Hallo,
ich sitze gerade daran einen einfachen "Datenlogger" zu bauen. Darin ist
ein Atmega32 verbaut. Dieser liest die Spannungen an seinen ADC-Pins ein
und sendet sie über den UART an einen Rechner.
Über das Terminal kann eingestellt werden, wieviele Analogkanäle
verwendet werden (1-8) und mit welcher Abtastfrequenz diese erfasst
werden sollen.
Nun zum analogen Thema:
Wie dimensioniere ich die Anti-Alias-Filter vor den ADC-Pins? Durch die
variable Abtastfrequenz habe ich schließlich auch eine variable
Grenzfrequenz für das RC-Glied.
Bislang sind mir folgende Möglichkeiten eingefallen:
- R bzw. C variabel gestalten (Poti, ...)
- R bzw. C steckbar machen (austausch der Bauteile je nach
Abtastfrequenz)
- vielleicht mit einem Analogschalter fest verbaute Bauteile durch den
µC zusammenschalten
- Verwendung eines digitalen Potis (z.B. mit SPI-Schnittstelle)
Die ersten beiden Lösungen würde ich nur ungern verwenden. Mir würde es
besser gefallen, wenn alles über das Terminal vom PC aus einstellbar
wäre.
Die Verwendung von Analogschaltern würde das erlauben. Allerdings
vergrößert sich die Platine damit enorm, da für jedenen ADC ein
Analogschalter notwendig wäre.
Bislang scheint mir ein Analogpoti noch am geeignetsten.
Habt ihr schon Erfahrungen mit solchen Aufbauten gemacht?
Gibt es vielleicht noch günstigere oder einfachere Möglichkeiten?
Danke
matt