Breakout-Adapter für Computer-on-Modul auf sodimm-style 200-pin Connector

Gast #3851569
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Hallo zusammen,

ich bin Neuling und hoffe, ich bin hier richtig.

Wir haben ein Projekt, bei dem ein Computer-on-Modul mit einem 
sodimm-style 200-pin Connector (TX51 von KARO) auf eine 
projektspezifische Peripherie-Platine gesteckt ist. Die 
Peripherie-Platine führt nicht alle Anschlüsse des C-o-M weiter. 
Ungenutzte Anschlüsse enden einfach im Steckverbinder.

Die UART1 des C-o-M fungiert beim Booten wohl als Console (ähnlich wie 
bei raspberry pi oder cubieboard, Doku ist da aber sehr dünn), ist vom 
Peripherie-Board aber nicht abgreifbar, da im Projekt nicht benutzt.

Manchmal hängt es dann bei Änderungen an der Software so früh, dass man 
nichts sieht und nicht weiß, wo es hängt. Das Fehlersuchen ist dann 
mega-lästig. Wenn man die Console über die UART1 abgreifen könnte wäre 
man im wahrsten Sinne des Wortes im Bilde - glaube/hoffe ich.

Meine Idee ist nun ein Steckplatz-Adapter, der :

1) einen sodimm-style 200-pin Connector für die Aufnahme des C-o-M 
bietet,
2) alle Pins 1:1 auf eine entsprechende sodimm-style 200-pin 
Steckverbindung der Platine weiterleitet (die dann in den Sockel auf der 
Peripherie-Platine gsteckt wird) und
3) für alle Pins einen Abgriff bietet (irgendwas genormtes, was sich 
einfach konnektieren läßt)

Da ich eher aus der Software-Ecke bin, kann ich mir sowas leider nicht 
selber basteln. Kann mir jemand sowas machen - gegen Bezahlung 
natürlich. Rechnung wäre schön, Platine ist aber wichtiger ...

Danke Marcus
Gast #3851828
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Das sehen die Verantwortlichen nicht als Fehler :-)

Für die eigentliche Verwendung ist das eigentlich auch in Ordnung so, 
spart halt ein paar Cent. Für das Arbeiten an der Software ist es halt 
manchmal störend. Die x-tausend produktiven Geräte bräuchten die 
Funktion ja nicht, nur die 3 oder 4 Platinen für die Software-Leute ...
Gast #3852167
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Marcus schrieb:

> Das sehen die Verantwortlichen nicht als Fehler :-)

Trotzdem kann man das bei der nächsten Layoutversion beheben. Stell dem 
Layouter eine Rolle Kekse hin, dann kann er Dir RxD, TxD und ein paar 
GPIOs zum Debuggen auf ICT-Testpunkte legen. Da kann man dann bei Bedarf 
einen dünnen Draht dranlöten, der zu einem FTDI-Dongle geht.

In der Serie ist das kostenneutral, es kostet nur die Viertelstunde 
Arbeitszeit.
Gast #3852179
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Eine Softwarelösung ist nicht möglich?
Linux kann man per kernel command line dazu bewegen einen anderen port 
zu nutzen: "console=ttyXXX"
Der Bootloader lässt sich sicherlich auch umkonfigurieren.

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