Brenswiderstand zum Heizen nutzen

Gast #3538873
Lesenswert?
• ▲
▼
Grundsätzlich gibt es, zu jedem Widerstand Angaben zur maximalen 
Spannung, zum Widerstand selbst und zum maximalen Verlust. Darüber 
hinaus sollte die maximale Temperatur bekannt sein.
Zu größeren Teilen sollte auch die maximale Einschaltdauer bekannt sein.

Zu einem Widerstand, von dem die Leser praktisch nichts wissen, wissen 
diese natürlich alles was infrage kommt.

Allerdings ist meine Glaskugel gerade in der Reparatur.
Gast #3538874
Lesenswert?
• ▲
▼
Die kinetische Energie wird beim mechanischen Bremsen in Wärme 
umgesetzt.
Musst also nur die Bremse dort hinlegen wo sie gebraucht wird.
Schau dochmal in ein Physikbuch, schätzungsweise 8.Klasse.
Du kannst auch elektrisch Bremsen, ein Magnetfeld erzeugt in einer 
Scheibe Wirbelströme, die wiederum in Wärme umgesetzt werden.
Oder ein Generator als Bremse, die umgewandelte Energie musst Du zum 
Bremsen dann nur noch über Widerstände verheizen. Machte man so bei der 
Straßenbahn oder Bussen. Oder du lädst damit eine Batterie mit genugend 
großer Energieaufnahme. Nennt man Rekuperationsbremse.
Gast #3539640
Lesenswert?
• ▲
▼
Einen Bremswiderstand kann man nur eingeschränkt zum Heizen verwenden.
Ein Bremswiderstand ist darauf optimiert, kurzzeitig ein vielfaches 
seiner Dauerleistung aufnehmen zu können. Je nach Ausführung kann ein 
Bremswiderstand z.B. mit 700 W Dauerleistung mehrere kW kurzzeitig 
aufnehmen.
Ein Heizwiderstand dagegen fliegt einem um die Ohren - falls man nicht 
Lauda heißt - wenn dieser mit einem vielfachen der angegebenen Leistung 
kurzzeitig belastet wird.
Gast #3542252
Lesenswert?
• ▲
▼
Man kann Bremswiderstände zum heizen natürlich einsetzen, aber muß dann 
mit der geringeren Dauerleistung klar kommen. Würde aber eher den 
Bremswiderstand auf ebay verkaufen, einen Heizwiderstand dann ersteigern 
und das restliche Geld verprassen.
Gast #3542457
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo,

also Elektrotechnisch ist ein Bremswiderstand und ein Heizwiderstand das 
gleiche.
Aber ein Bremwiderstand ist halt technisch (Drahtmaterial, Dicke, 
Trägermaterial usw.) so ausgelegt das er kurzzeitig sehr große 
Leistungen aufnehmen (und natürlich auch abgeben kann).
Bei mittlerweile historische Bahnen welche noch ohne elektronischen 
Frequenzumrichter betrieben werden und zwangsweise als elektrische 
Bremse "einen" Widerstand nutzen wurde recht selten der Bremswiderstand 
auch zum Heizen (unterstützend) genutz, allerdings ist (war) die Sache 
doch auf der Mechanischen Seite (Luftführung, Sommerbetrieb usw.) sehr 
aufwendig und wurde somit kaum realisiert (und die Energiekosten waren 
zu jenen Zeiten noch auch ein ein vernünftigen Niveau).

Und ja:
Wir haben das Jahr 2014 - Fahrzeuge aus den späten 80 bis frühen 90er 
Jahre sind schon historisch, die Baureihe 111, 143 und ähnliches 
Material (auch wenn noch oft eingesetzt )ist keine aktuelle Technik.
Ja wir in den späten 60er bis mittleren 70er Jahren geborenen kommen 
langsam in die Liga der alten Säcke... ;-)

E-Bahn

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.