Verständnisfrage, zu Triac-Softstarter für Asynchronmotoren.

Gast #3545381
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Hallo,

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/72/Asynchronmotor_Softstart_Schaltung.svg/220px-Asynchronmotor_Softstart_Schaltung.svg.png


Hier kurz ein Prinzipschaltbild zu.

1. Wie kann durch den Praktizierten Phasenschnitt, überhaupt noch ein 
ordentliches Drehfeld entstehen.

2. Durch das Abruppte Abschalten der Phase, würde es doch in der 
Wicklung doch zu einer Gewaltigen Selbstinduktionsspannung kommen. Oder 
wird dieser Phasenschnitt, immer im Nulldurchgang einheleitet, wo kein 
Strom in der Wicklung fließt?

MfG
Gast #3545411
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jetzt schrieb:
> Zeichne dir mal das Phasendiagramm und zeichen die zuendmoeglichkeiten
> ein. Eigentlich sollte man 3 triacs nehmen. Einen pro Phase, das macht's
> einfacher zu verstehen.

Wenn ich das wüsste. Kenne mich mit den Schalverhalten von Triacs und 
Thyristoren garnicht aus. Weiß nur, dass sie Sperren und leiten können.

Ich weiß, dass diese mit einem Impuls gezündet werden, und ab einer 
gewissen Stromgrenze, Wieder Sperren. Wo diese aber liegt weiß ich 
nicht.


Das alles beantwortet aber nicht die Frage mit dem Drehfeld und der 
Selbstinduktionsspannung
Gast #3545492
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> 1. Wie kann durch den Praktizierten Phasenschnitt, überhaupt noch ein
> ordentliches Drehfeld entstehen.

Das Drehfeld ist nicht mehr ganz "ordentlich", es hat Oberschwingungen 
und ist elliptisch, ist aber noch vorhanden.

Früher hat man das ganz ähnlich gemacht, indem man beim Anlauf einen 
Widerstand in Reihe einer Phase schaltete:

http://de.wikipedia.org/wiki/KUSA-Schaltung

> 2. Durch das Abruppte Abschalten der Phase, würde es doch in der
> Wicklung doch zu einer Gewaltigen Selbstinduktionsspannung kommen.

Wurde schon gesagt: Triacs schalten nicht selbsttätig ab.
Gast #3545703
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Drehzahlstellmöglichkeiten:

- Änderung der Polzahl
- Änderung der Netzfrequenz
- Änderung des Läuferstrangwiderstandes(bedingt) und

- Änderung des Flusses Phi
   durch Änderung von Integral u * dt.
   Das ist entweder durch Änderung der Amplitude U über einen
   Transformator oder, technisch einfacher, durch Phasenanschnitt
   mit in jeder Netzzuleitung antiparallel geschalteten Thyristoren
   oder über Triacs möglich.

Stichwort Schlupf, Kippschlupf

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