Punktschweißen von Akkus, brauche hilfe

Gast #3686332
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hallo
ich habe div. Fragen zu einem Selbstbauprojekt für ein Akku 
Punktschweißgerät, ich habe im Netz folgende Seite dafür gefunden:
http://www.philpem.me.uk/elec/welder/
so eine Kondensator-Lösung gefällt mir persönlich besser als eine mit 
riesigen Trafos, nun meine Fragen:
sollte für Lötfahnenband / Schweißband Vernickelt  0,15 mm ja reichen !?
kann der L200 den wahrscheinlich sehr hohen Ladestrom des Powercap ab
oder kann ich da auch sowas verwenden ? :
http://www.ebay.de/itm/331134176974
ich möchte statt des 7805 ein 7818 und ein 24V Relais verwenden, was muß
ich im Bereich der Transistoren und der Triac Anssteuerung verändern ?
kennt jemand eine günstige Bezugsquelle für den Thyristor 50RIA20 oder 
einen
entsprechenden (günstigen) Vergleichstyp ?
Allg.: falls jemand eine bessere Lösung im DIY Bereich hat/kennt, ich 
bin für alles neue offen ;-)

Gruß
Angehängte Dateien:
Gast #3686528
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Punktschweißer schrieb:
> so eine Kondensator-Lösung gefällt mir persönlich besser als eine mit
> riesigen Trafos

Sie funktioniert halt bloss nicht.

Denk doch selber mal: Welchen Kontaktübergangswiderstand haben die 
Elektroden ?

Welcher Spannungsabfall entsteht hingegen am 50RIA20 ?

Wenn 99 Prozent der Leistung am Thyristor vernichtet wird, wie sollen 
jemals die Bleche verschweissen ?

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.21.0
Gast #3687201
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Punktschweißer schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Sie funktioniert halt bloss nicht.
>
> anscheinend gibt es da unterschiedliche Auffassungen :
Nein, siehe unten.

> http://www.guido-speer.de/html/punktschweissgerat.html
> mit Fotos das es funktioniert und ich denke mal Elektor würde das auch
> nicht veröffentlichen wenn es nicht funzt !?
> gruß
Du kannst doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Die eine nimmt einen 
Thyristor und die andere MOSFETs. MaWin hat auf den Spannungsabfall am 
Thyristor hingewiesen. Der beträgt zwischen 2-4 Volt, was einer 
Verlustleistung von 600-4000 Watt am Thyristor entspricht.

Der Thyristor hat nur einen Nennstrom von 80 A. Die MOSFETs hingegen von 
375 A. Zzgl. des kleineren Spannungsabfalls der MOSFETs.

Theoretisch könnte man es mit einem Thyristor bauen, aber bei niedrigen 
Spannungen ist der MOSFET einfach überlegen.

Beim Thyristor ergibt sich das Problem, wann er denn wieder löscht. Das 
passiert erst, wenn die Kondensatoren komplett entladen sind. Bei den 
MOSFETs kann man die Schweißdauer hingegen exakt steuern. Der Thyristor 
ist bis dahin vmtl. schon durchgebrannt.

Der Thyristor ist einfach das falsche Bauelement. Der ist für das 
Schalten von Wechselspannungen oder gepulsten Gleichspannungen, aber 
nicht für Gleichspannungen.

Die Ansteuerschaltung für den Thyristor mit Kleinsignaltransistoren 
sollte man auch noch mal überdenken.

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