Ausschaltzeit Mosfet e-Fkt oder Linear?

Gast #3695656
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Hallo Community,

Bitte Zerreißt mich nicht direkt, wenn ich mich jetzt blöd anstelle. ;)

ich frage mich zurzeit, wie die korrekte Berechnung der Ausschaltzeit 
eines Mosfets aussehen muss.
Die Praxis nimmt ja an, dass der Strom den der Gatetreiber anhand des 
Gatewiderstandes immer fließt, bis die Gate-Charge weg ist.
Korrekterweise müsste man doch aber die Geschichte als e-Funktion 
betrachen?

Rechne ich ein Beispiel mit einer Gate-Charge von 375 nC und 15V 
Spannung mit 4,7 Ohm Serienwiderstand errechne ich eine Ausschaltzeit 
von:

130ns bei Strombetrachtung und
262ns bei Betrachtung mit e-Funktion. (bis VGate unter Vthresold, hier 2 
V)

die Betrachnung mit e-Funtkion kommt den Werten in einer aufgebauten 
Schaltung wesentlich näher. Ist dies Korrekter?

Gruß Stefan
Gast #3695664
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Wenn ich das, was du da tust richtig interpretiere, willst du das 
Entladen des Gate-Kondensators berechnen. Dafür ist natürlich die 
e-Funtkion korrekt, da diese natürlich die Lösung der DGL für ein 
RC-Glied mit linearem C ist. Ob und warum in der Praxis anders 
vorgegangen wird kann ich dir nicht sagen, aber die Annahme eines 
konstanten Stromes halte ich für falsch, beim Entladen ändert sich ja 
die Spannung, entsprechend ist der Strom durch den R nicht konstant.
#3695670
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Stefan schrieb:
> Die Praxis nimmt ja an, dass der Strom den der Gatetreiber anhand des
> Gatewiderstandes immer fließt, bis die Gate-Charge weg ist.

Wie der Froschn zum Maulwurfn schon sagte: Mach mal'n Satz draus :)

Stefan schrieb:
> die Betrachnung mit e-Funtkion kommt den Werten in einer aufgebauten
> Schaltung wesentlich näher. Ist dies Korrekter?

Im Prinzip ja, aber es gibt da nicht nur eine Kapazität, sondern mehrere 
Kapazitäten die sich Ergänzen und der Vorgang ist da nicht linear. 
Eines von mehreren der Stichworte ist Millerkapazität. Im Datenblatt 
von Mosfets sieht man ein Diagramm mit Kapatität in dem zwei Knicke sind 
unter Bezeichnungen wie GATE TO SOURCE VOLTAGE vs GATE CHARGE. Der 
flache Teil ist ein Hinweis darauf, daß in dem Bereich eine große 
Kapazität wirkt. Daraus folgt, da die Kapazität nicht kostant ist, daß 
es mit einer einfachen e-Funktion nicht getan ist.

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