Maschinentakt auf Grossanzeige

OP #3834052
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Hallo Leute
Ich habe folgendes Problem
Ich sollte ein Maschinentakt auf einer Grossanzeie darstellen ( etwa 
70mm hoch).
Ich habe auf eine 7 Segment Anzeige gedacht. Der Maschinentakt ist bis 
max 18000 Ex/h.
Der Takt wird mit einem PNP Sensor gelesen.
Die Spannung ist 24VDC.
In der Ausführung bin ich an fast keine Vorgaben gebunden.
Die Kosten sollten aber nicht zu hoch sein.
Kann mir jemand behilflich sein?
Hat jemand schon etwas ähnliches gebaut?
Bin für eure Hilfe dankbar.
Gruss
Werner
Gast #3834086
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Werner Erni schrieb:
> Könnte man ein Raspberry PI verwenden?

Klar kann man das, wäre in dem Fall wahrscheinlich auch angemessen, die 
nötige Hardwareleistung ist nämlich zum Können des Programmierers 
umgekehrt proportional. Aber das ist noch lange nicht die Lösung, ein 
Grossdisplay kriegt man nicht im nächsten Baumarkt und man kann es auch 
nicht einfach in eine Buchse des Raspberry einstecken. Einfacher wäre es 
gleich einen richtigen Monitor zu nehmen, aber pfui der kostet ja Geld.

Georg
#3834232
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Jetzt noch mal die genaue Aufgabe: ein Sensor mit digitalem Ausgang, ich 
interpretiere das als Open-collector eines PNP-Transistors liefert 
Zählimpulse, bis zu 18000 pro Stunde, also max. 5 Hz. Oder können die 
unregelmäßiger auftreten, also auch mal höher als 5 Hz?

Daraus soll eine Frequenz berechnet werden. Das klingt nach eine Aufgabe 
für eine "reziproken Frequenzzähler", der die Länge einzelner Perioden 
misst und den Kehrwert berechnet.

Sowas gibt es möglicherweise als fertiges Modul, dann müsste man nur 
noch das Display vergrößern.
#3834236
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@Werner Erni (ewerni)


>Ich rechne schon mit 2-300 Euros.
>Mein Problem ist aber, dass ich keine Ahnung habe mit programmieren.

Dann schreib einen vernünftigen Betrag im Forum Merkt, dass du einen 
Programmierer suchst. Für einen Hobbybastler ist das eine brauchbare 
Aufgabe und für dich bezahlbar. Profis brauchst du nicht ansprechen, 
viel zu teuer und uninteressant.
Gast #3834258
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>Mein Problem ist aber, dass ich keine Ahnung habe mit programmieren.
Dann bist du mit einem Arduino recht gut bedient.
Viel leichter wirds dir keine andere Umgebung machen.


Aber hoffentlich etwas Ahnung vom und mit dem Löten.
Denn um die vorgeschlagene 7 Segmentanzeige zum Zucken zu bekommen sind 
schon eine paar Lötstellen zu tätigen.


Wie ich es tun würde:
Hinter jedem 7 Segmentdingen eine kleine Platine mit I2C Portexpander 
und angemessenen Treiberstufen. Die 24V Versorgung passt da gut ins 
Bild.

Ein StepDown Wandler um den Arduino aus den 24V mit 5V zu versorgen.
Ein bisschen Schutzschaltung, damit dein 24V PNP Sensor nicht den 
Arduino Eingang ausbrennt.

Ein Arduino Nano oder ProMini ist dafür voll ausreichend.


Der Rest ist einfache Software.
0,5 Impulse/Sec zu zählen ist trivial.
Gast #3834262
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>ein Grossdisplay kriegt man nicht im nächsten Baumarkt
Aber als 32" im "real" oder im "kaufland". Dazu ein Rapsberry-Pi und 
über HDMI verbinden.
Aber programmieren muss da dann wohl können.
Axelr.
Gast #3834296
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Für die Aufgabe tut es der simpleste Microcotroller, beispielsweise ein 
PIC16F84 oder Atmega8 (oder 68HC11 oder 8051).

Man braucht weder Ethernet (Raspberry Pi) noch USB, aber man braucht 
eine Spannungsversorgung, ein Display, einen Takteingang, Dinge also die 
man bei jedem anderen auch dranbaune müsste.

76mm Anzeigen wie 
https://www.distrelec.de/led-7-segment-displays-76-mm/lite-on/lts-30801hrb 
benötigen mehr als 10V, also braucht man Treiber wie ULN2003 die auch 
noch den benötigten Strom liefern. Ein 12V Netzteil wäre ok, als 
Steckernetzteil sollte es mit 1A ausreichend dimensioniert sein.

Für den Multiplexbetrieb von 5 Stellen kommen noch high side Treiber 
hinzu die dieses 1A auch schalten können, ein ITS42008 würde gleich 8 
enthalten, natürlich gibt es auch einzelne Bauteile oder man kann es mit 
10 Transistoren und 10 Einztelwiderständen aufbauen.

Bauteile also:
1 Steckernetzteil 12V DC 1A
5 LTS30801
1 ULN2003
1 ITS42008
1 ATmega8
1 Spannungsregler 7805 mit 2 Keramikkondensatoren 330nF/50V
1 Vorwiderstand 10k + 1 pull down Widerstand 2k4 für den Impulseingang.

bleibt das Programm für den ATmega8, das bei 180000/Stunde, also 5Hz 
nicht erst nach 1 Stunde eine veränderteAnzahl darstellen sollte.
Entweder man zählt den Impulsabstand und rechnet darauf die Leistung pro 
Stunde aus, oder man zählt eine Minute lang und stellt das Ergebnis x 60 
dar.

uint8_t segment[10]={0x3F,0x06,0x5B,0x4F,0x66,0x6D,0x7D,0x07,0x7F,0x6F};
volatile int zahl;
ISR(TIMER1_CAPT_vect)
{
    zahl=18000/ICR1;
}
void main(void)
{
    DDRB=DDRC=0xFF;
    TCCR1A = 0x00;
    TCCR1B = (1<<CS10)|(1<<CS12);   // für ICP siehe Datenblatt Bit 6 
und7
    TIMSK  = (1<<TICIE1); // ICP-Interrupt einschalten
    sei();                // Interrupts global freischalten
    for(digit=0;;digit=(digit+1)%5)
    {
        PORTC=0;
        PORTB=1<<digit;
        PORTC=segment[(zahl/pow(10,digit))%10];
        _delay_ms(10);
    }
}

Allzu aufwändig ist das also nicht.
Gast #3834304
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MaWin schrieb:
> 5 LTS30801

Wo steht denn die Anforderung, dass es fünf Stellen sein sollen?
Hat jemand Glaskugeln verschenkt?

Werner Erni schrieb:
> Ich sollte ein Maschinentakt auf einer Grossanzeie darstellen ( etwa
> 70mm hoch).

Wieviel Stellen sollen es denn sein? Doch wohl nicht etwa fünf?
Für eine Schicht mit 8h schätze ich mindestens sechs.
Diese würde ich dann statisch mit Schieberegistern 74HC4094/74HC595 
ansteuern.
Gast #3834307
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Stimmt, MaWin, das braucht man alles nicht.
Aber die von dir vorgeschlagenen Anzeigen kosten 33 Euro/ Stück

Bei 4 Stellen macht das schon 130 Euro.
Dazu kommen die restlichen Bauteile, Leiterplatte etc..
Alles zusammen sicher >150 Euro.
Dann muss der µC noch irgendwie programmiert werden.
Und ich gehe nicht davon aus, dass der TO hier über das nötige equipment 
verfügt.

Ein Tablet gibt es für einen Bruchteil des Preises.
Hier z.B.
http://www.elv.de/denver-tablet-tad-70112-7-dual-core-cpu-schwarz.html/refid/SEM_30003/gclid/CLbMpdHDn8ECFabLtAodFGkALA
Und die Hardware, die man dann noch benötigt, kostet weniger als 50 cent 
und ist in ein paar Minuten auf einer Lochrasterplatte 
zusammengebrutzelt.

Der Programmieraufwand ist dann allerdings ein wenig höher.
Aber da findet sich vielleicht auch jemand, der sowas kurz aus dem Ärmel 
schüttelt.
Gast #3834325
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http://www.reichelt.de/Siebensegment-Anzeigen/SA-40-19-RT/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=31579&GROUPID=3002&artnr=SA+40-19+RT

5-stellig = € 44,--

Werner Erni schrieb:
> d.H: die aktuelle Geschwindigkeit.

Das heißt, Du brauchst eine Frequenzmessung. Da kannst Du folgende (und 
nachfolgende) Schaltung+Programm nehmen und die Anzeigeplatine mit den 
Schieberegistern durch eine angepaßte Platine mit 74HC4094+ULN2803 
ersetzen.
http://www.mino-elektronik.de/7-Segment-Variationen/LCD.htm#led1

Werner Erni schrieb:
> Schön wäre es schon wenn max alle 10 sek. die Anzeige aktualisiert wird.

Das wäre kein Problem ;-)

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