbieter." bezogen
auf die Landung auf dem Mond.
Als Elektroniker ist man definitiv ein Messi. Wenn man dann völlig
untergegangen ist, brauch man Facebook. Ein erfülltes Leben sieht
vermutlich anders aus. Aber ich bin ganz zufrieden.
@ Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
>1. unsortiert chronologisch
Unbrauchbar
>2. in Projekten
Mittelmässig.
>3. nach Sachgebieten
IMO einzig sinnvolle Ordung.