Gast
#3650315
Hallo zusammen, ich besitze ein SiLabs Eval-Board C8051F064EK, auch wenn das aus dem Jahr 2005 ist, also schon etwas älter. Der µC ist aber dennnoch interessant, den scheint es am Markt auch nach wie vor zu geben, und ich möchte mit dem Board jetzt ein wenig experimentieren. Es ist allerdings nur reines Hobby, um mal mit einem sehr modernen 8051 zu arbeiten. Hier gab es vor einer Weile schon mal den Beitrag: Beitrag "Freier unbegrenzter Toolkit für silabs 8051er" Dort wurde geschrieben, daß es von SiLabs eine kostenlose IDE mit Keil Compiler gibt, der in der Codelimitierung großzügig geöffnet wurde, und er bis 32k Code langt. Normalerweise hat die Keil-Demo für 8051 nur 2k, damit macht man nicht so besonders viel. Die IDE installierte ich gestern mal, weil dort auch das Flash-Tool für USB mit integriert ist. Sonst wüßte ich jetzt nicht, wie ich Hex-Files über USB in das Board geflasht bekäme. Den Keil-Compiler sollte man ebenfalls bei SiLabs herunter laden. Der ist separat, nicht in der Packung mit der IDE mit drin. Das tat ich aber erst mal nicht, weil man sich für dessen Freischaltung registrieren muß, um den Freischaltcode zu erhalten. Die wollen mir persönlich zu viele Angaben wie Vorname, Nachname, Adresse, Telefonnummer und Email als Pflichtfeldangaben. Das mag ich nicht besonders. Was ich aber sah, ist, daß man in der IDE für die Toolchain auch andere Wahlmöglichkeiten hat, z.B. SDCC als Alternative zu Keil integrieren. Sogar die Kommandozeilen-Flags sind da schon fertig drin angegeben. Mit SDCC arbeitete ich mit anderen 8051-ern schon länger, und das wäre mir sehr angenehm, wenn da was ginge. Vor allem ist SDCC völlig unlimitiert, und soll auch Debug-Code erzeugen. Damit habe ich jedoch keine Erfahrung, weil bisher nie benötigt. Denn richtig debuggen wäre mal was gewesen, was mir Spaß machen würde. Meine Hauptfrage: Hat mal jemand mit der SiLabs-IDE und eingebundenem SDCC erfolgreich arbeiten können? Also nicht Keil, so wie es eigentlich vorgesehen ist. Ich habe die SDCC-Version 3.2.0 installiert. Denn, so auf Anhieb geht erst mal nix, außer ein paar Fatal Errors. Bekommt man das mit den SiLabs- und SDCC-Manuals so problemlos hin? Ein Sprachproblem mit Englisch gibt es bei mir nicht, und auch nicht mehrere hundert Seiten Manuals lesen. Aber mir schwant, daß ich mal drei volle Tage am Setup der Tools baumele, bevor ich auch nur ein Blinkprogramm mit einer LED ans Laufen bekomme.