DMS Simulator Bauen!

OP Persönliche Seite #3841222
Hallo zusammen,

Ich möchte gerne einen DMS-Simulator Bauen!!
2 mV/V. Spannung 5 Volt

Mir geht es um eine Brückenschaltung das ich eine Wägezelle mit 350 Ohm
Simulieren kann

Kann mir wer sagen welche Widerstände ich da verwenden muss
Und welches Potentiometer


Danke im Voraus füre Eure Hilfe


Grüße Hermann
Gast #3841268
Hermann Rassinger schrieb:
> Kann mir wer sagen welche Wiederstände ich da verwenden muss

Es gibt leider keine Wiederstände sondern nur Widerstände.

Ansonsten hängt das ganz von deinen Anforderungen an 
Genauigkeit/Temperaturstabilität ab.

Ich würde ggf. UPW50 (oder S102 oder Z201) verwenden:

http://de.rs-online.com/web/p/widerstande-durchsteckmontage/2173223/

Für die Verstimmung der Brücke reicht ein normales Poti das an der 
Brückenspeisung sitzt und ein 1% oder 0.1% Metallfilmwiderstand zwischen 
Potiabgriff und Brückenabgriff.

Gruß Anja
Gast #3841314
Du besorgst Dir 4 Widerstände, 349 Ohm ( 1/4 Watt oder 1/4 mit kleinem 
Temeraturkoeffizient). Die schaltest Du zu einer Mess-Brücke zusammen. 
Dann machst Du mit dieser Brücke eine Offset-Abgleich, indem Du zwischen 
UB+ oder UB- und Sig+ einen entsprechenden Widerstand einlötest, bis der 
Offset der Brücke so gut wie möglich Null ist.
Dann Schaltest Du ein gutes Potentiometer ( 10 Gang)  nach UB+ und UB- 
parallel zur Brücke und verbindest den Schleifer wieder mit Sig+. Nun 
kannst Du Deine "Messbrücke" verstimmen. Den Wert des Potis kannst Du 
Dir aber bitte selber ausrechnen. ( Oder empirisch bestimmen , durch try 
and error.)
Gast #3841614
Frankman schrieb:
> Den Wert des Potis kannst Du Dir aber bitte selber ausrechnen.

Das geht ganz einfach, denn der Wert ist ziemlich egal, denn in den 
jeweiligen Endstellungen des Potentiometers wird ein Brückenzweig 
komplett überbrückt. Daher liefert dieser Simulator +-500mV/V anstatt 
+-2mV/V. Es fehlt ein Widerstand zwischen dem Schleifer des Potis und 
dem Mittelpunkt eines Brückenzweiges.

gk
Gast #3842456
Das hört sich an, als ob etwas thermisch einschwingt. Beim Einschalten 
kann ich mir das vorstellen, aber nicht beim Verdrehen des Potis. Es sei 
denn, der Meßeingang dahinter ist sehr niederohmig. Du kannst mal zu 
Deinem Poti einen Festwiderstand paralell schalten, um an dem 
idealerweise 4mV abfallen zu lassen. Notfalls das Poti im Wert 
vergrößern.

Eine Alternative Schaltung ist oben beschrieben, also Poti an V+ und V-, 
Mittelabriff über Widerstand 120k an die Verbindung der beiden rechten 
1k Widerstände und an o+.

gk
Gast #3842623
Bin schon auf dem Sprung, deswegen nur kurz, R1 bis R4 Deine 1k, R5 120k 
und das Poti 1k, oder 10k. Die Impedanzen stimmen dann zwar noch nicht, 
aber prinzipiell sollte es schon funktionieren.

gk
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