Jörg K. schrieb:
> Die alten Antennen benötigen ein externes Relais,...
Die müssen aber schon sehr alt sein. Vollautomat. Teleskopantennen von
Hirschmann habe ich vor Jahrzehnten mal verbaut. Die hatten eine Art
H-Brücke mit automat. Endabschaltung. Alles mit Halbleitern, nach außen
3 Anschlüsse: Minus, Plus, Klemme-15 bzw. geschaltetes Plus vom Radio.
Ein Elektroniker schrieb:
> Ich hatte mal ein Produkt, was nach zwei Monaten ungefähr nach 100 mal
> hoch und runter fahren den Geist auf gab.
Dann war es vermutl. keine Automatik-Antenne von Hirschmann oder der
Teleskopstab war stark verschmutzt. Dieser Stab muß oft und regelmäßig
gereinigt und neu eingefettet werden. Am Besten mit spez. Froschfett,
das ist teuer, aber man verbraucht auch nicht viel davon (hauchdünn
auftragen). Die Prozedur aus Reinigen, Fetten und ein paar Mal rein- und
rausfahren soll mehrmals hintereinander wiederholt werden, bis aus dem
Stabinneren kaum noch Schmutz (dunkles Fett) hervortritt.
Ein Elektroniker schrieb:
> Besser ist da was solides, wie Messingzahnräder.
Weil das aber keiner bezahlen will und viele dann das Billigprodukt der
Konkurrenz kaufen, sind auch bei Hirschmann die Zahnräder aus Plastik.
Wenn die Antenne gewartet wird, dann ist auch der Verschleiß geringer.
Übrigends war es früher so, daß die Fachwerkstatt viele Einzelteile der
Hirschmann-Automatik-Antenne als E-Teile kaufen und austauschen konnte.