Gast
#3551392
Ich möchte den Wirkungsgrad eines Stromwandlers bestimmen. Meine Idee - ich messe die Ströme im primären und sekundären Stromkreis und setze die einfach ins Verhältnis. Wäre das ausreichend?
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Wirkungsgrad bestimmen
Gast
#3551392
Ich möchte den Wirkungsgrad eines Stromwandlers bestimmen. Meine Idee - ich messe die Ströme im primären und sekundären Stromkreis und setze die einfach ins Verhältnis. Wäre das ausreichend?
Gast
#3551394
Hugo Boss schrieb: > Ich möchte den Wirkungsgrad eines Stromwandlers bestimmen. > > Meine Idee - ich messe die Ströme im primären und sekundären Stromkreis > und setze die einfach ins Verhältnis. > > Wäre das ausreichend? nein. Wirkungsgrad wird über die Leistung bestimmt. Also brauchst du auf beiden Seiten die Leistung.
Gast
#3551405
Peter II schrieb: > nein. Wirkungsgrad wird über die Leistung bestimmt. Also brauchst du auf > beiden Seiten die Leistung. Die Spannung auf beiden Seiten ändert sich aber doch nicht bzw. ist bekannt - 230 Volt auf der einen, 12 Volt auf der anderen Seite, warum muss ich die dann auch nochmal gesondert messen?
Gast
#3551411
Hugo Boss schrieb: > Peter II schrieb: >> nein. Wirkungsgrad wird über die Leistung bestimmt. Also brauchst du auf >> beiden Seiten die Leistung. > > Die Spannung auf beiden Seiten ändert sich aber doch nicht bzw. ist > bekannt - 230 Volt auf der einen, 12 Volt auf der anderen Seite, warum > muss ich die dann auch nochmal gesondert messen? woher weist du das sei konstant ist? Immerhin hat die Stromwandler einen Innenwiderstand an dem auch ein Spannungsverlust auftritt.
Gast
#3551414
Wie "genau" möchtest du das ganze denn messen? Welche Strom-/Spannungsverläufe hat der Wandler?
Gast
#3551421
ok, also muss ich doch den Stromkreis auftrennen, um die Spannungen zu messen, um daraus die Leistung zu bestimmen.
Gast
#3551424
Hugo Boss schrieb: > ok, also muss ich doch den Stromkreis auftrennen, um die Spannungen zu > messen, um daraus die Leistung zu bestimmen. Spannungen misst Du parallel zum Stromkreis, du brauchst den nicht auftrennen.
Gast
#3551433
Wenn es wirklich ein Stromwandler ist (eventuell sogar eine Stromzange?) dann spielt doch der Wirkungsgrad keine rolle. Aber wenn du ihn wirklich wissen willst musst du eingangs und Ausgangsleistung vergleichen.
Gast
#3551440
Nachtrag:
> 12 Volt auf der anderen Seite
ein Stromwandler kannst doch nicht konstant 12V am Ausgang liefern, das
macht doch überhaupt keinen sinn.
Um welchen Gerät handelt es sich denn?
Beide sind unbekannt. Der Strom sowieso aber auch die Spannung. Die Netzspannung ist unterschiedlich je nach Region und Tageszeit. Denke nicht da kommen 230.000V aus der Steckdose. Grafik 2 zeigt dies: http://www.cicable.de/pdf/netzschwankungen.pdf Die Spannung am Ausgang ist auch nicht 12.00V, je nachdem wie gut dein Wandler ist kann es sein, dass bei maximaler Belastung die Spannung auf vielleicht 11V fällt. D.h. du musst für vielleicht 5 (besser mehr) verschiedene Lasten die Strom-Spannungs-Paare am Eingang und Ausgang messen, dann jeweils die Effizienz berechnen um daraus, dann eine Effizienzkurve in Abhängigkeit der Last zu erhalten. Hugo Boss schrieb: > 230 Volt auf der einen Also Wechselspannung. Und wie willst du die Wirkleistung wissen wenn du nur den Strom, nicht aber den Phasenwinkel hast?
Gast
#3551482
Udo Schmitt schrieb: > Hugo Boss schrieb: >> 230 Volt auf der einen > > Also Wechselspannung. Und wie willst du die Wirkleistung wissen wenn du > nur den Strom, nicht aber den Phasenwinkel hast? den Phasenwinkel braucht man nicht zur Leistungsbestimmung. Es gilt immer P=U*I. Ein Energiezähler interessiert auch kein Phasenwinkel. (man darf nur nicht mit Effektivwerten rechnen)
Gast
#3551752
S=UxI P=UxIxcosphi Q=UxIxsinphi
Gast
#3551766
0100 schrieb: > S=UxI ja und nein S = Ueff * Ieff P = U * I
Gast
#3551775
Bei einem Gerät als Black Box am Netz kann man auch den Phasenwinkel bestimmen, in dem man da in Serie einen Meßshunt einfügt. Damit bestimmt man die Wirkleistung der Eingangsseite. Und an die Ausgangsseite hängt man einen Lastwiderstand, der kann ja auch nur Wirkleistung machen.
Gast
#3551781
Wilhelm F. schrieb: > Bei einem Gerät als Black Box am Netz kann man auch den Phasenwinkel > bestimmen, in dem man da in Serie einen Meßshunt einfügt. die meisten Geräte habe überhaupt keinen Phasenwinkel. Diesen gibt es nur bei Sinusförmiger Strom und Spannung. Es gibt nur noch ein Leistungsfaktor.
Gast
#3551784
Peter II schrieb: > Es gibt nur noch ein Leistungsfaktor. Ooh! Bin ich schon so veraltet? ;-) Sprachliche Begriffe hielten mich bisher nie davon ab, Zusammenhänge und Ergebnisse zu bekommen.
Gast
#3551792
Peter II schrieb: > den Phasenwinkel braucht man nicht zur Leistungsbestimmung. Es gilt > immer P=U*I. Ein Energiezähler interessiert auch kein Phasenwinkel. Wenn schon richtig dann schon: Integral(U(t) * I(t)) über eine Periode geteilt durch die Periodendauer Der TO wollte die 230V nehmen und nur den Strom messen. Was willst du denn nehmen statt dem Effektivwert? Klar ansonsten muss er häufig genug abtasten und den Mittelwert der Einzelprodukte über eine Periode bilden. Der Energiezähler bildet das Integral bzw. die Summe. Antwort schreiben |
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