Mikroprozessoren und Zwangsstörungen

#3670172
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Alex schrieb:
> Wenn du einen neuen Mikroprozessor erwirbst, hast du dann auch das
> Bedürfnis, alle Pins zu nutzen und alle Funktionen auszureizen oder
> zumindest den Speicher voll auszunutzen?

Nein? Was soll dieser Post? Völlig sinnlos..

Ausserdem: Ein Mikrocontroller wählt man nach den Funktionen aus, welche 
man benutzt. Wenn du ständig irgendwas total überdimensioniertes kaufst, 
nur weil es vielleicht cooler aussieht, ist das sowas von sinnlos...

Und den speicehr voll ausnutzen? Bei den heutigen Mikrocontrollern 
musste da bei manchen schon einen ziemlichen Code schreiben. ;)
#3670208
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Alex schrieb:
> Wenn du einen neuen Mikroprozessor erwirbst, hast du dann auch das
> Bedürfnis, alle Pins zu nutzen und alle Funktionen auszureizen oder
> zumindest den Speicher voll auszunutzen?

Nein, ich möchte langsam alle Pins einzeln rausreißen und mich danach 
mit der dafür benützen Flachzange ein wenig ritzen... Kennst das 
Bedürfnis auch?
#3670251
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Alex schrieb:
> Wenn du einen neuen Mikroprozessor erwirbst, hast du dann auch das
> Bedürfnis, alle Pins zu nutzen und alle Funktionen auszureizen oder
> zumindest den Speicher voll auszunutzen?

Ein bisschen, unbenutzte ADCs und USARTs bei kleinen µC nerven mich zB 
gewaltig. Ein ADC der niemals etwas wandeln wird dürfen, eine für immer 
stumme USART, schlimm. Zum Glück findet man oft Alibiverwendungen.

Offtopic wäre denke ich der bessere Bereich für diese Überlegungen.
Gast #3670260
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Schon mal nen 16 Pin DIL im Knie stecken gehabt?
Ich schonsit mir halt runtergefallen und als ich auf allen vieren unterm 
Tisch kroch fand ihn dann mein Knie.
im Daumen kannte ich ja schon wenn man mal einen unvorsichtig ohne 
Werkzeug aus seinem Sockel gezogen hatte. Barfuß raufgelatscht bin ich 
auch schon mal auf einen...
#3670266
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@ Alex (Gast)

>Wenn du einen neuen Mikroprozessor erwirbst, hast du dann auch das
>Bedürfnis, alle Pins zu nutzen und alle Funktionen auszureizen oder
>zumindest den Speicher voll auszunutzen?

Was hat das mit zwangsstörung zu tun? Das ist sportlicher 
Optimierungsehrgeiz. Darum kauft man den kleinsten uC, der für die 
Aufgabe ausreichend ist. Assemblerfreaks kaufen noch ne Nummer kleiner 
;-)
Gast #3670288
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Ich leg' mir nicht 20 µC-Typen hin, nur weil bei einigen Aufbauten sonst 
ein paar Pins oder Baugruppen eine ruhige Kugel schieben.
Bei moderneren Designs kann man die extra abschalten, damit sie dabei 
nicht etwa noch Strom schlucken.
Gast #3670293
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Nein, ich verwende zB den 644, weil der fast alles abdeckt. Sowenig 
Lager wie moeglich. Weshalb soll ich 5 Typen an Lager haben, wenn einer 
genuegt.
Auch wenn ein Kleinerer genuegen wuerde, was soll's. Bei hinreichend 
kleinen Stueckzahlen ist "etwas uebrig haben" vernachlaessigbar
#3670314
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Alex schrieb:
> Wenn du einen neuen Mikroprozessor erwirbst, hast du dann auch das
> Bedürfnis, alle Pins zu nutzen und alle Funktionen auszureizen oder
> zumindest den Speicher voll auszunutzen?

Nein. Eher anders herum: wenn ich ein Projekt habe, dann versuche ich 
gern mal, es mit einem möglichst kleinen µC zu lösen. Einfach aus 
sportlichem Ehrgeiz.


XL
#3670322
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Alex schrieb:
> Wenn du einen neuen Mikroprozessor erwirbst, hast du dann auch das
> Bedürfnis, alle Pins zu nutzen und alle Funktionen auszureizen oder
> zumindest den Speicher voll auszunutzen?

Sowas in der Art gabs letzthin. Ein Bluetooth Temperatur Sensor fürs 
Handy im Auto war gefragt. Ok, trivial. Dann fiel mir ein, dass ich 
schon länger ein SHT11-Äquivalent rumliegen hatte. Also rein damit. Und 
dann stolperte ich über einen barometrischen Sensor...

Am Ende hatte ich die Temperatur gleich dreimal, denn H- und P-Sensor 
haben die natürlich auch drin.
Gast #3670590
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Alex schrieb:

> Wenn du einen neuen Mikroprozessor erwirbst, hast du dann auch das
> Bedürfnis, alle Pins zu nutzen und alle Funktionen auszureizen oder
> zumindest den Speicher voll auszunutzen?

Nein, beim mir läuft das eher genau andersrum: Ich überlege, was ich 
bauen will und überlege dann, was wohl der "kleinste" (eigentlich: 
billigste) µC ist, mit dem ich die gewünschte Funktionalität umsetzen 
kann.

Wobei allerdings der Preisaspekt ganzheitlich betrachtet wird. Also 
nicht nur die Frage umfaßt, was ein einzelnes Exemplar irgendeines 
verschissenen µC kostet. Darauf kann man die Preisfrage bestenfalls dann 
reduzieren, wenn man in 100.000er Stückzahlen (oder noch mehr) 
produziert, was bei mir beruflich niemals der Fall war und privat 
natürlich schon garnicht.
Gast #3670596
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hobbymäßig ist es bei mir so, dass ich meistens überdimensionierte uc 
nehme und dann nur einen Bruchteil nutze.

Dieser uc wird dann als eierlegende Wollmilchsau betrachtet und für alle 
Projekte benutzt und sei es nur ein Lauflicht --> CortexM3 oder CortexM4 
benutze ich immer.

Kosten eh kaum was.
Gast #3670651
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Hobbychemiker schrieb:
>Ich verstecke gerne 0603 Widerstände im Teppich.

Ich inhaliere sie bei Rachen-Katarrh und scheide sie als R2R-Netzwerk
wieder aus.


John Wayne sein Schwiegervater
Gast #3670716
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In jedem Fall besorge mir den Prozessor als BGA mit maximalem Pincount, 
und route dann erstmal schön sämtliche I/Os nach draussen. Unbenutzte 
I/Os lege ich mir auf Pfostenleisten, vielleicht schließe ich mal nen 
LED-Cube da an...
Gast #3670735
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Bevor ich einen µC in Erwägung ziehe nehme ich erstmal einen 
Linuxcluster mit 666 Petaflops damit ich auch ganz genau weiß warum 
meine LED nicht leuchtet, aber alle anderen vom Cluster.
Der kann das selbständig ausrechnen !
o_O
Achja und nun mal 'ne Dose Fisch suchen :-P
#3670770
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Uwe schrieb:
> Schon mal nen 16 Pin DIL im Knie stecken gehabt?
> Ich schonsit mir halt runtergefallen und als ich auf allen vieren unterm
> Tisch kroch fand ihn dann mein Knie.
> im Daumen kannte ich ja schon wenn man mal einen unvorsichtig ohne
> Werkzeug aus seinem Sockel gezogen hatte. Barfuß raufgelatscht bin ich
> auch schon mal auf einen...

:-D ich schmeiss mich weg
#3671028
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Ich bin eher bei den PICs und die haben ja ordentlich Auswahl. Ich 
überlege, was ich alles vom uC brauche und gebe es dort im MAPS ein. Der 
spuckt mir dann PICs aus und bei denen gucke ich, ob ich davon nicht ggf 
noch einen hier habe. Wenn ja, nehme ich den kleinsten, sonst den 
billigsten.

Und ich denke, das sogut wie ausschließlich jede Anwendung nicht alles 
vom uC ausnutzt, gerade auch deshalb, weil ansich jeder Pin min. 2 
Funktionen hat. Bei einem 28pol PIC mit 17 ADC-Channel kann man einiges 
an Modulen vernachlässigen, wenn man denn alle Kanäle nutzen muss. Wenn 
man Pech hat belegen die Kanäle auch eine Funktion die man braucht. Dann 
kann man zwischen einem größeren uC, der diesen Konflikt nicht hat 
(dafür aber mehr IOs als man braucht), und einem externen MUX wählen.

Außerdem hatte ich es bisher nur einmal, dass ein PIC wirklich soviel 
Pins hatte, wie ich brauchte. Wenn man 20 IOs braucht, reicht ein 20pol 
PIC mit 18 IOs halt nicht mehr, bei dem nächst größeren 28pol sind es 
dann halt 26 oder 25 IOs, wo dann aber welche über sind. Ich seh da aber 
auch nichts tragisches drin. Dann nutze ich eben die Hälfte der Module 
nicht und brauche auch nur 30% vom RAM und ROM. Wayne juckts. Bei nem 
Einzelstück für 1,30€... Wenn ich vom RAM oder ROM an einer Obergrenze 
bin (z.B. 3,7 kB ROM) dann nehme ich auch meist die 8kB Ausführung statt 
der 4kB, auch wenn es passen würde. Aber vielleicht übersehe ich ja 
etwas oder aus einem anderen Grund wird die Software größer, da hab ich 
lieber etwas Luft, die ich ggf. nicht brauche, anstatt sie zu brauchen 
und nicht zu haben.
Gast #3671635
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So eine rote LED will mit ordentlich Hubraum betrieben werden.
Ich nehm dafür grundsätzlich den mit der größten Grundfläche und kleb 
einen 10cm^3 - Kühlkörper drauf. Dann kann man mit freien Pins den 
grafikfähigen Lüfter ansteuern und zum Regeln der Aquariumpumpe reicht 
der Rest meistens auch noch.
Gast #3671680
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Ich habe mal einen PIC 16F628A genutzt um einen Triac zu schalten. Da 
war dann halt nur ein PIN verwendet für den Triac. Allerdings habe ich 
für die Steuerung des Triacs dann eine riesige Tabelle in Form von 
einzelnen Werten programmiert, die sehr gut eine gewollte Kurve 
approximiert haben.

Ich habe geschaut, wieviel Platz ich im PIC-Speicher habe und die Kurve 
dann in genau diese Anzahl von Einzelpunkten unterteilt, sogar mehrfach 
rumprobiert, damit der Speicher exakt voll war.

Das war sehr zufriedenstellend. Da konnte ich dann einigermaßen damit 
umgehen, nicht alle Beinchen genutzt zu haben.


Falk Brunner schrieb:
> sportlicher Optimierungsehrgeiz.

sportlicher Optimierungsehrgeiz = Zwangsstörung :)
Gast #3703717
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Michael Skropski schrieb:
> Ich überlege, was ich alles vom uC brauche und gebe es dort im MAPS ein.
> Der spuckt mir dann PICs aus und bei denen gucke ich, ob ich davon nicht
> ggf noch einen hier habe. Wenn ja, nehme ich den kleinsten, sonst den
> billigsten.
Hast du mal ausgerechnet, was für ein Stundenlohn bei der ganzen 
Prozessorauswahl/Preisoptimiererei für dich herausspringt?
#3703719
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Erst dachte ich, wie bescheuert ist diese Frage denn?

Man muss einen Moment nachdenken.

Mein Ziel und Ehrgeiz liegt eher darin, einen kleinen uC soweit 
auszureizen, dass er mit ähnlichen Anwendungen von anderen, die einen 
wesentlich leistungsfähigeren uC nehmen, mithalten kann oder gar 
übertrifft. Also ihn möglichst so alles raus kitzeln, was man selbst 
nicht für möglich hielt.
Gast #3703778
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Thomas Forster schrieb:
> Alex schrieb:
>> Wenn du einen neuen Mikroprozessor erwirbst, hast du dann auch das
>> Bedürfnis, alle Pins zu nutzen und alle Funktionen auszureizen oder
>> zumindest den Speicher voll auszunutzen?
>
> Du arbeitest im Einkauf, gib es zu!

Dem Einkauf ist doch egal, ob alles verwendet wird. Der nimmt eher einen 
anderen Prozessor als ursprügnlich gedacht, weil der für 50 ct weniger 
das gleiche kann und klopft sich stolz auf die Schulter, ungeachtet 
dessen, daß diese Wahl 500 € Folgekosten nach sich zieht.

Mike schrieb:
> Hast du mal ausgerechnet, was für ein Stundenlohn bei der ganzen
> Prozessorauswahl/Preisoptimiererei für dich herausspringt?

Ich finde es doch reichlich albern, bei einem Hobby einen Stundenlohn 
ausrechnen zu wollen. Hobbies sind nur selten wirtschaftlich sinnvoll, 
und das ist auch überhaupt nicht das Ziel. Das Ziel ist, Spaß zu haben, 
und wenn es einem Spaß macht, aus einem möglichst billigen µC das 
rauzukitzeln, für das andere einen viel größeren Prozessor brauchen 
(auch wenn der nur einen Euro mehr kostet), was soll dann die Frage, 
welchem Stundenlohn die
Ersparnis entspricht, bringen?
Das Projekt unter http://www.linusakesson.net/scene/craft/index.php ist 
auch nur deshalb interessant, weil da alles inklusive Bild- und 
Tonerzeugung auf einem ATmega88 in Software gemacht wird. Ein Programm, 
das genau das gleiche auf dem vorhandenen PC macht, wäre ganz nett 
(retro und so), aber nicht wirklich interessant.
Gast #3703860
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Alex schrieb:
> Wenn du einen neuen Mikroprozessor erwirbst, hast du dann auch das
> Bedürfnis, alle Pins zu nutzen und alle Funktionen auszureizen oder
> zumindest den Speicher voll auszunutzen?

Andersrum!

Ich wähle den Prozessor aus, nach dem, was ich brauche, im Lager liegen 
habe, billig ist.
Außerdem bin ich zu faul den 24sten Dialekt der 100sten 
Programmiersprache zu lernen. Und zu faul, mich in die 1000ste Variante 
der Neumann/Harvard Struktur einzuarbeiten.
Will meine IDE(s) behalten, mit der ich Übung habe.

Meine Priorität liegt also eher auf "schnelle Entwicklung" als auf 
Einsparung von Cents, Beinchen oder Kilobytes.

Große Stückzahlen kommen bei mir eher nicht vor. Sonst würde das evtl. 
anders aussehen.
Gast #3704989
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Gerhard W. schrieb:
> Alex schrieb:
>> Wenn du einen neuen Mikroprozessor erwirbst, hast du dann auch das
>> Bedürfnis, alle Pins zu nutzen und alle Funktionen auszureizen oder
>> zumindest den Speicher voll auszunutzen?
>
> Ein bisschen, unbenutzte ADCs und USARTs bei kleinen µC nerven mich zB
> gewaltig. Ein ADC der niemals etwas wandeln wird dürfen, eine für immer
> stumme USART, schlimm. Zum Glück findet man oft Alibiverwendungen.

Das kenne ich nur zu gut. Aber einen ADC kann man auch dann nutzen, wenn 
man nur binär braucht.
#3705051
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Alex (Gast) schrieb:
> F. Fo schrieb:
>> Erst dachte ich, wie bescheuert ist diese Frage denn?
> An der Frage ist nichts bescheuert.

So stellt man klassischer Weise einen Sachverhalt anders da.

F. Fo schrieb:
> Erst dachte ich, wie bescheuert ist diese Frage denn?
>
> Man muss einen Moment nachdenken.
>
> Mein Ziel und Ehrgeiz liegt eher darin, einen kleinen uC soweit
> auszureizen, dass er mit ähnlichen Anwendungen von anderen, die einen
> wesentlich leistungsfähigeren uC nehmen, mithalten kann oder gar
> übertrifft. Also ihn möglichst so alles raus kitzeln, was man selbst
> nicht für möglich hielt.
#3705073
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Ich versuche eher immer mit so wenigen Registern und Speicher 
auszukommen wie möglich.
Erst wird eine Testumgebung mit nem "Großen" 128A gebastelt, und wenn 
das Projekt/Programm fertig ist schaue ich was ich verbraucht habe, oder 
noch einsparen könnte und DANN wird der nötige Prozessor ausgewählt.

Ich habe früher den Fehler gemacht, kleine µCs zu kaufen, das Programm 
zu schreiben, um dann festzustellen das die 9k nicht in einen Mega48 
passen.
Oder auch 2 Pins resp. 1 Schnittstelle mehr zu brauchen als der Käfer 
hergab.
#3705074
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André Menzel schrieb:
> Erst wird eine Testumgebung mit nem "Großen" 128A gebastelt, und wenn
> das Projekt/Programm fertig ist schaue ich was ich verbraucht habe, oder
> noch einsparen könnte und DANN wird der nötige Prozessor ausgewählt.

Ist ein guter und sicher häufig genommener Weg.

Test machen ich (für wirklich kleine Schaltungen) auf nem Arduino Nano 
und wenn alles klappt, dann kommt es in einen Tiny, vorzugsweise den 
Tiny10.
#3709164
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Mike schrieb:
> Michael Skropski schrieb:
>> Ich überlege, was ich alles vom uC brauche und gebe es dort im MAPS ein.
>> Der spuckt mir dann PICs aus und bei denen gucke ich, ob ich davon nicht
>> ggf noch einen hier habe. Wenn ja, nehme ich den kleinsten, sonst den
>> billigsten.
> Hast du mal ausgerechnet, was für ein Stundenlohn bei der ganzen
> Prozessorauswahl/Preisoptimiererei für dich herausspringt?

Mein Stundenlohn hat nicht die Einheit Euro sondern eher 
"Zeit-für-mich". Damit wäre meine Freundin, meine Tochter und der 
Haushalt momentan die Finanzabteilung ;)

Und: Wenn es nicht um Platz geht, und ich quasi einen 18F2550 bräuchte, 
einen 18F4550 aber noch habe, wieso soll ich mir dann nen neuen holen? 
Da ich, wenn ich denn nen neuen uC brauche/bestelle, gleich 2 bestelle 
(für den Fall, dass ich den einen mal verbrutzle), ebenso bei R's und 
C's, habe ich da auch schon einiges an Auswahl. Daher achte ich beim Bau 
auch darauf was ich habe. so kann es sein, dass ich für 5k Widerstände 
mal 2 10k (von denen ich 100+ habe) parallel setze. Und ja, das kostet 
Platz, Lot, Bestückungszeit und im Bau ohne vorhandenen Teile kostet das 
ganze vielleicht auch mehr als nötig, aber ich brauche es i.d.R nur ein 
mal, daher juckt es mich auch nicht. Sollte ich es doch ungeplant 
mehrmals bauen sollen/wollen oder ich will das Design und/oder 
Schaltplan irgendwem geben, kann ich immernoch eine v1.1 machen... Kam 
bisher aber noch nie vor.

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