Hallo zusammen,
Wir haben eine Übungsaufgabe die ich sehr gerne verstehen würde.
Ihr findet sie im Anhang. Die Lösung haben wir sogar gegeben. Sie
lautet:
"Nein."
Da meine abtastfrequenz 10khz ist sollte die Frequenz von der cos
Funktion passen. Dafür sollte die benötigte abtastfrequenz 3 Hz sein.
Wie komme ich nun an die abtastfrequenz der rect Funktion?
Roggenbrot schrieb:
Jetzt aber mal Spass bei Seite.
> Hallo zusammen,>> Wir haben eine Übungsaufgabe die ich sehr gerne verstehen würde.>> Ihr findet sie im Anhang. Die Lösung haben wir sogar gegeben. Sie> lautet:>> "Nein.">> Da meine abtastfrequenz 10khz ist sollte die Frequenz von der cos> Funktion passen. Dafür sollte die benötigte abtastfrequenz 3 Hz sein.
Ich sage 3Khz.
>> Wie komme ich nun an die abtastfrequenz der rect Funktion?
Da deine Funktion Additiv verknüpft ist, brauchst du nur die
Rechteckfunktion zu betrachten,die Siusfunktion ist fest mit 1500Hz
drinnen . Die Lösung dieser Fouierreihe, findest du aber in der
Literatur. Und wenn nicht ist sie aufgrund der einfachen
Koeffizientenintegrale lösbar.
Edit:
habe die Reihe mal angehängt. Wie du siehst, streben die Koeffizienten
zu Null, werden es aber nie. Schluss: Abtasttheorem nicht erfüllt.
Übrigends, wäre das abtasttheorem mit einer Unendlichen Abtastrate
erfüllt.
Das könnte man sich So erklären, dass die Z-Transformation in die
Kontinuierliche Laplacetransformation übergeht, und die Z-Ebene, die ein
Kreis ist (Periodisch) Wieder in die s-Ebene übergeht. Und somit das
System kontinuierlich wird.
http://www.kurcz.at/regelungstechnik24.php
Hier mal den Kreis als Bild. Wie du siehst, sind alle Frequenzen, die
Größer als w0/2 sin an der Reellen Achse gespiegelt. Diese Spiegelung
kann man bspw. auch bei der DFT (Diskrete Fouler Transformation sehen).
Jan R. (macman2010) schrieb
>Für eine Rechteckfunktion, ist das Abtasttheorem doch nie erfüllt. Da>selbst die unendliche frequenz enthalten ist.
Zufälligerweise passt diese Aussage ganz gut zu dem im Moment gerade
diskutierten Problem der Erzeugung einer Rechteckfunktion mittels einer
DDS:
Beitrag "Nicht-Sinus DDS"
Die Probleme dort kommen genau daher, dass die LUT der DDS das
Frequenzspektrum eines Rechtecks nicht genau abbildet.
Das ist auch ziemlich logisch, da die übliche Form der diskreten
Abtastung mit Rekonstruktion niemals eine Filterantwort liefern kann und
wird, die unendlich statisch 1 ist, wie es das Rechteck erfordert.
Die Aufspaltung desselben in Fourierfrequenzen ist daher/zudem ein
thoretisches Gedankenexempel, das sich praktisch nicht umsetzen lässt,
genausowenig, wie sich der immer wieder postulierte ideale Filter
umsetzen lassen wird,
Jan R. schrieb:> habe die Reihe mal angehängt. Wie du siehst, streben die Koeffizienten> zu Null, werden es aber nie. Schluss: Abtasttheorem nicht erfüllt.
Soweit zur Theorie.
Praktisch wird jeder Abtaster und das was dahinter kommt, einen gewissen
Rauschlevel produzieren, gegen den die Fehler auf Grund der Verletzung
des Abtasttheorems zu bewerten sind. Auch wird das Rechteck praktisch
nie ein Rechteck im mathematischen Sinne sein.
W.A. schrieb:> Jan R. schrieb:>> habe die Reihe mal angehängt. Wie du siehst, streben die Koeffizienten>> zu Null, werden es aber nie. Schluss: Abtasttheorem nicht erfüllt.>> Soweit zur Theorie.>> Praktisch wird jeder Abtaster und das was dahinter kommt, einen gewissen> Rauschlevel produzieren, gegen den die Fehler auf Grund der Verletzung> des Abtasttheorems zu bewerten sind. Auch wird das Rechteck praktisch> nie ein Rechteck im mathematischen Sinne sein.
Ja darum geht es bei der Übungsaufgabe aber nicht..
Soso, da schrieb jemand eine Aufgabe für seine Schüler hin:
s(t) = rect(4000 * t) + cos(3000 pi t)
was ich mir mal so übersetze:
s(t) = rect(4000 * t) + cos(3000 pi t)
Oder?
Und nun schreibt dieser Unglücksrabe, daß mit 10 kHz abgetastet werden
soll - aber ohne den Bezug zwischen KiloHertz_ und _t herzustellen.
Das klingt mir so wie "ein System reagiert mit 2 Mikrosekunden
Verzögerung. Ist die Echtzeitfähigkeit garantiert?"
Aber nehmen wir mal gutmütigerweise an, daß wir uns Sekunden bei t
vorstellen sollen, dann wären 3000*3.1415... bitte WIEVIEL? Und dazu im
Vergleich 10000?
Trotzdem, man sollte diesem Lehrer die Ohren langziehen ob seiner
schlampigen Formulierungen. Ein guter Unterricht fängt bei sauberen
Formulierungen an. Nur hier, in einem Quasselforum können wir salopp
daherschreiben.
W.S.
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