PC Netzteil defekt. Vermutlich Transformator?

Gast #3861872
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Hi

Mein PC Netzteil ist defekt (PC ist immer ausgegangen und sofort wieder 
angegangen).
Zwar kann ich mit Lötkolben und Co umgehen, aber um auf solchen Platinen 
einen Fehler zu erkennen reicht es bei mir nicht.
Allerdings sieht man auf dem Bild einen verkohlten Transformator und so 
einen Fehler kann man ja vielleicht selber beheben.
Allerdings bräuchte ich etwas Hilfe.
Kann das unter Umständen normal sein wenn er heiß wird oder ist das Teil 
auf jedenfall defekt wenn es verkohkelt ist?

Kann man mit der Bezeichnung die auf dem teil steht (ERL-39-20, 1125) 
etwas anfangen? Wenn ich das bei google suche werde ich nicht fündig. Wo 
gibt es sowas zu kaufen?
Angehängte Dateien:
(Firma: http://www.gyurma.de) #3861900
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Die Teile sind meistens speziell für den NT Hersteller spezifiziert und 
gefertigt. Die bekommst du nirgends. Kannst aber versuchen die wieder 
neuzuwickeln, aber pass auf, daß du die Kerne nicht beim Zerlegen 
beschädigst. Es ist normal daß FerritTrafos in den NTs heiß werden. 
Dafür brauchen sie ja eine Kühlung. So schmelzen sollten sie aber nicht.

Schätze ab, ob sich die Reparatur bei NT Preisen von 100 € überhaubt 
noch lohnt.
Sicherheit und Betriebssicherheit sind auch nicht so einfach zu 
gewärleisten bei dieser Reparatur...

Schau auch nach, ob nicht doch nur die Mosfets und deren Treiber kaputt 
sind.
Gast #3862035
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Fragedanke schrieb:
> Kann das unter Umständen normal sein wenn er heiß wird oder ist das Teil
> auf jedenfall defekt wenn es verkohkelt ist?

Wenn die Plaste wirklich aufgeschmolten ist, könnte das am sich nicht 
drehenden Lüfter gelegen haben.

Weitere Folgeschäden sind unkalkulierbar und Reparatur lohnt sich nicht 
wirklich.
Persönliche Seite #3862047
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Diesen Übertrager wirst Du nicht als Ersatzteil bekommen, so daß Du den 
Defekt nicht selbst beheben können wirst.

Allerdings sieht der auf Deinem Bild auch nicht verkohlt aus, sondern 
nur etwas ... großzügig mit Vergussmasse behandelt. Wäre er nicht mit 
Vergussmasse behandelt, würde er vor allem beim Lastwechsel störende 
Geräusche von sich geben.

Die üblichen Verdächtigen bei solchen Netzteildefekten sind andere 
Bauelemente, vor allem Elektrolytkondensatoren, die im Laufe der Jahre 
austrocknen oder aber ihr Elektrolyt auf andere Weise verlieren.

Dann gibt es noch Leistungselektronik auf der Platine selbst, die unter 
Last abfackeln kann. Da aber hätte sichtbare Schmauchspuren in Deinem 
Netzteil zur Folge, und dazu sieht es viel zu sauber aus.

Da im Inneren eines primärgetakteten Schaltnetzteils hohe 
gleichgerichtete Spannungen vorhanden sind, die aufgrund der 
Ladekondensatoren auch nach dem Trennen vom Netzt über einen längeren 
Zeitraum bestehen bleiben, solltest Du da nur mit entsprechender 
Vorsicht oder besser gar nicht dran herumbasteln.

Hast Du denn schon den Gegentest gemacht, um den Defekt Deines PCs auf 
das Netzteil einzugrenzen, ihn also erfolgreich mit einem anderen 
Netzteil betrieben?
Gast #3862069
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Wenn ich die Elkos sehe, sieht das schon nach Billig-Ramsch aus.

Was ist denn das für ein Netzteil? Der Reparaturaufwand wird
sich niemals rentieren.

Wäre jetzt auch eine nette Gelegenheit, auf ein wirkungsgradstärkeres
Modell zu wechseln.
Gast #3862283
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Wenn ich den blanken Cu-Draht oberhalb des unteren Kühlkörpers sehe, 
dann ist sicher der Transistor/FET durchlegiert.
Was ist eigentlich mit der Sicherung?

bcnmf schrieb:
> Wenn ich die Elkos sehe, sieht das schon nach Billig-Ramsch aus.

Was willst du aus den sichtbaren fünf erkennen?
#3862315
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Wenn Du sicher bist, das es am Netzteil liegt:
Kauf Dir ein neues, auch das Motherbord wird es Dir danken.
Netzteil reparieren lohnt wirklich nicht, insbesondere das Risiko das 
Dir alles andere abraucht.

EX-Angelika soll soviele haben, das sie sogar welche verkaufen.

Gruß Holger

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