Elektrolumineszenzschirm und HV Treiber-Baustein

OP #3525008
Hallo,
ich hab hier ein Gerät das über ein LCd mit (nicht mehr 
funktionierender) Hintergrundbeleuchtung verfügt.
Leider keine einfache LED, sondern ein Elektrolumineszenzschirm.
Als Treiberbaustein ist ein HV830 
(http://pdf.datasheetarchive.com/indexerfiles/Datasheet-072/DSA00374828.pdf) 
verbaut. Jetzt ist die große Frage, was ist da genau kaputt. Was kann 
man nachmessen. Also Spannung am Treiberbaustein liegt an. Auch das 
Signal vom Mikroprozessor liegt an. Kann der Schirm "einfach so" kaputt 
gehen? Kann man mit einer Widerstandsmessung den Schirm durchmessen (im 
eingebauten Zustand zeigt er 2 MOhm an)? Würde erst einmal alles 
spannungsfrei messen, da am Ausgang vom Treiber ja >100V anliegen. Für 
gewöhnlich arbeite ich immer im 3.3-12V-Bereich ;)
Ansonsten sollte man theor. an Va/Vb eine Spannung > 100V (AC) und 
zwischen 100-1000Hz messen können, richtig?


Folgende Werte hab ich ermittelt (Nomenklatur entspricht dem Datenblatt)
Vdd=5V
Rel_OSC = 1M
Rsw_OSC = 0.825 M
Cin = 10uF (abgelesen)
Cs = 20 nF (gemessen, wenn man der Multimterfunktion vertraut)
Csw= 3 nF (gemessen, wenn man der Multimterfunktion vertraut)
L = 330 uH (R < 1 Ohm)
Zwischen Va/Vb und dem El-Schirm sind jeweils ein Widerstand mit 100 Ohm 
verbaut
Angehängte Dateien:
#3526282
Martin B. schrieb:

> ich hab hier ein Gerät das über ein LCd mit (nicht mehr
> funktionierender) Hintergrundbeleuchtung verfügt.
> Leider keine einfache LED, sondern ein Elektrolumineszenzschirm.
> Jetzt ist die große Frage, was ist da genau kaputt.

EL-Folien können schon mal kaputt gehen. Die bei denen mir das passiert 
ist, waren nachher hochohmig, es soll aber auch passieren, daß sie einen 
inneren Kurzschluß bekommen.

Am einfachsten geht die Überprüfung mit einem Oszi: die Signale an Ua/Ub 
ansehen. Im Zweifelsfall die EL-Folie entfernen und durch eine 
Ersatzschaltung aus 10nF + 100R in Reihe + 1M parallel zum Kondensator 
ersetzen.


HTH, XL
OP #3526476
Hallo Axel,

danke für die Antwort. Bisher hatte ich nur mit dem DMM gemessen. 
Allerdings hab ich jetzt festgestellt, dass wohl ein anderer Defekt die 
Ursache sein könnte. Die gesamte Versorgungsspannung oszilliert fleißig 
vor sich hin. Am Spannungsregulator hab ich einen durchgefeuerten 
Kondensator ausfindig gemacht. Ist wohl ein Folienkondensator (?), muss 
ich erst einmal einen Ersatz dafür organisieren. Danach mal weiter 
probieren.
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