Last-Widerstand LED Blinker. Gibt es Alternativen?

Gast #3734302
Hallo zusammen,

ich denke hier fahren auch ein paar Leute Motorrad und kenne das Problem 
wenn man auf LED Blinker umsteigt, dass man dann Lastwiderstände nutzt 
um die original Glühbrinen zu "simulieren" und die Blinkfrequenz wieder 
passt.

Klar könnte man ein digitales Blinkrelais nutzen und das Problem wäre 
gelöst, aber mich würde mal interessieren was man noch machen kann.

Ich habe mal schnell nachgemessen und komme auf 0.58A wenn die eine 
Seite blinkt. Das sind bei angenommenen 12V nach P=U*I dann ca. 7W.
Mit R=U/I komme ich auf einen Lastwiderstand von 22 Ohm.

Nun frage ich mich was wären die Alternativen zu diesem Lastwiderstand.
Ich habe es aus Spass mit 40 parallel geschalteten 2512 1W SMD 
Widerständen.
Das wird gut warm :-D

also ich glaube es gibt da nicht wirklich eine gute Alternative. 
Schliesslich müssen die 7W ja irgendwo vernichtet werden.

Also über den Sinn der ganzen Übung kann gestritten werden. Ich sage mal 
Unsinn, aber mich würden einfach die alternativen interessieren.
(Firma: JDCC)
Nimm Dir einfach das Blinkrelais vor.

Die elektronischen erkennen != 42 W und schalten dann, um den Fehler
anzuzeigen, auf doppelte Blinkfrequenz. Ansatz ist: Lass das Teil einen
Fehler erkennen und verdoppele die Zeitkonstante (den R oder den C
verdoppeln). Der Shunt kann dazu auch gleich raus.

Eine andere Möglichkeit ist, sich irgendwo im nächstbesten Rollershop
eins für LEDs für einen 10er zu besorgen.
Gast
Es ist ja nur aus interesse.
Das mit der 7W High Power LED ist eine Lösung. Nur die braucht ja auch 
eine gewisse Kühlfäche bzw. 7x 1W Power LEDs bruachen auch viel 
Kühlfäche.
Aber ich bin ja offen für alle Ideen die es gibt.
Gast
Peter II schrieb:
> Fragensteller schrieb:
>> Nun frage ich mich was wären die Alternativen zu diesem Lastwiderstand.
>
> einfach 7W High Power LEDs verwenden, dann sieht man auch deutlich das
> man blinkt.

...und das sogar noch drei Straßen weiter :-)
(Firma: JDCC)
Ich hatte das auch probiert. Einige "weiße" LEDs für 
Kfz-Innenbeleuchtung
in ein Hella Rücklicht gelötet und mal probiert. Sobald das rote Glas
drauf war hat man sie kaum noch gesehen, beim ersten Mal Fahren waren
sie dann auch schnell kaputt.

Eine Schutzbeschaltung fand sich auf den LEDs natürlich nicht.

Im Elektronik-Kompendium ist so eine Schutzbeschaltung erklärt.
(Firma: JDCC)
Harald Wilhelms schrieb:
> Joachim Drechsel schrieb:
>
>> Ich hatte das auch probiert. Einige "weiße" LEDs für
>> Kfz-Innenbeleuchtung
>> in ein Hella Rücklicht gelötet und mal probiert. Sobald das rote Glas
>> drauf war hat man sie kaum noch gesehen,
>
> Das ist ja wohl auch der grösste Quatsch den man machen kann.
> Wenn man rotes Licht braucht, nimmt man rote LEDs.
> Gruss
> Harald

Klar Quatsch ;)

Bei "weißen" Glühbirnen geht es, das Glas läßt rot durch. Eine
weiße LED hat halt nur 3 relativ hart abgegrenzte "Farben". Es war
nur ein Versuch und der Kram war eh gleich hin.

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