1a) Miss die RMS-Ausgangsspannung an den Dinse-Buchsen, wenn das Gerät
eingeschaltet und schweißbereit ist. Die Höhe der Spannung sollte sich
verändern, je weiter du das Leistungspoti aufdrehst. Überprüfe auch die
Anschlüsse AK1, AK3 und AK5 gegeneinander, welche Spannung dort anliegt.
Sie muss immer den gleichen Wert haben.
1b) Klemm den Gleichrichter ab und miss den Trafo durch, jede Phase
gegen jede. Die gemessene Spannung sollte etwa ( Unull / 1.41 )
entsprechen und muss in jedem Strang gleich hoch sein.
1c) Probiere den Leistungsregler aus. Mit einem Oszi kannst du an G1/H1
usw. eine immer früher steigende Flanke feststellen, je weiter du
aufdrehst.
2) Miss den Gleichrichter durch, am besten mit Hilfe eines
Labornetzgerätes. In Vorwärtsrichtung muss der Widerstand mehrere MOhm
betragen (Thyristoren müssen sperren), in Rückwärtsrichtung sollte der
Spannungsabfall bei 5 Ampere nicht über 1,4 Volt gehen.
3) Wenn du den Gleichrichter ausgangsseitig "verpolt" ans Netzgerät
anschließt, solltest du einen Spannungsabfall von nicht über 3 Volt
messen können.
4) Mache eine Probeschweißung und miss dabei mit einem Stromwandler
(Zange) die Welligkeit des Schweißstromes. Die Welligkeit sollte groß
sein, wenn du die Leistung runterregelst, und klein sein, wenn du die
Leistung hochregelst.
5) Prüfe auch mal dein Schlauchpaket. Da haben sich schon so manche
Fehlerquellen versteckt ;)