Formel für Ferrittrafo

Gast #3642161
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Moin,

Die Formel, die du dir irgendwo rausgesucht hast, ist 
höchstwahrscheinlich nicht die richtige Formel und zudem eh falsch, 
weils mit den Einheiten nicht hinkommt: Ampere bleibt stehen und gehört 
da gar nicht hin, weils die Kernfläche ist.

Diese Formel, auch bekannt als Transformatorenhauptgleichung [1] 
beschreibt das Sättigungsverhalten eindes realen Transformators bei 
sinusförmiger Aussteuerung.

Was du eher suchst ist wahrscheinlich:

Würdest du also bitte die vollständige Aufgabe und deinen Lösungsansatz 
benennen?

Beste Grüße, Marek

[1] 
http://de.wikipedia.org/wiki/Transformator#Transformatorenhauptgleichung
Gast #3642242
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n= windungen
Hz=Betriebsfrequenz,
A= querschnittfläche des Ferritkerns,
4,44 konstante für die sinusschwingung,
T= sättigung, da bin ich mir nicht sicher was ich da nehmen soll, ich 
hatte 330 mT genommen was der Kern hergibt.
V ist die Betriebsspannung im meinem Fall 15 kV
Gast #3642606
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Alex schrieb:
> ich müsste 230 Volt haben,aber stattdessen habe ich max 40 Volt.
>  primär habe ich 9 wicklungen,da ich von 15kV auf 230 will,ist ein
> ü-verhältnis von 65 entstanden. Von errechneten 600 windungen habe ich mit 65 
übersetzt, deswegen 9  windungen
Gast #3642715
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Du zapfst doch nicht wirklich Bahnhstrom an, oder?

OKI, also 15.000 V zu 230 V sind ein Übersetzungsverhältnis von 65, 
richtig.
Jetzt müssen wir dir nur noch aus der Nase ziehen, welche Frequenz und 
welchen Kernquerschnitt du hast.

> primär habe ich 9 wicklungen,da ich von 15kV auf 230 will

Irgend wie scheinst du immer noch nichts verstanden zu haben, weil 
http://de.wikipedia.org/wiki/Transformator#Transformatorenhauptgleichung

Dort wo die hohe Spannung ist, muss auch die höhere Windungszahl sein!
Gast #3642853
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Ich habe 600 Windungen für 15kV und 9 windungungen für 230 Volt,
Frequenz ist 10kHz, Querschnitt ist 0,00174 m², alles ist auf einem 
Ferrit U-kern gewickelt. Ich verstehe nicht, warum die Spannung so weit 
abfällt..ich glaube nicht dass es so hohe Verluste gibt.
#3646345
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Hallo, Alex,

wenn Du deine Gleichung mit der aus wikipedia vergleichst, muss Dir 
auffallen, dass Du die magnetische Flussdichte nicht berücksichtigt 
hast. Der maximale Wert ist vom Material abhängig und sollte aus dem 
Datenblatt zu ermitteln sein. In der Regel werden µ und ^H angegeben, 
was ja B ergibt.
Wenn Du außerdem Dein Messergebnis mit dem Ersatzschaltbild vergleichst, 
siehst Du, dass Dein Trafokern tief in der Sättigung ist.
Ich hoffe, dass Dir der Hinweis hilft.
dolivo
Gast #3648405
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Dieter S. schrieb:
> Hallo, Alex,
>
> wenn Du deine Gleichung mit der aus wikipedia vergleichst, muss Dir
> auffallen, dass Du die magnetische Flussdichte nicht berücksichtigt
> hast. Der maximale Wert ist vom Material abhängig und sollte aus dem
> Datenblatt zu ermitteln sein. In der Regel werden µ und ^H angegeben,
> was ja B ergibt.
> Wenn Du außerdem Dein Messergebnis mit dem Ersatzschaltbild vergleichst,
> siehst Du, dass Dein Trafokern tief in der Sättigung ist.
> Ich hoffe, dass Dir der Hinweis hilft.
> dolivo

Ich habe die Sättigung  berücksichtigt
#3648466
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Was hast Du für einen Kern? Material? Geometrie? Querschnitt?
Drahtstärken? Geschlossener Kern? Ringkern? Kern mit Luftspalt oder 
einfach ein Ferritstab? Verluste (Ferrit und Kupfer)?

Falls Du viel Streufeld hast, bricht die Spannung schon mit kleiner 
Strombelastung deutlich ein, da können aus theoretischen 230V schon mal 
nur noch 30V rauskommen.
Gast #3648507
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Falk Brunner schrieb:

>>Ich habe 600 Windungen für 15kV und 9 windungungen
>>für 230 Volt, Frequenz ist 10kHz,
>
> Und du glaubst ernsthaft, einen 15kV/10kHz Trafo einfach
> mal so eben zu bauen? Ich nicht ;-)

Ähh... Hmmm.

Ist das nicht ziemlich genau ein Zeilentrafo, so von den
Daten her? Oder täusche ich mich da?
Gast #3648871
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Peter S. schrieb:
> Was hast Du für einen Kern? Material? Geometrie? Querschnitt?
> Drahtstärken? Geschlossener Kern? Ringkern? Kern mit Luftspalt oder
> einfach ein Ferritstab? Verluste (Ferrit und Kupfer)?
>
> Falls Du viel Streufeld hast, bricht die Spannung schon mit kleiner
> Strombelastung deutlich ein, da können aus theoretischen 230V schon mal
> nur noch 30V rauskommen.

Es ist ein U-kern mit 30x30 querschnitt aus Ferrit,ich habe gleich zwei 
stück,also 30x30x2.
Gast #3648879
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Possetitjel schrieb:
> Falk Brunner schrieb:
>
>>>Ich habe 600 Windungen für 15kV und 9 windungungen
>>>für 230 Volt, Frequenz ist 10kHz,
>>
>> Und du glaubst ernsthaft, einen 15kV/10kHz Trafo einfach
>> mal so eben zu bauen? Ich nicht ;-)
>
> Ähh... Hmmm.
>
> Ist das nicht ziemlich genau ein Zeilentrafo, so von den
> Daten her? Oder täusche ich mich da?

ja, im Prinzip ist es ein Zeilentrafo
Gast #3649544
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rtd schrieb:

>>>Und warum nimmst Du dann nicht einfach einen Zeilentrafo?
>
> weil das nicht klappen würde

Ach so. Tut mir leid für meinen unqualifizierten Einwurf.
Ich konnte ja nicht wissen, dass der OP vom ortsüblichen
15kV/10kHz-Netz auf exotische 230V transformieren will.

Irrigerweise bin ich davon ausgegangen, dass die Richtung
230V AC --> 15kV DC gesucht ist, wobei ich die 10kHz als
die Taktfrequenz des Wandlers angesehen habe. Kommt nicht
wieder vor.
Moderator Persönliche Seite #3649589
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Possetitjel schrieb:
> Ich konnte ja nicht wissen, dass der OP vom ortsüblichen 15kV/10kHz-Netz
> auf exotische 230V transformieren will.
> Irrigerweise bin ich davon ausgegangen, dass die Richtung 230V AC -->
> 15kV DC gesucht ist, wobei ich die 10kHz als die Taktfrequenz des
> Wandlers angesehen habe.

Wobei die Richtung des Trafos so ziemlich egal ist.  Man kann
natürlich einen Zeilentrafo auch "rückwärts" benutzen, wobei es nicht
wirklich sicher ist, dass die Spannung dann nun gerade in der Gegend
von 230 V rauskommt.  Können genauso gut auch 500 V werden.

Man müsste natürlich einen echten Trafo finden, ein Diodensplittrafo
wird's nicht tun.

Mangels eines ortsüblichen 15 kV / 10 kHz - Netzes kann ich das leider
gerade nicht testen. :)  Einen echten Zeilentrafo könnte ich dagegen
noch irgendwo haben.
Gast #3649853
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Jörg Wunsch schrieb:

> Wobei die Richtung des Trafos so ziemlich egal ist.  Man
> kann natürlich einen Zeilentrafo auch "rückwärts" benutzen,
> [...]

Das wird wohl auf Sender Jerewan hinauslaufen: "Im Prinzip
ja, aber..."

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, so hat bei 15kV/10kHz
ein einziges lächerliches Picofarad einen Strom vom 1mA zur
Folge. Das klingt nicht viel, aber bei 15kV sind das immerhin
15var, die als Blindleistung irgendwo hin- und herschwappen.
Und ich glaube nicht, dass man mit 1pF Streukapazität davon-
kommt. Deswegen halte ich 15kV/10kHz AC für einen akademischen
Furz, wie man so leicht vulgär sagt.

> Mangels eines ortsüblichen 15 kV / 10 kHz - Netzes kann
> ich das leider gerade nicht testen. :)

Was?!
Da sieht man mal wieder, wie verrottet die Elektroanlagen
in der Innenstadt sind. Alles die Altlasten der zentralistisch-
dirigistischen Planwirtschaft.
In der Gartenstadt und am neuen Flughafen-Terminal ist das
längst Standard.

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