Lader "Europower LG6150" Fehler

OP #3698751
Wahrscheinlich lohnt sich's nit, aber der Spieltrieb.. ;)

Hier liegt seit einiger Zeit so ein Lader 
http://www.kober.at/shop/product_info.php?products_id=6138 herum. Nach 
der Beschriftung auf dem Gerät hatte ich ja was brauchbares erwartet, 
leider ist da nur so ein Minitrafochen der Größe EI38 drin :/ 4 
unabhängige Wicklungen 3,3V und eine Wicklung 24V, der Trafo geht noch. 
DC-Spannung wird auch erzeugt. Das Teil tut.. nix! Gar nix. Auf der 
Platine befinden sich außer den beiden Schaltern nur noch ein CD4541 und 
bissel Vogelfutter, alles SMD. Schaltplan ist im Netz nit zu finden. Der 
Drehschalter geht nur auf die Mux-Eingänge vom Timer, sonst nix.

Zerlegen und in die Rundablage damit..??
Gast #3698762
Ist dort nur EIN CD4541 drin obwohl bis zu 6 Akkus gleichzeitig geladen 
werden können ?

Dann ist es Schrott, selbst wenn es funktionieren würde.

Allerdings ist eine Schaltung, die einen Einzelzellen-Akku erst entlädt, 
dann (per Schalter definiert) eine Zeit lang einen hohen Ladestrom 
hineinschickt, dann auf einen niedrigen Erhaltungsladestrom umschaltet, 
nicht so blöd und wird in manchen Akkuschrauberladegeräten verwendet.

Für 1 Akku ist die Ladeschaltung also geeignet, man müsste sie 6 mal 
haben. Das geht per uC aber natürlich einfacher, und der kann dann auch 
richtig laden, beispielsweise mit -DeltaU.
OP #3698802
Tja, Werbetrick und so. Das Ding hat als einzige Leistungsbauteile ein 
paar 1N4001. Alles andere ist nur für wenige mW geeignet. Der Trafo ist 
viel zu schwach. Die "Leistungswiderstände" zum Laden und Entladen sind 
8.2Ω 1/4W. Wer Lust hat, kann sich jetzt die Zeit ausrechnen zur 
"Schnelladung" eines 3Ah-Akkus ;)

Da die Platine und das Plastik jetzt auseinander sind, war das nit 
vorbereiten zur Reparatur sondern vorbereiten zum Verschrotten..
Gast #3698807
Du kannst ja den CD4541 aufheben, er eignet sich gut für einstellbare 
Timerschaltungen von Minuten bis Stunden ohne Programmieraufwand die mit 
dem NE555 wegen zu grosser Kondensatoren nicht mehr realistisch sind.
#3698811
Helge A. schrieb:

> Da die Platine und das Plastik jetzt auseinander sind, war das nit
> vorbereiten zur Reparatur sondern vorbereiten zum Verschrotten..

Solche Ladegeräte haben oft recht brauchbare Batteriehalterungen.
Man kann das Gehäuse also gut benutzen, um ein "richtiges"
Ladegerät dort hineinzubauen. :-)
Gruss
Harald

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