Wirkungsgrad bestimmen

Gast #3551394
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Hugo Boss schrieb:
> Ich möchte den Wirkungsgrad eines Stromwandlers bestimmen.
>
> Meine Idee - ich messe die Ströme im primären und sekundären Stromkreis
> und setze die einfach ins Verhältnis.
>
> Wäre das ausreichend?

nein. Wirkungsgrad wird über die Leistung bestimmt. Also brauchst du auf 
beiden Seiten die Leistung.
Gast #3551405
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Peter II schrieb:
> nein. Wirkungsgrad wird über die Leistung bestimmt. Also brauchst du auf
> beiden Seiten die Leistung.

Die Spannung auf beiden Seiten ändert sich aber doch nicht bzw. ist 
bekannt - 230 Volt auf der einen, 12 Volt auf der anderen Seite, warum 
muss ich die dann auch nochmal gesondert messen?
Gast #3551411
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Hugo Boss schrieb:
> Peter II schrieb:
>> nein. Wirkungsgrad wird über die Leistung bestimmt. Also brauchst du auf
>> beiden Seiten die Leistung.
>
> Die Spannung auf beiden Seiten ändert sich aber doch nicht bzw. ist
> bekannt - 230 Volt auf der einen, 12 Volt auf der anderen Seite, warum
> muss ich die dann auch nochmal gesondert messen?

woher weist du das sei konstant ist? Immerhin hat die Stromwandler einen 
Innenwiderstand an dem auch ein Spannungsverlust auftritt.
Gast #3551433
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Wenn es wirklich ein Stromwandler ist (eventuell sogar eine Stromzange?) 
dann spielt doch der Wirkungsgrad keine rolle. Aber wenn du ihn wirklich 
wissen willst musst du eingangs und Ausgangsleistung vergleichen.
#3551447
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Beide sind unbekannt. Der Strom sowieso aber auch die Spannung. Die 
Netzspannung ist unterschiedlich je nach Region und Tageszeit. Denke 
nicht da kommen 230.000V aus der Steckdose. Grafik 2 zeigt dies: 
http://www.cicable.de/pdf/netzschwankungen.pdf

Die Spannung am Ausgang ist auch nicht 12.00V, je nachdem wie gut dein 
Wandler ist kann es sein, dass bei maximaler Belastung die Spannung auf 
vielleicht 11V fällt.

D.h. du musst für vielleicht 5 (besser mehr) verschiedene Lasten die 
Strom-Spannungs-Paare am Eingang und Ausgang messen, dann jeweils die 
Effizienz berechnen um daraus, dann eine Effizienzkurve in Abhängigkeit 
der Last zu erhalten.
Gast #3551775
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Bei einem Gerät als Black Box am Netz kann man auch den Phasenwinkel 
bestimmen, in dem man da in Serie einen Meßshunt einfügt. Damit bestimmt 
man die Wirkleistung der Eingangsseite. Und an die Ausgangsseite hängt 
man einen Lastwiderstand, der kann ja auch nur Wirkleistung machen.
Gast #3551781
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Wilhelm F. schrieb:
> Bei einem Gerät als Black Box am Netz kann man auch den Phasenwinkel
> bestimmen, in dem man da in Serie einen Meßshunt einfügt.
die meisten Geräte habe überhaupt keinen Phasenwinkel. Diesen gibt es 
nur bei Sinusförmiger Strom und Spannung.

Es gibt nur noch ein Leistungsfaktor.
Gast #3551792
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Peter II schrieb:
> den Phasenwinkel braucht man nicht zur Leistungsbestimmung. Es gilt
> immer P=U*I. Ein Energiezähler interessiert auch kein Phasenwinkel.

Wenn schon richtig dann schon:
 Integral(U(t) * I(t)) über eine Periode geteilt durch die Periodendauer

Der TO wollte die 230V nehmen und nur den Strom messen.
Was willst du denn nehmen statt dem Effektivwert?

Klar ansonsten muss er häufig genug abtasten und den Mittelwert der 
Einzelprodukte über eine Periode bilden.

Der Energiezähler bildet das Integral bzw. die Summe.

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