Hallo,
ich habe eine dimmbare LED für einen Bohrständer gebaut.
Der Schaltplan ist im Anhang. Dort ist auch ein Screenshot vom
Oszilloskop-Bild.
Irgendetwas scheint dort um die LED herum zu schwingen. Zuerst dachte
ich, es ist der Drahtwiderstand 4,7R. Der ist jetzt allerdings gegen
einen Kohleschichtwiderstand ausgetauscht und das Schwingen ist
geblieben, wie man sieht.
Möglicherweise liegt es an der Drosselspule 10µH in der Zuleitung?!?
Hat jemand eine Idee, wo das Schwingen herkommen könnte und wie man es
beheben kann?
Viele Grüße!
GerritRitter schrieb:> Irgendetwas scheint dort um die LED herum zu schwingen.
Du hast mit L und C einen sauberen Schwingkeires gebaut, der nicht mal
besonders stark bedämpft wird weil in einer Richtung de LED sperrt.
Wenn der L was bringen soll, muss er so gross sein, daß sich der Strom
in jedem Impuls der LED nicht mal um 10% ändern kann.
Hallo Leute,
Danke für alle themenbezogenen Antworten!
Die Idee dahinter war, die LED von der Versorgungsspannung zu
entkoppeln.
In einem anderen Beitrag hier im Forum hatte ich gefunden, dass wegen
des Abblock-Kondensators die Drossel nicht schwingen könnte.
Gut, sie kann anscheinend doch schwingen, wie man sieht...
Paul Baumann schrieb:> Senke doch die Ansteuerfrequenz ein wenig, dann hast Du ein schönes> elektronisches Glöckchen. Bimm, bimm, bimm....
Finde ich etwas einseitig. Wenigstens das Bamm sollte die Schaltung
noch beherrschen. Dann kann man aujch die bimmonische Formel testen:
(Bim plus Bam)² = Bim² plus zwei Bimbam plus bam².
Gruss
Harald
GerritRitter schrieb:> ich habe eine dimmbare LED für einen Bohrständer gebaut.
Mal abgesehen von deinem Schwingungsproblem: das ist keine besonders
gute Idee. Eine PWM-gedimmte LED kann in Verbindung mit rotierenden
Teilen zu häßlichen Stroboskop-Effekten führen.
Und außerdem finde ich daß man zum Bohren nie genug Licht haben kann.
Da muß man nix dimmen. Bei mir ist das eine Halogen-Tischlampe mit 20W.
Reicht mir gerade von der Helligkeit.
XL
Die Grundidee war wohl, mit dem Mosfet PWM herzustellen, mit LC-Tiefpass
daraus wieder einen Mittelwert zu bilden und damit die LED zu betreiben.
Bei richtig bemessenem Tiefpass kann man dann den Stroboskopeffekt
mindern.
Dazu wäre dann aber eine Reihenfolge sinnvoll: MOSFET als Schalter; R
als Strombegrenzer; L als erstes Element des TP; C als zweites Element
des TP; Diode als Last; (+5V)Anschluss.
Außerdem sollte eine Freilaufdiode; Kathode an +5V; Anode an Drain des
MOSFET; angeschlossen sein.
Die Grenzfrequenz des Tiefpasses sollte dann mindestens um den Faktor
zehn geringer sein als die 15kHz, also niedriger als 1,5 kHz.