Hi,
ich plane demnächst mir eine MINI BHKW Anlage anzuschaffen da auf lange
Sicht das wahrscheinlich eine gute Investition ist.
Ich meine mit einer Mini BHKW Anlage .. elektrisch nicht mehr als 20 KW
..
aber ich denke ich träume mir da was vor?...lese ab und zu von 50 KW
Anlagen...
Da ich bei uns sowieso die komplette Heizung demnächst erneuern will
stehe ich im Moment ehrlich gesagt etwas überfordert vor den örtlichen
und regionalen Anbieter da, die im Zuge der "Modernisierung" demnächst
BHKW Anlagen vorstellen werden und mich wahrscheinlich zu diesem Thema
"überrumpeln"..
Auf was muss ich achten damit das alles kein Reinfall wird?
Wo sind Daumenwerte ( Hausflächen Brutto, Netto Wohnraum ) zu finden,
die in etwa eine Kostenplanung möglich machen und die Anlage nicht zu
gross oder zu klein wird...
Gibt es unter Euch einen oder mehrere die sehr zufrieden sind und können
eine Anlage empfehlen, wegen der Werbung / Ranking ect kann er auch
gerne von XY schreiben... und mir per PM den Hersteller nennen.
Ich würde gerne eine Smarte Anlage haben wollen, die Schnittstellen hat,
z.B. Abruf momentane Daten und Ertragszahlen ect. Eine steuerbare wäre
super.. und die sich erweitern lässt .. mit anderen ergänzen lässt ect..
Energiematerial.. ..
das ist die Allererste Frage...
In jedem Fall Holz.
Pellets.. ist so eine Sache... die machen abhängig da die erst
hergestellt werden müssen, Hackschnitzel wäre eher denkbar, Stückholz
gibt es keinen vernünftigen "Zuförderer" so dass die Anlage nicht
automatisch läuft, und Gas... das schliesse ich aus..
Mit einer Überlegung bin ich mir aber sicher, ich würde den erzeugten
Strom selber nutzen wollen ( 100 prozent ) , auch überlege ich bestimmte
"Energiespeicher" eventuell mit ins Rennen zu nehmen; nur für den
privaten Haushalt ist mir da noch nichts bekannt ausser Grossanlagen wie
unterirdische Bunkersysteme die warmes / heisses Wasser im Sommer
vorhalten und für den Winter für Anhebung der Vorlauftemperaturen
verwendet wird.
Ein "Bio Meiler" lief bei mir schon mal im Feldversuch...
http://www.google.de/search?q=BioMeiler
Ist super.. und hält auch 12-18 Monate... aber es macht sehr viel
Arbeit.
Das ganze soll jetzt mal für 2WE sein, später ( 5-10 Jahren ) dann 4WE.
Danke fürs lesen und Vorschläge / Tips..
Einen schönen Mai Start ;-)
LG
Rudi
;-)
Habe ich auch mal überlegt. Man sollte aber nicht nur den Preis pro kWh
sehen, sondern auch die regelmäßiger jährlichen Wartungskosten
gründlicher erfragen, da so ein täglich laufender Motor ja auch
Verschleiß hat.
R. W. schrieb:> elektrisch nicht mehr als 20 KW
Das bedeutet thermisch gut 50kW.
Was willst du mit Wärme versorgen? Deinen ganzen Straßenzug, oder hast
du ein Gebäude mit mehr als 10 Wohnungen gebaut?
Die Einfamilien BHKWs wie z.B. der Dachs haben 2 - 5kW elektrisch und
das 2-3 fache thermisch.
Das einzige von dem schon Langszeiterfahrung da ist dürfte der Dachs
sein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dachs_%28BHKW%29
R. W. schrieb:> Energiematerial.. ..> das ist die Allererste Frage...>> In jedem Fall Holz.
Willst du den Strom thermisch über eine Dampfturbine erzeugen?
> auf lange Sicht das wahrscheinlich eine gute Investition ist
Vor der Wahl sollte der Eigenverbrauch gefördert werden, nach der Wahl
wird über EEG-Abgabe auf Eigenverbrauch diskutiert. (Spanien hat die
zugesagte Förderung einfach so gestrichen). Und dass die gemessenen
Werte 20% neben den Berechnungen nach EEV liegen, fällt einfach so unter
den Tisch.
Wie willst du da auf lange Sicht planen?
Danke bisher,
>> Die Einfamilien BHKWs wie z.B. der Dachs haben 2 - 5kW elektrisch und>> das 2-3 fache thermisch.
genau in diese Richtung.
Ich will nicht mehr als erforderlich erzeugen.
Nur Eigenbedarf.
Ich würde sogar weg von dem Drehstrom gehen.. und gleich
eine 12V/24V Versorgung ect einbauen. ( Illussionsdenken )
Denke dass es mit der LED Technik auch teilweise Sinn macht,
nur bin ich "Alt Romantiker" und achte bei LS auf warmton
die ich bei LED Technik noch nicht so gefunden habe..
..
Die E-Geräte Liste lässt sich im 12 ( 24 Volt ) Bereich auch notfalls
über Camping Geräte ergänzen.
Einige Bekannte im Umfeld haben kleine Windräder im Garten stehen, die
auch den Wind so nutzen, für den Garten... das finde ich gut, die Kosten
für den Windgenerator... nun ja.. .. das steht dann in keinem
Verhältnis..
Ich will weg von der "Nabelschnur" ...
..auf lange Sicht meine ich auch die Grundkosten die man immer hat,
egal ob Siedlungsbau ( Reihenhaus, EFH..MFH..) oder Land in der Pampe..
es leben ja auch danach "eigene Familien" darin weiter...
Mich stört diese ausgelieferte Abhängigkeit.
Ich habe ja mal vor langer Zeit ein Kostenplan aufgestellt, Grundkosten
Zähler, Verbrauch ect.. und auch das Jährliche Kaminholz .. und die
elektr. Zusatzheizung für den Brauchwasser Kessel... Haaresträubend...
und man hat nichts davon... das Geld ist "Durchlaufposten".....alle
Jahre wieder..und steigend...
..dann lieber über Kredit eine "eigene Anlage" ( wenn sehr teuer ) und
die Grundkosten damit sparen und die Anlage abzahlen...
es soll reichen für den Eigenbedarf -
auf grossen Fuss leben wir nicht - eher bewusst und energiesparend...
Einen Strassenzug will ich nicht versorgen.. ;-)
Maximal jetzt 2WE mit je ca. 120/150 qm
Später mal weitere 2WE ( wahrscheinlich Doppelhaushälfte ) je 120 qm
Im Modernisierungsmassnahmekatalog sind u.a.
das übliche Einpacken, Fenster, letze Decke, Dachgeschoss und
Vorsatzschale rundum... zum Teil hab ich das die letzten Jahre gemacht..
es fehlt noch das rundum einpacken mit Vorsatzschale..
..mit dem Technikkatalog in dieser Richtung "Strom und Wärmeerzeugung"
.. hab ich leider noch keine passenden Einträge ..
sehr ärgerlich - Neubauen kommt für uns nicht mehr in Frage - die
Nachkommen eher... aber bis dahin ist noch Zeit.. bis dahin ändern sich
auch wieder die EEG ' ...
Mir gehts in erster Linie mal darum, was ihr so einbauen lassen habt in
welcher Zusammenstellung. Für mich ist das Thema nicht neu, aber
auseinandergesetzt hab ich mich leider bisher noch nie so richtig.
Aber heuer wird es ernst... daher bin ich etwas unsicher ;-)...wenn ich
anfange Angebote mir zukommen zu lassen ;-).
btw:
wem es interessiert, soll keine Werbung sein,
hab mich da mal vor langer Zeit eingetragen..
http://service.enev-online.de/
und erhalte regelmässig News.. die mich auch manchmal verunsichern, in
welche Richtung das noch alles geht.
Ganz oben steht bei uns, bewusst Energie verbrauchen, erstmal richtig
kalt dann aufdrehen... es müssen nicht immer 30 Grad im Winter sein...
Schlafräume sind nieder temperiert usw..
Danke für Eure Tips bisher!
LG
Rudi
;-)
Udo Schmitt schrieb:> R. W. schrieb:>> Energiematerial.. ..>> das ist die Allererste Frage...>>>> In jedem Fall Holz.>> Willst du den Strom thermisch über eine Dampfturbine erzeugen?
Hallo Udo,
mein weit entfernter Nachbar schwört auf "Holzvergaser" und
"Holzvergaser Generator"... Der Generator wäre mir neu, denke dass es
eine Art Verbindung zwischen Turbine und Generator ist.
Das Thema ist völlig offen.
Platz ist vorhanden. Innen sowie aussen.
LG
Rudi
:-)
> ..dann lieber über Kredit eine "eigene Anlage"> es soll reichen für den Eigenbedarf> regelmässig News.. die mich auch manchmal verunsichern, in> welche Richtung das noch alles geht
Passt ja nicht so recht zusammen.
Du weißt nicht, ob du in Zukunft noch autark leben darfst, oder deinen
Eigenverbrauch versteuern musst. Kannst aber davon ausgehen, deinen
Kredit musst du auch bei sinkendem Einkommen bedienen.
Kein Name schrieb:>> Passt ja nicht so recht zusammen.>> Du weißt nicht, ob du in Zukunft noch autark leben darfst,
...
ich bin jedenfalls heuer von der GEZ schon mal als Neukunde aufgenommen
worden, der Rückwirkend zum 01.01.2013 zur Kasse geboten worden ist...
... nach dem letzten RA Kontakt ist das GottseiDank wieder
vom´Tisch.....
( unglaubliche Dreistigkeit dieser Datenabgleich der Einwohnermeldeämter
.. und die daraus maschinierte Strategie ) obwohl über 25 Jahre bereits
eingezahlt wird...
> oder deinen Eigenverbrauch versteuern musst. Kannst aber davon ausgehen,
..das wäre der Hammer...
> deinen Kredit musst du auch bei sinkendem Einkommen bedienen.
...ne ist klar -
... ich will in jedem Fall einen Schritt vorwärts machen ..
freilich - alles ohne Kredit wenn es geht -
von daher habe ich aus dieser Perspektive nicht mal einen Schimmer davon
welche Kosten ich zu erwarten habe....
..das ist es ja ...
..Heizungsbauer A. kommt legt mir vor, redet und zeigt und spricht und
tut, und weil es alle im 800 Seelen Dorf so haben... und alle so reden
.. was soll man machen... wenn man keine Alternativen kennt...
Wenn mich die Anlage ein Vermögen kostet..
dann wird es wahrscheinlich eine Illusion bleiben...
LG
Rudi
;-)
Mein uralter Passat gibt so langsam den Geist auf, aber der Motor
schnurrt noch wie ein Kätzchen.
Soll ich mir den alten Motor kapseln und als Generator und Wärmeerzeuger
in den Keller stellen?
Der braucht momentan so 6l Diesel auf 100km....
R. W. schrieb:> Ich meine mit einer Mini BHKW Anlage .. elektrisch nicht mehr als 20 KW> ..> aber ich denke ich träume mir da was vor?...lese ab und zu von 50 KW> Anlagen...R. W. schrieb:> Energiematerial.. ..> das ist die Allererste Frage...
Die heimische Erzeugung von klimaschonendem Ökostrom aus Biomasse ist
leider nicht mehr wirtschaftlich.
Aus naheliegenden Gründen hat man dazu allerdings kein Holz sondern
Palmöl verwendet.
Biomasse BHKWs lohnen sich, wegen hohen Aufwands bei
verbesserungswürdigem Wirkungsgrad, nicht mehr in den haushaltstypischne
Größenordnungen.
Entweder eine vernünftige Biogasanlage oder gleich eine Cofeuerung im
örtlichen Brunkohlekraftwerk (einfach ein paar Holzpellets zur Kohle
geben)
Alles andere ist derzeit leider unwirtschaftlich
Schreiber schrieb:> R. W. schrieb:>> Ich meine mit einer Mini BHKW Anlage .. elektrisch nicht mehr als 20 KW>> ..>> aber ich denke ich träume mir da was vor?...lese ab und zu von 50 KW>> Anlagen...>> R. W. schrieb:>> Energiematerial.. ..>> das ist die Allererste Frage...>> Die heimische Erzeugung von klimaschonendem Ökostrom aus Biomasse ist> leider nicht mehr wirtschaftlich.
Daten, Fakten, Zahlen?
>> Aus naheliegenden Gründen hat man dazu allerdings kein Holz sondern> Palmöl verwendet.>
das hab ich irgendwo schon gelesen, stimmt.
wurde das nicht auch aus der Versteuerung genommen?
>>> Biomasse BHKWs lohnen sich, wegen hohen Aufwands bei> verbesserungswürdigem Wirkungsgrad, nicht mehr in den haushaltstypischne> Größenordnungen.
ok..
> Entweder eine vernünftige Biogasanlage
das will ich vermeiden - die örtlichen Landwirte werden zunehmend
industrielle Agrar"bewirtschafter".. Silo Fahrer fahren nicht mehr für
Haus und Hof, sondern für die "Biogas KG" ..
..davon mal weg gesehen - die Pachtpreise für Acker und "echtem
Maisanbau" für das eigene Vieh ist nicht mehr realistisch -
"Biogasanlage Betreiber" sind für die Erhöung massgebend
mitverantwortlich.
..wieder hin gesehen - ab 1 Mio Baukosten bist dabei - 2012
fertiggestellt - ...
> oder gleich eine Cofeuerung im> örtlichen Brunkohlekraftwerk (einfach ein paar Holzpellets zur Kohle> geben)
;-)..
> Alles andere ist derzeit leider unwirtschaftlich
... dann doch wieder den "Biomeiler"..
...
LG
Erfahrung: eigenes Gas-BHKW 3kW el, 8kW th (Vaillant/ecopower),
2-Fam-Haus
Holz, Biomasse geht nur, wenn man Eigenerzeugung hat. Es macht viel
Arbeit, und wenn ich statt der 1000.- Gaskosten jeden Abend in den Wald
soll, oder Asche kratzen, dann ist das für mich nichts.
Das o.g. Gerät läuft zuverlässig seit 2009, anfangs gab es etwas
Schwierigkeiten mit der Steuerung, die aber jetzt mit Update behoben
sind. Der Motor läuft ordentlich. Wartung ist €500 p.a. Anlage
finanziert über Eigenkapital, rechne ich zinslos, Endergebnis eine
"schwarze Null" nach 10 Jahren Laufzeit. Mit dem neuen EEG hoffe ich auf
Bestandsschutz, sonst wird es gleich ein Minus-Geschäft. Ökologisch ist
das Gerät ein großer Vorteil, denn es kommt Strom heraus, wo sonst nur
bestes Gas verbrannt wird (Andere Leute versuchen dasselbe über
schlammige Biomasse hinzubekommen, während deren Nachbarn das Gas
einfach verbrennen)
PKW-Motoren sind dafür vllt. nicht geeignet. Es sollten noch locker
20000 bis 50000 Betriebsstunden drin sein, Wartungsintervall 5000h.
Rechne das bitte in eine äquivalente Kilometerleistung um. Außerdem
wollen die EVU nicht. Die wehren sich mit Vorschriften die zu erfüllen
sind.
Steuerung: Vaillant hat eine Version mit Internet-Anbindung; die wurde
voriges Jahr gehackt. Vermutlich haben sie das Problem jetzt gelöst.
Aber sie haben Vorlauf im Erfahrungssammeln.
Wirtschaftlich ist wichtig, die Geräteleistung (moduliert=variabel) dem
Stromverbrauch im Haus anzupassen. Bei Einspeisung=3ct/kWh und
Kauf=25ct/kWh sollte der eigenerzeugte Strom möglichst 100% selbst
genutzt werden (notfalls durch Heizung, denn Gas Kauf=6ct/kWh und
Öl=10ct/kWh). Das braucht eine Abfrage des Zweirichtungszählers (ich
habe Fototransistoren über dessen LED aufs Gehäuse gepappt). Steuerung
dazu mache ich selbst, indem ich die Temp-Sensoren des BHKW mit Relais
über µC schalte. Bei Neukauf einer Anlage ist das Konzept des
Herstellers dazu zu erfragen, dürfte aber mau aussehen.
Weiter geht bei www.bhkw-forum.de
Hi,
erstmal vielen Dank für Deine Mühen!!!
abc.def schrieb:> Erfahrung: eigenes Gas-BHKW 3kW el, 8kW th (Vaillant/ecopower),> 2-Fam-Haus
Nur mal nachgefragt, wieviel qm brutto nach Wohnraumberechnung DIN
die "beheizt" werden?
Hast Du einen zusätzlichen (2.) Pufferspeicher?
Grössenordnung? ( ich rechne mit 1000l ? )
>> Holz, Biomasse geht nur, wenn man Eigenerzeugung hat. Es macht viel> Arbeit, und wenn ich statt der 1000.- Gaskosten jeden Abend in den Wald> soll, oder Asche kratzen, dann ist das für mich nichts.
ok... das würde ich noch in Kauf nehmen, da ich sowieso jeden Winter mit
Stückholz heize, und Brennholz selber mache... (..geb Dir Recht.. bis
der Baum im Ofen brennt, viel Handling.. )
das Problem ist bei Stückholz, dass eine Voratskammer nur ca 8 h fasst,
( Holzvergaser ) ..eine autom. Bestückung / Beschickung ist mir nur über
Hackschnitzel / Pellets bekannt.
>> Das o.g. Gerät läuft zuverlässig seit 2009, anfangs gab es etwas> Schwierigkeiten mit der Steuerung, die aber jetzt mit Update behoben> sind. Der Motor läuft ordentlich. Wartung ist €500 p.a. Anlage> finanziert über Eigenkapital, rechne ich zinslos, Endergebnis eine> "schwarze Null" nach 10 Jahren Laufzeit.
Mit welcher Anschschaffungssumme hast Du gerechnet und was kam dabei
raus?
> Mit dem neuen EEG hoffe ich auf> Bestandsschutz, sonst wird es gleich ein Minus-Geschäft.
Das muss ich mir eben noch genau ansehen, verstanden habe ich soviel,
über die neuen Emmissionswerte, dass eine Nachrüstung für
Bestandsanlagen ab 2024 gilt und die Auflagen über einen Keramikfilter
erfüllt werden können... in Bezug auf Einzelfeuerungsanlagen..
EEG bezogen soviel, dass ...
Zitat:
...von der geplanten EEG-Umlage auf Eigenstromnutzung verschont bleiben,
soll die EEG-Umlage für nach dem 1. August 2014 in Betrieb gehende BHKW
50 Prozent der nominellen EEG-Umlage betragen. Jede selbst erzeugte und
selbst verbrauchte Kilowattstunde Strom würde dann mit 3,12 Cent Umlage
beaufschlagt werden..
Zitat ende ..
Quelle:
http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/20662/2014-04-08-bundeskabinett-beschliesst-eeg-umlage-fuer-neue-bhkw/
Heist das jetzt, mein selbserzeugter Strom - den ich selbst nutze.. dann
nicht mehr 25 ct/KwH sondern 28,12 ct/KwH beträgt oder ...
wenn ich den Strom ausschliesslich für mich erzeuge / nutze
ich dann eine Umlage zahlen muss in Höhe von 3.12 Cent / Kwh.. das wäre
der Hammer... und den Zähler? Den muss ich womöglich noch "anmieten"?
( habs ehrlich noch nicht so genau verstanden.. muss ich mir noch mal
durchlesen.. )
> Außerdem> wollen die EVU nicht. Die wehren sich mit Vorschriften die zu erfüllen> sind.
Hättest Du da einen Link?
Das betrifft dann die Erzeuger, die den überproduzierten Strom auch
verkaufen wollen.. oder..?.. Ich würde mich "abnabeln" und auf die
Einspeisevergütung verzichten... so meine Illussion..
> Steuerung: Vaillant hat eine Version mit Internet-Anbindung; die wurde> voriges Jahr gehackt. Vermutlich haben sie das Problem jetzt gelöst.> Aber sie haben Vorlauf im Erfahrungssammeln.> Wirtschaftlich ist wichtig, die Geräteleistung (moduliert=variabel) dem> Stromverbrauch im Haus anzupassen.
Das ist der Vorteil bei Gas denke ich -
Hachschnitzel "reagiert" nicht sofort - und lässt sich schwer genau
regulieren.. die Prospekte von "Bav.r.a" versprechen viel... aber die
Preise... die verstehe ich nicht .
> Bei Einspeisung=3ct/kWh und> Kauf=25ct/kWh sollte der eigenerzeugte Strom möglichst 100% selbst> genutzt werden (notfalls durch Heizung, denn Gas Kauf=6ct/kWh und> Öl=10ct/kWh). Das braucht
Wie hast Du Deinen Gastank verbaut?
Ein Bekannter hat seinen Gastank direkt oberirdisch im Garten stehen.
> eine Abfrage des Zweirichtungszählers (ich> habe Fototransistoren über dessen LED aufs Gehäuse gepappt). Steuerung> dazu mache ich selbst, indem ich die Temp-Sensoren des BHKW mit Relais> über µC schalte. Bei Neukauf einer Anlage ist das Konzept des> Herstellers dazu zu erfragen, dürfte aber mau aussehen.
Danke für das KnowHow...
...
..einzig warum ich mich nicht so sehr für Gas begeístere, ist der
Umstand,
dass es kein nachwachsender Rohstoff ist.
Die Gastherme ( Dauerflamme und Durchlauferhitzer ) damals in meiner
kleinen "Bude" mit Ankopplung an den Kachelofen mit Gasbrenner fand ich
jedoch sehr angenehm - Öl käme für mich nicht mehr in Frage - höchstens
Raps oder andere - Erdöl nicht mehr - unseren Kachelofeneinsatz im Haus
der aus einem Zentraltank gespeist wurde, habe ich vor Jahren entfernt,
den Tank entsorgt und gegen Stück-Holzeinsätze sowie SterLager
getauscht.
>> Weiter geht bei www.bhkw-forum.de
Ok - werde mal "rüberschauen" ;-)
Danke für Deine Mühen!
Bringt mich schon mal weiter..
LG
Rudi
;-)
R. W. schrieb:> ..einzig warum ich mich nicht so sehr für Gas begeístere, ist der> Umstand,> dass es kein nachwachsender Rohstoff ist.
Man kann auch Holz vergasen und dieses Holzgas dann in einem Ottomotor
verfeuern. Im 2. Weltkrieg war dieser Kraftstoff bei Autofahrers sehr
beliebt, bot er doch eine sehr gute (weil verfügbare) Alternative zum
(dem Militär vorbehaltenen) Benzin.
Damit befeuerte BHKWs liefern üblicherweise 50kW Strom und gut 100kW
Wärme. Ein wirtschatlicher Betrieb lässt sich nur darstellen, wenn man
eine gute Anlagenauslastung, idealerweise mindestens 7000
Betriebsstunden im Jahr, erreicht und die Wärme in einer nicht
förderungsschädlichen Weise sinnvoll verwerten kann.
R. W. schrieb:> Ich würde mich "abnabeln" und auf die> Einspeisevergütung verzichten... so meine Illussion..
Na ja, fällt unter Wunschdenken. Der einzige Vorteil davon wäre, daß du
in dem Fall vermutlich die kommende EEG-Umlage für Eigenverbrauch nicht
zahlen brauchst.
Das Problem ist halt, daß du mit der Wärme im Sommer nicht viel anfangen
kannst, und ein Stromspeicher auch zimelich teuer ist.
Oliver
R. W. schrieb:>> Die heimische Erzeugung von klimaschonendem Ökostrom aus Biomasse ist>> leider nicht mehr wirtschaftlich.>> Daten, Fakten, Zahlen?
zur Größenordnung: ein 30kW Holzgas BHKW (kleinere gibts nicht) kostet
etwa 110k€
Die obligatorische Hachschnitzeltrocknung und -aufbereitung kostet
selbstverständlich extra.
Die 50kW Version des besagten BHKWs gibts zum gleichen Preis.
Den Artikel finde ich einen sehr guten Denkansatz:
Beitrag "Heizstab an PV.Mudule anschliessen"
Man müsste ihn noch ein bischen ausbauen mit Akku und Windenergi.
Ein Exchef hatte einen 10 oder 20m³ (weiss ich nicht mehr)Tank mit
Wasser gefüllt und das Haus herumgebaut. Der Tank wurde mittels Solar
geheizt, und bufferte die Wärmeenergie für eine Luftheizung. Bei guter
Sonneneinstrahlung waren nur 2 Monate zuzuheizen. Das war schon vor 20
Jahren.
Den Artikel finde ich einen sehr guten Denkansatz:
Beitrag "Heizstab an PV.Mudule anschliessen"
Man müsste ihn noch ein bischen ausbauen mit Akku und Windenergie.
Ein Exchef hatte einen 10 oder 20m³ (weiss ich nicht mehr)Tank mit
Wasser gefüllt und das Haus herumgebaut. Der Tank wurde mittels Solar
geheizt, und bufferte die Wärmeenergie für eine Luftheizung. Bei guter
Sonneneinstrahlung waren nur 2 Monate zuzuheizen. Das war schon vor 20
Jahren.
Gudrun schrieb:> Den Artikel finde ich einen sehr guten Denkansatz:> Beitrag "Heizstab an PV.Mudule anschliessen"
Lohnt nicht.
Es ist wirtschaftlicher den Strom (kräftig vom EEG subventioniert)
einspeisen und zur Wärmeerzeugng Erdgas zu verfeuern.