Platinenentwurf einfacher Kollektorschaltung

Gast #3562100
Ich möchte eine Leiterplatte für diese Kollektorschaltung entwickeln.
Die Eingangsimpedanz beträgt ca. 4 kOhm, die Ausgangsimpedanz ca. 5 Ohm.

Signal kommt mit 50 Ohm von der Quelle rein. Wie passt man die Impedanz 
an, damit keine Reflexionen etstehen?
Es muss alles auf 50 Ohm angepasst sein.

Die Dicke der Leiterplatte soll 1,5 mm sein und die 35um Technik 
angewendet werden.


Danke
Angehängte Dateien:
#3562131
Robin schrieb:
> Die Eingangsimpedanz beträgt ca. 4 kOhm, die Ausgangsimpedanz ca. 5 Ohm.

Du hast einfach den 7K parallel zum 10K gelegt und daraus deine 4 K 
Eingangsimpedanz errechnet. Das geht so aber nicht. Die Last am Emitter 
mal der Stromverstaerkung must du auch noch dazurechnen. Nehmen wir mal 
deine 5 Ohm als Last an mal die minimum Stromverstaerkung von 40 beim 
BFR93 ergibt rund 200 Ohm Eingangswiderstand noch parallel zu deinen 4 
Kohm. Macht rund 190 Ohm. Die 4KOhm spielen also fast keine Rolle mehr.

Robin schrieb:
> Signal kommt mit 50 Ohm von der Quelle rein. Wie passt man die Impedanz
> an, damit keine Reflexionen etstehen?
> Es muss alles auf 50 Ohm angepasst sein.

Am Einfachsten Fall mit einem Widerstand gegen GND. Waeren in deinem 
Fall rund 68 Ohm.

Dabei verschenkt man aber Leistung.

Die naechste Moeglichkeit waere mittels Trafo. Der muesste in dem Fall 
ein Uebersetzungsverhaeltnis von 2 haben.

Naechste Moeglichkeit ueber eine LC-Glied Transformation. Waere dann 
aber nur in einem schmalen Bereich angepasst.

Ueber den Freqeunzbereich hast du ja keine Aussagen getroffen.

Oder die Transformation mittels PI-Glied. Also C nach Gnd dann Spule und 
nochmals C nach GND. Ist Breitbandiger als nur mit LC.

Das ganze gilt auch dann fuer den Ausgang.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3562148
Robin schrieb:
> Ausgangsimpedanz ca. 5 Ohm.
Das wünscht du dir. Aber die Ausgangsimpedanz wird zumindest für die 
negativen Halbwellen 1kOhm betragen. Denn wer soll da mit 5Ohm was gegen 
Masse treiben können?

Machen wirs mal kurz: WAS willst du denn eigentlich machen? Und warum 
interessieren dich irgendwelche Reflexionen? In welchem Frequenzbereich 
bist du unterwegs?
Gast #3562150
Helmut Lenzen schrieb:
> Ueber den Freqeunzbereich hast du ja keine Aussagen getroffen.

Es geht um das:
Beitrag "Emitterfolger, Ausgangsimpedanz, LED niederohmig treiben"
bzw. das:
Beitrag "Emmiterfolger (Kollektorschaltung) Ausgangsimpedanz Messung"

> die Ausgangsimpedanz ca. 5 Ohm.

Die ergibt sich vor allem durch die Quelle und die Stromverstärkung 
sowie die Steilheit des Transistors zu etwa 25R/40+26mV/5mA~6R und nicht 
dadurch, dass du 5Ohm in Reihe zum Ausgang schaltest.

Aber nach wie vor gilt: du kannst eine LED nicht vernünftig mit einer 
Spannungsquelle steuern.
Gast #3562151
Ich habe die Ausgangsimpedanz so berechnet:

7k parallel 10k parallel Rbe+B*Remitter (ich habe 100kOhm raus)

Helmut Lenzen schrieb:
> Am Einfachsten Fall mit einem Widerstand gegen GND. Waeren in deinem
> Fall rund 68 Ohm.

aber wo soll dieser Widerstand sein? Am Eingang oder?

Helmut Lenzen schrieb:
> Oder die Transformation mittels PI-Glied. Also C nach Gnd dann Spule und
> nochmals C nach GND. Ist Breitbandiger als nur mit LC.

Auch hier, wo muss ich das einbauen? Und wie viel Farad und Henry müssen 
die Cs und Ls betragen?


Danke
Gast #3564869
ArnoR schrieb:
> Aber nach wie vor gilt: du kannst eine LED nicht vernünftig mit einer
> Spannungsquelle steuern.

es kommt noch eine Stromquelle bzw. die LED wird dann von einem DC-Strom 
20mA betriebne, damir man sie dann modulieren kann. Mit dieser Schaltung 
mach ich nur die Impedanz runter.
Gast #3564884
Ich habe allgemaein eine Frage zur Skizze:

mein HF Singal läuft von links nach rechts, dann trifft er auf die 
Verzweigung von zwei Widerstände und soll dann weiter nach rechts 
laufen. Die breite meiner Leiterbahn vor der Abzweigung ist 1.8mm, wie 
muss ich die Widerstände anlegen (näher zur Abzweigung oder weiter 
entfernt) und wie breit müssen die Bahnen zu den Widersände sein damit 
mein Signal sozusagen weiter nach rechst läuft und es nicht zur 
Reflexion kommt? Es kommt ja doch an der Stelle der Abzweigung zur 
Impedanzänderung.

Danke
Angehängte Dateien:
Gast #3564980
Robin schrieb:
> mein HF Singal läuft von links nach rechts, dann trifft er auf die
> Verzweigung von zwei Widerstände und soll dann weiter nach rechts
> laufen. Die breite meiner Leiterbahn vor der Abzweigung ist 1.8mm, wie
> muss ich die Widerstände anlegen (näher zur Abzweigung oder weiter
> entfernt) und wie breit müssen die Bahnen zu den Widersände sein damit
> mein Signal sozusagen weiter nach rechst läuft und es nicht zur
> Reflexion kommt? Es kommt ja doch an der Stelle der Abzweigung zur
> Impedanzänderung.

Willst du Microstrips designen? Deine Skizze ist ja schlimmer als
ägyptische Hieroglyphen zu entziffern. Wenn man dir helfen soll,
solltest du auch Fragen die man an dich stellt, mal beantworten,
z.B. nach der Frequenz.

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