Hallo alle zusammen,
Welche Bücher eure Meinungen nach die besten Bücher für C++ Bücher.
C++ für Softwareentwicklung
c++ Softwareentwurf
Softwarearchitekt
Allgemeine Konzepte für Softwareentwicklung Anfänger plus
forgeschrittene.
Viele C und C++ Bücher sind leider sehr schlecht und enthalten viele
Fehlinformationen. Daher würde ich nur Bücher aus o.g. Liste nehmen, die
als gut bekannt sind, und nach Übersetzungen davon suchen.
Im Zweifelsfall ist es immer noch einfacher ein englisches Buch zu
lesen, als die Fehler im deutschen Buch zu finden und sich die richtige
Information zu suchen...
Domi schrieb:> Nichts geht gegen Scott Meyers und Bjarne Stroustrup. Die sollten> in keinen Regal fehlen.
...Auch unter keinem Sofa-Bein, damit es nicht kippelt.
SCNR
Tobias schrieb:> Englisch ist auch Gut, aber deutsche Bücher ist halt besser
Kann ich nicht bestätigen. Entweder handelt es sich um Übersetzungen
englischsprachiger Bücher, und da hapert es fast immer an der Qualität
der Übersetzung, oder es handelt sich um Bücher, die von vornherein auf
Deutsch verfasst wurden.
Und da liegt das Problem: Gerade akademisch angehauchte deutschsprachige
Autoren folgen der hierzulande üblichen Praxis, sich möglichst
kompliziert auszudrücken, weil einfach verständliche Bücher mit dem
Malus der "Populärwissenschaft" versehen sind.
Das geht sogar so weit, daß deutschsprachige Autoren unlesbare
englischsprachige Bücher verfassen (ein schönes, wenn auch etwas
angestaubtes Beispiel: Peitgen/Richter "The Beauty of Fractals",
Springer 1986).
Und dann gibt es auch noch Bücher, die ich in die Kategorie "von Exoten
oder Querulanten geschrieben" einordnen würde, wie die diversen Traktate
über C von einem gewissen Helmut Schellong.
Tobias schrieb:> Englisch ist auch Gut, aber deutsche Bücher ist halt besser
Das Gegenteil ist nochmalerweise der Fall. Deutsche Übersetzungen liegen
je nach Buch im Bereich zwischen ganz ok und furchtbar.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Tobias schrieb:>> Englisch ist auch Gut, aber deutsche Bücher ist halt besser>> Kann ich nicht bestätigen. Entweder handelt es sich um Übersetzungen> englischsprachiger Bücher, und da hapert es fast immer an der Qualität> der Übersetzung, oder es handelt sich um Bücher, die von vornherein auf> Deutsch verfasst wurden.>> Und da liegt das Problem: Gerade akademisch angehauchte deutschsprachige> Autoren folgen der hierzulande üblichen Praxis, sich möglichst> kompliziert auszudrücken, weil einfach verständliche Bücher mit dem> Malus der "Populärwissenschaft" versehen sind.
Allgemein sind lange, komplizierte und verschachtelte Sätze etwas
typisch deutsches, das in der englischen Sprache eher unüblich ist.
Da hat sich Marc Twain schon trefflich drüber ausgelassen:
"Es gibt zehn Wortarten, und alle zehn machen Ärger. Ein
durchschnittlicher Satz in einer deutschen Zeitung ist eine erhabene,
eindrucksvolle Kuriosität; er nimmt ein Viertel einer Spalte ein; er
enthält sämtliche zehn Wortarten – nicht in ordentlicher Reihenfolge,
sondern durcheinander; er besteht hauptsächlich aus zusammengesetzten
Wörtern, die der Verfasser an Ort und Stelle gebildet hat, sodass sie in
keinem Wörterbuch zu finden sind – sechs oder sieben Wörter zu einem
zusammengepackt, und zwar ohne Gelenk und Naht, das heißt: ohne
Bindestriche; er behandelt vierzehn oder fünfzehn verschiedene Themen,
von denen jedes in seine eigene Parenthese eingeschlossen ist, und
jeweils drei oder vier dieser Parenthesen werden
hier und dort durch eine zusätzliche Parenthese abermals eingeschlossen,
sodass Pferche innerhalb von Pferchen entstehen; schließlich werden alle
diese Parenthesen und Überparenthesen in einer Hauptparenthese
zusammengefasst, die in der ersten Zeile des majestätischen Satzes
anfängt und in der Mitte seiner letzten Zeile aufhört –und danach kommt
das Verb, und man erfährt zum ersten Mal, wovon die ganze Zeit die Rede
war; und nach dem Verb hängt der Verfasser noch „haben sind gewesen
gehabt haben geworden sein“ oder etwas dergleichen an – rein zur
Verzierung, soweit ich das ergründen konnte –, und das Monument ist
fertig."
oder auch:
"Man beachte, wie weit das Verb von der Ausgangsbasis des Lesers
entfernt liegt; nun, in deutschen Zeitungen bringt man das Verb erst auf
der nächsten Seite, und ich habe gehört, dass die Leute manchmal,
nachdem sie sich ein, zwei Spalten lang in aufregenden Präliminarien und
Parenthesen ergangen haben, in Eile geraten und schließlich drucken
müssen, ohne überhaupt bis zum Verb vorgestoßen zu sein, was natürlich
dazu führt, dass der Leser in einem Zustand größter Erschöpfung und
Unkenntnis zurückgelassen wird."
Rolf Magnus schrieb:> Allgemein sind lange, komplizierte und verschachtelte Sätze etwas> typisch deutsches, das in der englischen Sprache eher unüblich ist.
Gewiss, nur ist der Akademiker oder "Wissenschaftler" bestrebt, dies auf
die Spitze zu treiben.
Eine deutschsprachige Übersetzung von "Feynman's Lectures" ist immer
noch lesbarer als ein für ein vergleichbares Publikum verfasstes Werk
beliebiger deutschsprachiger Physiker.
Es ist also nicht die Sprache allein, es ist der Umgang.
Tucholskys "Ratschläge" sind auch immer wieder lesenswert:
http://www.rhetorik.ch/Tucholsky/Schlecht.htmlhttp://www.rhetorik.ch/Tucholsky/Gut.html
Ich habe C und C++ mit den Büchern von Gallileo Computing gelernt(Jürgen
Wolf) und bin damit sehr sehr zufrieden. Überhaupt muss ich sagen, dass
dieser Verlag ziemlich gute Bücher insgesammt herausgibt(Ihr werdet mich
auslachen, aber z.B. VB habe ich damit vor ca. 3-4 Jahren gelernt). Ein
weiterer Vorteil ist, dass es die Bücher zum Teil auch kostenlos als
HTML zum Download gibt. Ich sehe grade, "C++ das umfassende Handbuch"
gibt es nicht als openbook, aber du kannst auch mal in "C von A-Z"
(selber Autor)
reinschauen(http://openbook.galileo-press.de/c_von_a_bis_z/) Die beiden
Bücher sind ähnlich aufgebaut, ich habe sie beide im Regal stehen.
Meine Empfehlung nach Noten mit persönlichen Kommentar:
1
Grundkurs C++
Autor: Wolf Jürgen
ISBN 978-3-8362-2294-5
EUR 9,90
444 Seiten
Kommentar: meine Empfehlung auch für den Anfänger
Sehr verständliche Schreibweise
1
C++ Das umfassende Handbuch
Autor: Wolf Jürgen
ISBN 978-3-8362-2021-7
EUR 39,90
1062 Seiten
Kommentar: Meine Empfehlung nach dem Grundkurs
Sehr verständliche Schreibweise
Sehr eingehend, auch auf Problematiken hinweisend, mit Aufgaben und
Lösungen
2
C++ Das Grundlagen Buch
Autor Willms
ISBN 3-8158-1437-5
45,99 EUR
1238 Seiten
Kommentar: ok
3
C/C++ Galileo Computing
Autor: Kaiser
ISBN 3-934358-03-9
EUR ca 40 EUR
1050 Seiten
Kommentar: ok
lg rudi ;-)
Tobias schrieb:> Welche Bücher eure Meinungen nach die besten Bücher für C++ Bücher.> C++ für Softwareentwicklung> c++ Softwareentwurf> Softwarearchitekt>> Allgemeine Konzepte für Softwareentwicklung Anfänger plus> forgeschrittene.
Meine Erfahrung: Alles was du in die Finger bekommst.
In jedem Buch lernst du was neues, auch wenn vieles nach dem x-ten Buch
altbekannt ist.
Und vor allem: viel selber entwickeln und fremden Code lesen, von
letzterem habe ich am meisten gelernt.
StM schrieb:
> Ich habe C und C++ mit den Büchern von Gallileo Computing gelernt(Jürgen> Wolf) und bin damit sehr sehr zufrieden. Überhaupt muss ich sagen, dass> dieser Verlag ziemlich gute Bücher insgesammt herausgibt
Habe deshalb auch "C von A-Z" u. "C++", umfassende Handbücher von Jürgen
Wolf, und ein "Java-Insel-Buch" gekauft. Soweit ganz gut, mir gefällt
jedoch nicht, daß der Text in kleiner Schriftart und bei Codebeispielen
zu dünn gedruckt ist. Spätetstens bei Lampenlicht sind diverse Zeichen,
wie : und ; oder ( und { schwer lesbar oder kaum zu unterscheiden. Für
fetteren Druck der ohnehin teuren Bücher hätte ich gerne mehr bezahlt.
Ich vermisse ein Buch in Art einer geordneten Referenz/Kompendium zum
Nachschlagen. Vllt. ist das bei C und C++ teils schwierig zu machen.
StM schrieb:
> sehe grade, "C++ das umfassende Handbuch" gibt es nicht als openbook
Kommt sicher noch, neueste Buchauflage ist erst Anfang 2014 erschienen.