Unbekannter Widerstands-Farbcode

OP #3510686
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Hallo,

vorab: ich bin neu hier und stelle mich daher kurz vor!
Eigentlich liegt meine Leidenschaft eher beim Schrauben... habe daher 
auch Maschinenbau studiert und von E-Technik (wir werden von den 
Elektrotechnikern ja immer belächelt), wenig Ahnung...

Meistens bau ich nur irgendwelche Schaltungen nach und freu mich, wenns 
funzt.

Nun habe ich aber ein Problem mit einer Auto-Endstufe. Es ist eine Eaton 
MA75.4.

Da ist offenbar ein Kanal defekt. Bei Anschluss an Strom fliegt die 
Sicherung sofort. Da sind dann auch zwei Widerstände abgeraucht (einer 
davon ist eingekreist, der andere liegt gegenüber). Bevor ich das Ding 
in die Tonne trete wollte ich mal ein paar Teile tauschen. Die beiden 
Transistoren direkt um / am Widerstand, evtl. noch die vom 
"Vorverstärker" in der Mitte.

Und natürlich die beiden kaputten Widerstände. Und da beginnt das 
Problem: Der Farbcode:

schwarz grün silber gold grün

Das konnte ich nicht entziffern..... Kann hier jemand was dazu sagen.

Ich habs versucht zu messen (eigebautrer Zustand), aber das gab diffuse 
Werte zwischen 2,3 und 5 Ohm

Zwischnzeitlich dachte ich, es könnte gar kein Widerstand sein, sondern 
etwas anderes. Dagegen spricht aber die BEschriftung auf der Platine. Da 
sind die Teile durchnummeriert mit R152, R153 etc.

Könnte hier vielleicht ein Profi seine Meinung kundtun?

Herzlichen Dank..

Gruss
Steffen
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #3510725
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Steffen G. schrieb:
> schwarz grün silber gold grün

Kann nicht sein! Schwarz bedeutet in dem Falle eine Null, führende 
Nullen werden aber nicht angegeben. Ich tippe eher auf braun, dann hätte 
der Widerstand 0,15Ω, was an der Stelle auch Sinn macht.
Falls wieder mal Dein Internet kaputt sein sollte, ich habe mal für Dich 
gesucht: ;-)
http://www.calculino.com/de/elektronik/ohmscher-widerstand_rechner.html

mfg
Moderator #3510782
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Der erste Ring war ganz klar dunkelbraun oder allenfalls dunkelviolett
und ist durch die starke thermische Belastung fast schwarz geworden ;-)

Es sind also 0,15Ω ode 0,75Ω mit 5% und ±20ppm/K.

Vielleicht kannst du mal einen der noch intakten Widerstände ausmessen.
Wenn das Ohmmeter weniger als ein paar Ohm anzeigt, schickst du einen
kräftigen Strom durch den Widerstand und misst die Spannung.
#3510853
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Mr. Tom schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Wenn das Ohmmeter weniger als ein paar Ohm anzeigt, schickst du einen
>> kräftigen Strom durch den Widerstand und misst die Spannung.
>
> Und das ganze gleich als Vier-Leiter-Messung, d.h. mit Stromzuführung
> über getrennte Strippen ...

Mal ne OT-Grundsatzfrage (sorry): Kann man so einen Widerstand überhaupt 
messen solange der eingelötet ist?
Misst man da nicht immer die komplette Schaltung parallel zum Widerstand 
mit?
Moderator #3510913
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Steffen G. schrieb:
> Nochmal grösser.....

Ja, inzwischen bin auch ich davon überzeugt, dass der fragliche Ring
schwarz ist :)

ring schrieb:
> innerand innerand schrieb:
>> Misst man da nicht immer die komplette Schaltung parallel zum Widerstand
>> mit?
>
> so isses

Da der Widerstand in diesem Fall vermutlich sehr klein ist, ist die
Chance relativ groß, dass keine ähnlich gut leitenden Bauteile
parallelgeschaltet sind. Man sollte aber für die Messung maximal etwa
100mV an den Widerstand anlegen, um zu vermeiden, dass irgendwelche
Halbleiterbauteile in der Schaltung leitend werden.

Besser ist es natürlich, man lötet den Widerstand vorher aus.

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